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Obwaldner Volksfreund (1960)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Deskriptive Daten

fullscreen: Obwaldner Volksfreund (1960)

Zeitung

Titel:
Obwaldner Volksfreund
Sammlung:
Kantonsbibliothek Obwalden
Dokumenttyp:
Zeitung
Erscheinungsort:
Sarnen
Umfang:
104 Bd. ;

Zeitungsband

Sammlung:
Kantonsbibliothek Obwalden
Dokumenttyp:
Zeitungsband
Erscheinungsdatum:
1960
Bandzählung:
1960
Permanente ID:
ark:/63274/s01jg7v
Lizenz:
Copyright not evaluated

Ausgabe

Sammlung:
Kantonsbibliothek Obwalden
Dokumenttyp:
Zeitung
Strukturtyp:
Ausgabe
Erscheinungsdatum:
05.01.1960
Bandzählung:
1

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Obwaldner Volksfreund
  • Obwaldner Volksfreund (1960)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 05. Januar 1960 (1)
  • Ausgabe vom Freitag, den 08. Januar 1960 (2)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 12. Januar 1960 (3)
  • Ausgabe vom Freitag, den 15. Januar 1960 (4)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 19. Januar 1960 (5)
  • Ausgabe vom Freitag, den 22. Januar 1960 (6)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 26. Januar 1960 (7)
  • Ausgabe vom Freitag, den 29. Januar 1960 (8)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 02. Februar 1960 (9)
  • Ausgabe vom Freitag, den 05. Februar 1960 (10)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 09. Februar 1960 (11)
  • Ausgabe vom Freitag, den 12. Februar 1960 (12)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 16. Februar 1960 (13)
  • Ausgabe vom Freitag, den 19. Februar 1960 (14)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 23. Februar 1960 (15)
  • Ausgabe vom Freitag, den 26. Februar 1960 (16)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 01. März 1960 (17)
  • Ausgabe vom Freitag, den 04. März 1960 (18)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 08. März 1960 (19)
  • Ausgabe vom Freitag, den 11. März 1960 (20)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 15. März 1960 (21)
  • Ausgabe vom Freitag, den 18. März 1960 (22)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 22. März 1960 (23)
  • Ausgabe vom Freitag, den 25. März 1960 (24)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 29. März 1960 (25)
  • Ausgabe vom Freitag, den 01. April 1960 (26)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 05. April 1960 (27)
  • Ausgabe vom Freitag, den 08. April 1960 (28)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 12. April 1960 (29)
  • Ausgabe vom Freitag, den 15. April 1960 (30)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 19. April 1960 (31)
  • Ausgabe vom Freitag, den 22. April 1960 (32)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 26. April 1960 (33)
  • Ausgabe vom Freitag, den 29. April 1960 (34)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 03. Mai 1960 (35)
  • Ausgabe vom Freitag, den 06. Mai 1960 (36)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 10. Mai 1960 (37)
  • Ausgabe vom Freitag, den 13. Mai 1960 (38)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 17. Mai 1960 (39)
  • Ausgabe vom Freitag, den 20. Mai 1960 (40)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 24. Mai 1960 (41)
  • Ausgabe vom Freitag, den 27. Mai 1960 (42)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 31. Mai 1960 (43)
  • Ausgabe vom Freitag, den 03. Juni 1960 (44)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 07. Juni 1960 (45)
  • Ausgabe vom Freitag, den 10. Juni 1960 (46)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 14. Juni 1960 (47)
  • Ausgabe vom Freitag, den 17. Juni 1960 (48)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 21. Juni 1960 (49)
  • Ausgabe vom Freitag, den 24. Juni 1960 (50)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 28. Juni 1960 (51)
  • Ausgabe vom Freitag, den 01. Juli 1960 (52)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 05. Juli 1960 (53)
  • Ausgabe vom Freitag, den 08. Juli 1960 (54)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 12. Juli 1960 (55)
  • Ausgabe vom Freitag, den 15. Juli 1960 (56)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 19. Juli 1960 (57)
  • Ausgabe vom Freitag, den 22. Juli 1960 (58)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 26. Juli 1960 (59)
  • Ausgabe vom Freitag, den 29. Juli 1960 (60)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 02. August 1960 (61)
  • Ausgabe vom Freitag, den 05. August 1960 (62)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 09. August 1960 (63)
  • Ausgabe vom Freitag, den 12. August 1960 (64)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 16. August 1960 (65)
  • Ausgabe vom Freitag, den 19. August 1960 (66)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 23. August 1960 (67)
  • Ausgabe vom Freitag, den 26. August 1960 (68)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 30. August 1960 (69)
  • Ausgabe vom Freitag, den 02. September 1960 (70)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 06. September 1960 (71)
  • Ausgabe vom Freitag, den 09. September 1960 (72)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 13. September 1960 (73)
  • Ausgabe vom Freitag, den 16. September 1960 (74)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 20. September 1960 (75)
  • Ausgabe vom Freitag, den 23. September 1960 (76)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 27. September 1960 (77)
  • Ausgabe vom Freitag, den 30. September 1960 (78)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 04. Oktober 1960 (79)
  • Ausgabe vom Freitag, den 07. Oktober 1960 (80)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 11. Oktober 1960 (81)
  • Ausgabe vom Freitag, den 14. Oktober 1960 (82)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 18. Oktober 1960 (83)
  • Ausgabe vom Freitag, den 21. Oktober 1960 (84)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 25. Oktober 1960 (85)
  • Ausgabe vom Freitag, den 28. Oktober 1960 (86)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 01. November 1960 (87)
  • Ausgabe vom Freitag, den 04. November 1960 (88)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 08. November 1960 (89)
  • Ausgabe vom Freitag, den 11. November 1960 (90)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 15. November 1960 (91)
  • Ausgabe vom Freitag, den 18. November 1960 (92)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 22. November 1960 (93)
  • Ausgabe vom Freitag, den 25. November 1960 (94)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 29. November 1960 (95)
  • Ausgabe vom Freitag, den 02. Dezember 1960 (96)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 06. Dezember 1960 (97)
  • Ausgabe vom Freitag, den 09. Dezember 1960 (98)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 13. Dezember 1960 (99)
  • Ausgabe vom Freitag, den 16. Dezember 1960 (100)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 20. Dezember 1960 (101)
  • Ausgabe vom Freitag, den 23. Dezember 1960 (102)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 27. Dezember 1960 (103)
  • Ausgabe vom Freitag, den 30. Dezember 1960 (104)

Volltext

Mitteilung an die Abonnenten 
Unsern werten Abonnenten diene zur gefl. 
Kenntnis, daß wir uns erlauben werden, die 
ausstehenden Abonnementsbeträge per Nach- 
nahme einzuziehen, und wir ersuchen Sie, 
dieselben beim ersten Vorweisen einzulösen. 
Sollten Sie aber inzwischen auf dem Post- 
büro einbezahlt haben, so bitten wir höflich, 
auf der Nachnahmekarte das diesbezügliche 
Datum und die genaue Adresse, unter welcher 
Sie einbezahlt haben, anzugeben. Der einfache 
Vermerk: «Schon bezahlt» ist ungenügend und 
bringt Ihnen und uns Unannehmlichkeiten. 
Die Expedition. 
«IVSSSVSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS5SSVSSS 
SAHNEN 
Zahlen aus dem Zivilstandsamt Sarnen pro 
1959. (mitg.) Geburten: 307 (1958: 263): männ- 
lich 166, weiblich: 141, unehelich 6, Zwillings- 
paare: 2. (Geburten aus anderen Gemeinden 
im Kantonsspital: 164;) — Ehen: 40 (1958: 46). 
Todesfälle: 92 (95); männlich 39, weiblich 53, 
inklusive 2 Totgeburten. (40 Todesfälle im 
Kantonsspital aus anderen Gemeinden.) 
Von auswärts gemeldet: Geburten: 53, Ehen: 
63, Todesfälle: 23 (Bürger und Einwohner). 
Legitimationen: 2. Anerkennungen: 1. Adop- 
tionen: 3. Zivilstandsfälle total: 584. 
Alleinstehende, Gebrechliche und Invalide 
sind freundlich zur Dreikönigsfeier, eingela- 
den, Mittwoch, 6. Januar, um 15 Uhr, im Bru- 
der-Klausen-Hof, Wilen. Unsere Devise heißt 
Helfen und Freude bereiten. Sollten Sie kein 
Programm erhalten haben, dann telefonieren 
Sie uns bis Dienstag abend (Tel. 85 12 95). 
Programm: 
1. Lichtbilder: Unsere Heimat, Bräuche usw. 
2. Unterhaltung: Pfadfinder singen und mu- 
sizieren Ihnen. 
3. Imbiß, gespendet vom Bruder-Klausen- 
Hof. 
4. Höhepunkt: Hl. Messe (Gemeinschafts- 
messe). 
Zwei Stunden familiären Beisammenseins 
wollen wir Ihnen schenken. Eltern unserer 
Pfadfinder werden Sie mit dem Auto abholen 
und wieder nach Hause bringen. 
Mit frohem Pfadergruß 
PFADFINDERHILFSWERK Sarnen 
t Frau Mathilde von Rotz, Brand, Ober- 
wilen (m). Unerwartet starb im hohen Alter 
von fast 82 Jahren Frau Mathilde von Rotz- 
Sigrist, Oberwilen. Als Mutter von 7 Kindern, 
5 Söhnen und 2 Töchtern, hatte sie im Leben 
eine große und nicht immer leichte Aufgabe 
zu erfüllen. Als tapfere Frau, die im christ- 
lichen Glauben die nötigen Kräfte schöpfte, 
bewahrte sie einen bewundernswerten Mut 
und einen goldenen Humor. 
1878 erblickte sie im «Raibolden» in Ober- 
wilen das Licht der Welt. Mit 2 Jahren kam 
sie mit ihren Eltern in das Heimwesen «Brand», 
dem sie bis zu ihrem Tode sehr zugetan war. 
1907 verehelichte sie sich mit Zimmermeister 
von Rotz, mit dem sie für kurze Zeit, von 
1907 bis 1911, nach «Kiewigen» in Kerns zog. 
Nach dem Tode ihres Vaters, der ebenfalls 
Zimmermann war, kehrte sie 1911 mit ihrer 
Familie in den Brand zurück. Seit 1910 war 
Frau von Rotz ein treues Mitglied des Mütter- 
vereins Sarnen. Als ein Beinleiden der sonst 
gesunden und rüstigen Frau das Gehen be- 
schwerlich machte, kam sie jahrelang Sonntag 
für Sonntag ins Amt. Nach der Predigt wurde 
man von ihr sachte am Arm genommen und 
in den Beichtstuhl gerufen. Bis in die letzten 
Tage erkundigte sie sich lebhaft nach den 
Kranken und Sterbenden der Pfarrei. Nun hat 
Gott sie selber abberufen. Nach kurzer Krank- 
heit hat das treue Mutterherz zu schlagen auf- 
gehört. Frau von Rotz hinterläßt ihren An- 
gehörigen und allen, die sie kannten, das Bei- 
spiel einer tapferen, tief frommen Frau und 
Mutter. 
Neue Friedhofverordnung. Der Einwohner- 
gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung die 
Friedhofverordnung vom 9. Juni 1952 revi- 
diert. Diese Neufassung ist aus verschiedenen 
Gründen nötig geworden. Neben einigen bloß 
redaktionellen Aenderungen handelt es sich 
zur Hauptsache um folgendes: 
Seit der letzten Revision ist der Unterhalt 
des Friedhofs in Stalden von der Korporation 
Schwendi auf die Einwohnergemeinde über- 
gegangen, so daß nun alle drei öffentlichen 
Friedhofanlagen von der pol. Gemeinde un- 
terhalten werden, während Grund und Boden 
nach wie vor im Eigentum der kath. Kirchge- 
meinde bzw. der Filialkirchenstiftungen 
Schwendi und Kägiswil stehen. Ferner hebt 
die neue Verordnung die nach altem Her- 
kommen bei der Pfarrkirche Sarnen den Bür- 
ger-Geschlechtern reservierten Grabreihen 
auf; dieses Prinzip war bereits bei der Revi- 
sion von 1952 durchbrochen worden, indem 
damals die Bestimmung eingeführt wurde, daß 
auch auf den sog. Bürgergräbern nur der 
Reihe nach bestattet werden dürfe. Auf den 
Friedhöfen im Stalden und in Kägiswil hat 
sich die Bestattung in fortlaufender Reihen- 
folge ohne Rücksicht auf Bürger und Nicht- 
bürger, wie dies übrigens auch in den andern 
Gemeinden des Kantons der Fall ist, eingelebt. 
Nur auf diese Weise kann der verfügbare 
Raum richtig ausgenützt und kann vermieden 
werden, daß trotz steter Zunahme der Be- 
völkerung nicht wieder neue Friedhofanlagen 
gebaut werden müssen. Der Gemeinderat hofft, 
daß dieser Neuerung das nötige Verständnis 
entgegengebracht werde. Schließlich sieht die 
neue Verordnung vor, daß zum Zwecke der 
Vereinheitlichung in Zukunft Grabumrandun- 
gen aus Stein (Stellsteine) nicht mehr zuge- 
lassen werden und daß die Weihwasserge- 
schirre von der Friedhof Verwaltung zur Ver- 
fügung gestellt werden. Diese Ordnung hat sich 
in Kägiswil und in den Neuanlagen bei der 
Pfarrkirche bereits bewährt. Für den Fried- 
hof im Stalden soll sie einstweilen noch nicht 
eingeführt werden. 
Diese neue Verordnung wird nach der Ge- 
nehmigung durch den Regierungsrat dem Re- 
ferendum unterstellt werden und erst nach- 
her in Kraft treten. (Mitg.) 
KERNS 
Theater in Kerns. Die Vereinigung der 
Kernser Spielleute führt diese Spielsaison ein 
unsterbliches Werk der Weltliteratur auf, ein 
Werk des großen französischen Dramatikers 
Jean Baptiste Moliere. «L'Avare», «Der Gei- 
zige» oder «Dr Giizhals», wie das Werk in der 
schweizerischen Uebertragung von H. Bader 
betitelt ist, ist ein Lustspiel, das mit seinem 
allgemeingültigen Gehalt neben andern gro- 
ßen weiteren Werken der Weltliteratur ohne 
weiteres bestehen mag. Das Thema ist über- 
national, ohne Grenze und daher hat das Werk 
durch seine sehr gute Uebertragung in schwei- 
zerische Verhältnisse keine wesentliche, Ein- 
buße erlitten. Das geradezu Dämonische, das 
dem einsam dastehenden Charakter des Geiz- 
halses innewöhnt, begegnet uns auch in dieser 
Fassung. Der Geizige ist der Mensch gewordene 
Geiz, jenes Laster, das andere Laster zeugt 
und das das Laster an und für sich ad ab- 
surdum führt. 
Die Kernser Spielleute haben dieses Spiel 
im vergangenen Herbst mit großem Erfolg vor 
ausverkauftem Haus in Wetzikon bei Zürich 
aufgeführt. Man ließ dem Spiel wieder eine 
sorgfältige und gründliche Inszenierung ange- 
deihen. Der Zuschauer wird eine Aufführung 
nicht nur erheitert und angeregt, sondern auch 
nachdenklich verlassen. 
Ein Theaterbesuch in Kerns wird sich daher 
gerade dieses Jahr besonders lohnen. (Korr.) 
GIS WIL 
Weihnachtsfeier des kath. Arbeitervereins. 
Korr. Auf Sonntag nachmittag, den 27. Dezeni- 
ber, hatte der Arbeiterverein Giswil alle seirie 
Mitglieder mit ihren Frauen und Kindern zu 
einer Weihnachtsfeier in die Turnhalle ein- 
geladen. Der Einladung folgte eine erfreulich 
große Schar. Nach der Begrüßung durch den 
Vereinspräsidenten, Stationsvorstand Anton 
Krummenacher und den Präses, HH. Pfarrer 
Wyrsch, folgten verschiedene schöne Darbie- 
tungen des Blau-Ring, die ihren Höhepunkt 
im gemeinsamen Singen der alten, schönen 
Weihnachtslieder hatten. Darauf durfte man 
sich an den vielen bereitgestellten Leckerbis- 
sen erlaben, jedes Kind erhielt einen Sack mit 
allerlei guten Sachen und dazu noch jedes 
Vereinsmitglied ein persönliches Geschenk. 
HH. Pfarrer Wyrsch verriet dann in eindr 
schönen Ansprache, wem alles wir diese reiche 
Beschenkung zu verdanken haben, es waren 
dies der Vereinspräsident und seine liebens- 
werte Frau Gemahlin, die für diese so groß- 
zügige Beschenkung besorgt und bemüht wa- 
ren. Der Herr Pfarrer sprach sicher allen An- 
wesenden aus dem Herzen, als er Herr und 
Frau Vorstand dafür, und Präsident Krum- 
menacher für seine verdienstvolle Tätigkeit 
als Präsident des Arbeitervereins im Namen 
aller herzlich dankte und ihnen für ihren 
neuen Wirkungsort Wolhusen alles Gute 
wünschte. Schade daß Präsident Krumme- 
nacher von Giswil versetzt wird, denn ein 
Mann seines Formats (nicht nur körperlich!, 
sondern besonders geistig!) hätte dem Arbei- 
terverein und der ganzen Gemeinde Giswil 
noch lange gut getan. 
Zwei Kinder dankten Herrn und Frau Vor- 
stand noch mit einem schönen und gar her- 
zig vorgetragenen Gedicht und übergaben 
ihnen ein kleines Andenken als kleine An- 
erkennung für ihre großen Verdienste hier in 
Giswil. Diesem Dank schließt sich auch der 
Berichterstatter an, ebenso herzlich sei aber 
auch allen unbekannten Spendern gedankt, 
die mit ihren Gaben und Geschenken und auch 
allen großen und kleinen Künstlern, die mit 
Gedicht, Musik und Gesang zum guten Gelin- 
gen dieser schönen Feier beigetragen haben. 
(Eing.) Die katholische Jungmannschaft 
hielt am 20. Dezember ihre Generalversamm- 
lung ab. HH. Präses Kaplan Aschwanden gab 
der Freude Ausdruck unter der stattlichen 
Zahl Aktivmitglieder einige Ehrenmitglieder 
und Passive zu begrüßen. (Es wäre so schön, 
wenn noch mehr Ehrenmitglieder am Gesche- 
hen der Jungen teilnehmen würden.) Es ist im- 
mer etwas Besinnliches einen Rückblick übers 
verflossene Vereinsjahr zu machen, aber noch 
mehr ist der Ausblick in die heutige so be- 
wegte Zukunft, was noch besser zu machen 
ist, und eine besonders hohe Aufgabe ist es, 
das Problem der heutigen Jugendführung zu 
lösen, wozu sich Präses und Vorstand alle 
Mühe gaben. 
Unter der Leitung von Präfekt Josef Berch- 
told (Rüti) wickelten sich die Traktanden rasch 
ab. Der Jahresbericht des Präfekten zeigte 
uns so recht die große Arbeit, mit großem App- 
laus durfte er den Dank entgegennehmen. 
In einer weiteren Amtsperiode darf er sich 
nun des Vertrauens erfreuen. Ebenso das sehr 
schön abgefaßte Protokoll und die sehr gut 
geführte Rechnung wurden mit Applaus be- 
dacht. 
Leider allzufrüh amtsmüde wurden Aktuar 
Seppi Berchtold, Hirsern und Kassier Hans 
Berchtold Guggen welche beide ihres Amtes 
mit vollem Eifer und Gewissenhaftigkeit ob- 
lagen. Ihnen, sowohl von der Versammlung, 
wie auch an dieser Stelle der beste Dank. 
An ihre Stelle rückten die beiden Vertrauens- 
männer, als Aktuar Arthur Abächerli und als 
Kassier Albert Mathis. Die übrigen Vor- 
standsmitglieder wurden bestätigt, wobei Felix 
Enz dazu das Amt des Fähnrich vertritt. Neu 
in den Vorstand wurden (als Vertreter der 
Bauernsame) gewählt, Josef Riebli, Brüggi 
und Josef Zumstein (des Walter) Bahnhof, 
allen recht viel Glück, Mut und Gottvertrauen 
im Amt. 
Als Fahnenwache belieben Nikiaus Halter 
und Ammann Hans. Als Rechnungsrevisoren 
walten Friedrich Peter und Eberli Walter. So 
wird das Vereinsschiff mit voller Begeisterung 
auf die Fahrt geschickt. Wir hoffen es werde 
den Stürmen trotzen.. 
Auch der Jahresbericht des Jungwacht- 
führers Hans Halter (Malers) wird mit App- 
laus verdankt. 
Unter Verschiedenem wird, dem Vorstand 
vertrauend, die Anschaffung eines Einheits- 
banners übertragen. Zur Erstellung eines Berg- 
kreuzes auf dem Giswilerstock am alten Stand- 
ort wurde vom Vorstand die dreigliedrige 
Kommission auf sieben ergänzt, welche die 
Vorarbeiten bereits aufgenommen haben, so 
daß uns noch im Verlaufe des Frühjahrs (wol- 
len wir hoffen) das Kreuz seine Arme über uns 
ausbreitet so wir zu ihm Vertrauen haben. 
Erfreulicherweise wurde die Diskussion sehr 
rege benützt, ein Zeichen, daß die heutige 
Jugend trotz allem auch für Gutes zu haben 
ist, wenn sie recht geführt und verstanden 
wird. Dem Präses und Vorstand herzlichen 
Dank für ihre Mühe und Aufopferung, den 
Mitgliedern aber aufrichtige Begeisterung und 
freudiges Mitmachen. Zum Schluß dankt der 
Präses allen seinen Mitarbeitern für ihre flotte 
Mitarbeit und muntert alle Jungmänner auf, 
weiterhin sich einzusetzen für alles Gute. 
Anschließend wurde uns ein Tonfilm ge- 
zeigt (Schmuggler auf dem Kriegsschiff). 
Gott segne und führe unsere Jugend. Auf 
Wiedersehen! (e—n) 
LUNGERN 
Pfarreistatistik. In seiner Dankpredigt 
flocht der Herr Pfarrer auch die Zahlen ein, 
welche die wichtigsten Ereignisse der Pfarrei 
aufzeigen. So floß das Taufwasser zur Wieder- 
geburt in Christus über 26 neue Erdenbürger, 
während Bruder Tod 25 liebe Menschen hin- 
überführte ins ewige Vaterland. Zwölf junge 
Brautpaare gründeten eine Familie, geweiht 
im hl. Sakrament der Elternweihe. Zugleich 
mit dem Dankfest feierte die Pfarrei auch das 
Ereignis «Hundert Jahre Lehrtätigkeit der 
Menzinger Schwestern». Dessen wir in einer 
eigenen Einsendung gedacht. Zu er- 
wähnen ist noch die wohlgelungene Außen- 
renovation der Pfarrkirche, vorab des neuen 
Kirchendaches. — Möge auch im neuen Jahr 
Gottes führende Hand über der Pfarrei sicht- 
bar walten, wie bis anhin! (Eing.) 
Elektrifizierung der Bergliegenschaften auf 
dem Käppeli und Brünig, Gemeinde Lungern 
Ganz unbemerkt, im Schatten der großen 
Bundesratsfeier, fand am Mittwoch, den 23. 
Dezember im Brüniggebiet eine Begehung und 
Einsegnung der neuen Anlagen für die diesen 
Sommer durchgeführte Elektrifizierung der 
Berggüter und Heimwesen auf dem Burgkäpel- 
li und Brünig statt. 
Seit 1954 bemühte sich eine Interessenge- 
meinschaft mit Beat Amgarten, Kantonsrich- 
ter, als Präsident, für die elektr. Stromversor- 
gung auf dem «Käpelli». Die Finanzierung die- 
ses Unternehmens war für die Interessenten 
ein hartes Stück Arbeit. Nach langen, unab- 
lässigen Verhandlungen konnten die erfor- 
derlichen Mittel aufgebracht werden, so daß 
schließlich die Gemeinde Lungern, der Bund, 
der Kanton, die Interessenten selber und das 
Gemeinde-Elektrizitätswerk Kerns zusammen 
die Finanzierung sicherstellten. Im warmen 
Stübli bei «Nidel und Schwarzen»' im Scheine 
des neuen elektrischen Lichtes, ließ Kantons- 
richter Amgarten die Sorgen und Nöte der In- 
teressengemeinschaft nochmals erstehen. Die 
nun zur Verfügung stehende elektrische Kraft 
bedeutet für die betreffenden Bergbauern ein 
weiterer Schritt zur Rationalisierung, zur Er- 
haltung des bäuerlichen Nachwuchses und eine 
Erleichterung bei der Anstellung landwirt- 
schaftlicher Hilfskräfte. Zum Schluß dankte 
der Präsident der Interessengemeinschaft den 
anwesenden Vertretern der Gemeinde Lun- 
gern, des Kantons, der «Hilfe für Berggemein- 
den» und des EW Kerns für ihre materielle 
Unterstützung. 
Bevor das wärmende Stübli im «Berghüsli» 
des Jos. Vogler das nicht gerade freundliche 
Wetter vergessen ließ, fand eine Besichtigung 
der neu erstellten Anlagen statt. Der Be- 
triebsleiter des EW Kerns gab einen kurzen 
Einblick über die Projektierung und Ausfüh- 
rung des elektr. Hoch- und Niederspannungs- 
leitungen. Für die Anspeisung wurde vom 
Ufer des Lungernsees eine 2300 m lange Hoch- 
spannungsleitung erstellt, wobei die Felswand 
bei der Burgkapelle mit einer Weitspannung 
von rund 300 m überwunden werden mußte. 
Bei der Disposition der Anlagen wurde soweit 
als möglich auf die Belange des Heimat- und 
Naturschutzes Rücksicht genommen, was be- 
sonders beim Bau der zwei gemauerten Trans- 
formerstationen und den abgehenden Leitun- 
gen zum Ausdruck kam. 34 Interessenten 
wünschten an total 64 Gebäuden elektr. An- 
schlüsse, was ein Niederspannungsnetz von 
rund 6 km erforderte. Die Erschließung eines 
abseits gelegenen Gebietes mit weit zerstreu- 
ten Heimwesen und kleinem Stromverbrauch 
bietet immer Finanzierungsschwierigkeiten. 
Im vorliegenden Falle beeinflußten zudem 
die bereits erwähnte Weitspannung, die Ver- 
kabelung der Schußlinie bei der 300 m Schieß- 
anlage und fünf Kreuzungen mit der Brünig- 
bahn die Erstellungskosten im ungünstigen 
Sinne. 
Durch HH. Pfarrer Käslin wurde das von 
Menschen erstrebte und von Menschen ge- 
schaffene Werk dem Schutz und Segen des 
Schöpfers aller Technik und aller Menschen 
anvertraut. 
H. von Steiger von der «Hilfe für Bergge- 
meinden» gab der Freude über das gelungene 
Werk Ausdruck und bedauerte, daß ihre Mit- 
tel Zur Durchführung dieses und ähnlicher 
Projekte sehr beschränkt sind. 
Zum Schluß wurde dem Präsidenten und 
den Mitgliedern der Interessenkommission 
von Seiten der beteiligten Eigentümer der 
wärmste Dank für ihre uneigennützige Arbeit 
ausgesprochen. et. 
ENGELBERG 
Wildfrevel in Engelberg. (Amtliche Mittei- 
lung.) Mitte Dezember 1959 wurde im Gebiet 
der Fürenalp in Engelberg ein Wildfrevel be- 
gangen. Zwei Jäger waren mit Karabiner, also 
mit verbotener Waffe, auf die Jagd gegangen, 
wobei der eine einen Gemsbock abschoß. Der 
Frevel wurde im eidgenössischen Bannbezirk 
verübt. Das Fleisch wurde von den zwei Jä- 
gern geteilt. Die Täter werden mit einer hohen 
Buße und Entzug des Jagdpatentes rechnen 
müssen. 
Wald Deiner Heimat 
Unter diesem Titel hat das Oberforstamt 
Obwalden im Auftrag des Waldwirtschafts- 
verbandes Obwalden auf Weihnachten eine 
Schrift herausgegeben, die es verdient, von 
allen Obwaldnern gelesen zu werden. Sie be- 
trifft «Die Obwaldner Forstwirtschaft» und 
will beim Abschluß der Revision der Wirt- 
schaftspläne im Kanton Obwalden, die eine 
Zeitspanne von 25 bis 30 Jahren umschließen, 
eine umfassende Rechenschaft darüber geben, 
wo wir mit unserer Forstwirtschaft stehen 
und welche Mittel wir einzusetzen haben, um 
die angestrebten Wirtschaftsziele zu errei- 
chen. Dieses Ziel hat die Schrift sicher voll 
erreicht. Nach einem hochinteressanten ge- 
schichtlichen Ueberblick orientiert das 90 
Textseiten umfassende, trefflich bebilderte 
Büchlein über das durch Niederschlag, Tem- 
peratur und Winde charakterisierte Klima, das 
für das Gedeihen der Pflanzen von wesent- 
licher Bedeutung ist, über Geologie und Bo- 
den und Vegetation. Von der produktiven 
Fläche des Kantons Obwalden werden rund 
zwei Drittel land- und alpwirtschaftlich ge- 
nutzt und gut ein Drittel beansprucht der 
Wald. Ueber 30 Prozent der Gesamtfläche des 
Kantons sind mit Wald bestockt. Wir erfahren 
wertvolle Kenntnisse über die Aufnahmen und 
Aufnahmeergebnisse, Stammzahlen und Holz- 
arten, den Massenvorrat, die Walderträgnisse 
und die bisherige Bewirtschaftung. Dann äu- 
ßert sich die Schrift höchst interessant über 
die Zukunftsaufgaben der obwaldnerischen 
Forstwirtschaft, Schutzwald, Steigerung der 
Produktion, waldbauliche Hinweise, Erschlie- 
ßung des Waldes, Steigerung der Reinerträge, 
Holzverwertung usw. Beim Lesen stoßen wir 
beim Kapitel Schutzwald u. a. auf die Fest- 
stellung: «Ohne ihn (den Wald) wären unsere» 
Täler von Winden durchheulte, von Lawinen- 
zügen und Rüfen durchfurchte, von Wildwas- 
ser verheerte Wüsteneien. Der Wald ist der 
Beherrscher des Klimas und der mächtigste 
Stausee unseres Landes, der als gewaltiges 
Speicherbecken dessen Wasserhaushalt regelt 
• . . Dem Schutzzweck sind alle andern Rück- 
sichten unterzuordnen . . . Schutzwaldbewirt- 
schaftung und Nutzwaldwirtschaft sind keine 
Gegensätze. Nur eines ist wichtig: Die Her- 
stellung und dauernde Erhaltung des biolo- 
gischen Gleichgewichts, der ewigen Harmonie 
der Lebensgemeinschaft Wald.» 
Ueber die Erträgnisse heißt es u. a.: «In 
der Zeitspanne zwischen 1940 und 1955 haben 
die Obwaldner Waldungen gesamthaft Fran- 
ken 21 235 329.— oder Franken 1 264 708.— 
pro Jahr eingetragen. Interessant dabei ist, daß 
77 Prozent der Einnahmen vom Verkaufsholz
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Obwalden

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