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Obwaldner Volksfreund (1964)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

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Deskriptive Daten

fullscreen: Obwaldner Volksfreund (1964)

Zeitung

Titel:
Obwaldner Volksfreund
Sammlung:
Kantonsbibliothek Obwalden
Dokumenttyp:
Zeitung
Erscheinungsort:
Sarnen
Umfang:
104 Bd. ;

Zeitungsband

Sammlung:
Kantonsbibliothek Obwalden
Dokumenttyp:
Zeitungsband
Erscheinungsdatum:
1964
Bandzählung:
1964
Permanente ID:
ark:/63274/s011g7p
Lizenz:
Copyright not evaluated

Ausgabe

Sammlung:
Kantonsbibliothek Obwalden
Dokumenttyp:
Zeitung
Strukturtyp:
Ausgabe
Erscheinungsdatum:
03.01.1964
Bandzählung:
1

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Obwaldner Volksfreund
  • Obwaldner Volksfreund (1964)
  • Ausgabe vom Freitag, den 03. Januar 1964 (1)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 07. Januar 1964 (2)
  • Ausgabe vom Freitag, den 10. Januar 1964 (3)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 14. Januar 1964 (4)
  • Ausgabe vom Freitag, den 17. Januar 1964 (5)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 21. Januar 1964 (6)
  • Ausgabe vom Freitag, den 24. Januar 1964 (7)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 28. Januar 1964 (8)
  • Ausgabe vom Freitag, den 31. Januar 1964 (9)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 04. Februar 1964 (10)
  • Ausgabe vom Freitag, den 07. Februar 1964 (11)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 11. Februar 1964 (12)
  • Ausgabe vom Freitag, den 14. Februar 1964 (13)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 18. Februar 1964 (14)
  • Ausgabe vom Freitag, den 21. Februar 1964 (15)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 25. Februar 1964 (16)
  • Ausgabe vom Freitag, den 28. Februar 1964 (17)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 03. März 1964 (18)
  • Ausgabe vom Freitag, den 06. März 1964 (19)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 10. März 1964 (20)
  • Ausgabe vom Freitag, den 13. März 1964 (21)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 17. März 1964 (22)
  • Ausgabe vom Freitag, den 20. März 1964 (23)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 24. März 1964 (24)
  • Ausgabe vom Freitag, den 27. März 1964 (25)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 31. März 1964 (26)
  • Ausgabe vom Freitag, den 03. April 1964 (27)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 07. April 1964 (28)
  • Ausgabe vom Freitag, den 10. April 1964 (29)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 14. April 1964 (30)
  • Ausgabe vom Freitag, den 17. April 1964 (31)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 21. April 1964 (32)
  • Ausgabe vom Freitag, den 24. April 1964 (33)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 28. April 1964 (34)
  • Ausgabe vom Freitag, den 01. Mai 1964 (35)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 05. Mai 1964 (36)
  • Ausgabe vom Freitag, den 08. Mai 1964 (37)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 12. Mai 1964 (38)
  • Ausgabe vom Freitag, den 15. Mai 1964 (39)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 19. Mai 1964 (40)
  • Ausgabe vom Freitag, den 22. Mai 1964 (41)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 26. Mai 1964 (42)
  • Ausgabe vom Freitag, den 29. Mai 1964 (43)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 02. Juni 1964 (44)
  • Ausgabe vom Freitag, den 05. Juni 1964 (45)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 09. Juni 1964 (46)
  • Ausgabe vom Freitag, den 12. Juni 1964 (47)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 16. Juni 1964 (48)
  • Ausgabe vom Freitag, den 19. Juni 1964 (49)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 23. Juni 1964 (50)
  • Ausgabe vom Freitag, den 26. Juni 1964 (51)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 30. Juni 1964 (52)
  • Ausgabe vom Freitag, den 03. Juli 1964 (53)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 07. Juli 1964 (54)
  • Ausgabe vom Freitag, den 10. Juli 1964 (55)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 14. Juli 1964 (56)
  • Ausgabe vom Freitag, den 17. Juli 1964 (57)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 21. Juli 1964 (58)
  • Ausgabe vom Freitag, den 24. Juli 1964 (59)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 28. Juli 1964 (60)
  • Ausgabe vom Freitag, den 31. Juli 1964 (61)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 04. August 1964 (62)
  • Ausgabe vom Freitag, den 07. August 1964 (63)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 11. August 1964 (64)
  • Ausgabe vom Freitag, den 14. August 1964 (65)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 18. August 1964 (66)
  • Ausgabe vom Freitag, den 21. August 1964 (67)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 25. August 1964 (68)
  • Ausgabe vom Freitag, den 28. August 1964 (69)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 01. September 1964 (70)
  • Ausgabe vom Freitag, den 04. September 1964 (71)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 08. September 1964 (72)
  • Ausgabe vom Freitag, den 11. September 1964 (73)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 15. September 1964 (74)
  • Ausgabe vom Freitag, den 18. September 1964 (75)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 22. September 1964 (76)
  • Ausgabe vom Freitag, den 25. September 1964 (77)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 29. September 1964 (78)
  • Ausgabe vom Freitag, den 02. Oktober 1964 (79)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 06. Oktober 1964 (80)
  • Ausgabe vom Freitag, den 09. Oktober 1964 (81)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 13. Oktober 1964 (82)
  • Ausgabe vom Freitag, den 16. Oktober 1964 (83)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 20. Oktober 1964 (84)
  • Ausgabe vom Freitag, den 23. Oktober 1964 (85)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 27. Oktober 1964 (86)
  • Ausgabe vom Freitag, den 30. Oktober 1964 (87)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 03. November 1964 (88)
  • Ausgabe vom Freitag, den 06. November 1964 (89)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 10. November 1964 (90)
  • Ausgabe vom Freitag, den 13. November 1964 (91)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 17. November 1964 (92)
  • Ausgabe vom Freitag, den 20. November 1964 (93)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 24. November 1964 (94)
  • Ausgabe vom Freitag, den 27. November 1964 (95)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 01. Dezember 1964 (96)
  • Ausgabe vom Freitag, den 04. Dezember 1964 (97)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 08. Dezember 1964 (98)
  • Ausgabe vom Freitag, den 11. Dezember 1964 (99)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 15. Dezember 1964 (100)
  • Ausgabe vom Freitag, den 18. Dezember 1964 (101)
  • Ausgabe vom Mittwoch, den 23. Dezember 1964 (102)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 29. Dezember 1964 (103)
  • Ausgabe vom Donnerstag, den 31. Dezember 1964 (104)

Volltext

unterricht vom letzten Winter konnten rund 
30 junge Burschen in unsere Jungmannschaft 
aufgenommen werden. Nennenswert ist auch 
die Errichtung einer Freizeitwerkstätte im 
Stall der Kaplanei-Scheune und auch des hei- 
meligen Sitzungszimmers im Tenn. Hierbei hat 
es an freiwilligen Helfern und Spendern nicht 
gefehlt, wofür ihnen allen herzlich gedankt 
sei. Eine schöne Aufgabe erfüllten wir im Au- 
gust, indem wir für die «Pax Christi»-Wande- 
rer für Unterkunft zu sorgen hatten. Nicht we- 
nig Arbeit gab uns der Fußweg auf den Giswi- 
lerstock, der nun zum größten Teil fertig er- 
stellt ist. Ein schöner Erfolg war der Holzbe- 
arbeitungskurs in unserer neuen Freizeitwerk- 
statt. Am kantonalen Jungführerkurs im Mörli 
beteiligten sich folgende 6 Giswiler: Abächerli 
Karl, Sprung; Lurch Meinrad, Unterni; Sigrist 
Theodor, Aeschi; Degelo Urs, Rudenz und 
Kehrli Andreas, Spechtsbrenden. Eine schöne 
und dankbare Aufgabe war auch diesmal die 
alljährlich wiederkehrende St. Niklaus-Aktion. 
Leider hatte unser Vorstand vier Demis- 
sionen zu verzeichnen, darunter auch unser 
fentlichen Schreibers und des Schulverwalters 
behalten wird. Daneben stehen ihm noch Spe- 
zialaufgaben, wie z. B. die Einrichtung des 
neuen Gemeindearchivs in Aussicht. 
Möge ihm seine künftige Tätigkeit ein Vor- 
und Nachgeben gestatten, damit seine Gesund- 
heit erstarkt und seine Fähigkeiten in vielfäl- 
tiger Weise der Öffentlichkeit noch recht lan 
ge erhalten bleiben! n-y 
Kantone 
Theater in Stans. (Eing.) Das Theatervolk 
von Stans ist durch seine anspruchsvolle Ope- 
rettenaufführungen der letzten Jahre weit über 
die Grenzen der engern Heimat berühmt ge- 
worden. In der kommenden Spielsaison 1964 
nun wird im Musentempel an der Mürgg Ralph 
Benatzky's populärste Operette «Im weißen 
Rößl» dargeboten werden. Minuziös geschult 
und vorbereitet werden die Stanser Spielleute 
am 6. Januar 1964 die Premiere zu einem 
glanzvollen Saisonstart gestalten. Wer in der 
kurzen Fastnachtszeit etwas ganz Besonderes 
Sechste AHV-Revision 
Präfekt A1W i\yrQ+v,;c t-> u tl 
n 
- — . '«""»uiiszeH etas ganz besonderes 
JrTafekt Albert Mathis. Der H. H. Präses sprach, erleben will, versäume auf keinen Fall das 
ihm wie auch seinen Kollegen für die geleiste- «Weiße Rößl» in Stans' 
ten Dienste den verdienten Dank aus. Als neuer 
Präfekt wurde Josef Berchtold, Kleinteil, ge- 
wählt. Bestätigt wurde Hans Berchtold, Ei. 
Neugewählt wurden: Abächerli Karl, Sprung; I r.„ -r, , 
A 
„ . , 
Burch Meinrad, Unterni; Degelo Urs, Rudenz • Bundesamt für Sozialversicherung teilt 
und Sigrist Theodor, Aeschi. Die Vertretung |^v .. , , , 
der Jungwacht besorgt wie bisher Jakob Grü- le, eldSenosslsc 
e 
ha^en die Geset- 
nenfelder. Großen Dank schulden wir natür- ^vorläge über die sechste AHV-Revision am 
lieh unserem H. H. Präses, Kaplan Ad von . Dfzember 
1963 
angenommen. Die Referen- 
Atzigen, der mit reichen Erfahrungen von sei- ^msfrist wird Ende März 1964 ablaufen. Unter 
ner vorgängigen Vikarstelle aus Zürich bei Vorbehalt' 
daß kein 
Referendum zustan- 
unserem Verein eine vorzügliche Juffendsppl-! 
6 
mt' 
sind im 
wesentlichen folgende Aen 
r ri i rli gendseel- 
sorge führt. Wir alle wünschen ihm für die Zu- 
kunft recht viel Gnaden und Glück für sein 
segensreiches Wirken. (Eing.) 
derungen zu erwarten. 
Die Renten der AHV und der Invalidenver- 
sicherung werden in der Regel um ein Drittel 
erhöht. Diese Erhöhung kann erst vorgenom- 
— 
Imen 
werden, wenn die Referendumsfrist un- 
... U rg' 
Gemeindeschreiber 
H. Dillier benützt abgelaufen ist, erfolgt dann aber rück- 
ubergibt sein Amt. (Korr.) Zu Beginn dieses wirkend auf den 1. Januar 1964. Somit wer- 
Jahres hat der neugewählte Gemeindeschrei- den in den Monaten Januar bis März 1964 noch 
ber Theodor Bieri von Schüpfheim sein ver- die bisherigen Rentenbeträge ausbezahlt. Die 
antwortungsvolles Amt angetreten. Der bishe- erhöhten Renten gelangen erstmals im April 
nge Amtsmhaber steht ihm noch während eini- 1964 zur Auszahlung. Die Differenz zwischen 
ger Zeit für eine gründliche Einführung in die alter und neuer Rente für die Monate Januar, 
mtsgeschäfte zur Verfügung. Februar und März wird noch im zweiten Quar- 
Die 16jährige verdienstvolle Tätigkeit des tal nach vergütet. 
scheidenden Gemeindeschreibers Hermann Die sechste AHV-Revision setzt ferner das 
Dillier im Dienste unserer Einwohnergemeinde I Rentenalter der Frau — und gleichzeitig das 
darf nicht stillschweigend übergangen werden. Ende ihrer Beitragspflicht — vom 63. auf das 
Hermann Dillier hat das Gemeindeschreiber- 62. Altersjahr herab. Des weitern werden neue 
amt am 20. Oktober 1947 als Nachfolger des in- Leistungsansprüche eingeführt für Ehefrauen 
zwischen verstorbenen Friedrich Häcki-Feier- zwischen 45 und 60 Jahren und Kinder von Al- 
abend angetreten. Seine Vorbildung war tersrentnern, für 20—25jährige Waisen in Aus- 
eigentlich nicht direkt auf diesen Posten aus- bildung sowie für 20—25jährige, in Ausbildung 
gerichtet. Nach Absolvierung der Primär- und stehende Söhne und Töchter von Alters- und 
Sekundärschule in Engelberg besuchte er die Invalidenrentnern. Auch diese neuen Ansprü- 
Verkehrsschule in Luzern und trat hernach ehe können wegen der Referendumsfrist erst im 
bei der Stansstad-Engelberg-Bahn in Stellung, April 1964 rückwirkend geltend gemacht wer- 
wo er sich bis zum Stationsvorstand von En- den. Hierüber geben die Bekanntmachungen 
gelberg emporarbeitete. Was er als Rüstzeug der Ausgleichskassen später die nötigen Auf- 
auf die Gemeindekanzlei mitbrachte, war ein schlüsse. 
intelligenter Kopf, eine gute Allgemeinbildung Die AHV-Ausgleichskassen sind wie immer 
und eine unermüdliche Schaffenskraft. Dank bemüht, die rund 800 000 Bezüger von AHV- 
seiner guten Auffassungsgabe eignete er sich in und Invalidenrentnern möglichst rasch in den 
kurzer Zeit eine umfassende Sachkenntnis an, Genuß der verbesserten Leistungen zu setzen, 
die ihn befähigte, das Amt mustergültig zu Angesichts der damit verbundenen großen Ar- 
versehen. Bald beherrschte er das ganze Tä- beit sind die Ausgleichskassen dankbar, wenn 
tigkeitsgebiet sowohl als gewandter Protokoll- die Rentenbezüger von schriftlichen und tele- 
hochwürdigsten Bischofs von Chur ist in die- 
sem Jahr die Kollekte für die Pfarrei Klosters 
v*R, bestimmt. 
Klosters ist eine der ausgeprägtesten Dia- 
sporagebiete der Schweiz. In den zehn pfarr- 
genössigen Gemeinden macht die Katholiken- 
zahl gesamthaft nicht mehr als 5% der Be- 
völkerung aus. Dagegen werden die über 4000 
Fremdenbetten von Klosters mehr als zur Hälf- 
te von katholischen Gästen benützt. Das 1921 
erstellte kleine Kirchlein vermag bei weitem 
nicht mehr zu genügen, und so sah sich die 
winzige Kirchgemeinde gezwungen, die ihrer 
Kleinheit wegen außer Stande ist, auch nur für 
die Pfarrbesoldung aufzukommen, den Bau ei- 
ner dringend notwendigen großen Kirche zu 
beginnen, wie ja auch selbst in Küblis ein Ka- 
pellenbau unumgänglich geworden ist. Die 
Schweizer Katholiken werden der bedrängten 
Pfarrei am Epiphaniesonntag die so benötigte 
Bruderhilfe nicht versagen! 
Ausland 
Kritische Lage auf Cypern 
Die neue Cypernkrise, die auf Weihnachten 
hin ausbrach, erreichte am Neujahr wieder 
einen Höhepunkt. In einem Rundschreiben 
an die «Staatsoberhäupter der Welt» prote- 
stierte Makarios gegen türkische Einschüch- 
terungsmanöver und gab bekannt, er kündige 
die mit der Verfassung Cyperns verkoppelten 
Verträge, das heißt den Garantievertrag mit 
Großbritannien, Griechenland und der Türkei 
sowie den Allianzvertrag mit Griechenland und 
der Türkei. Darauf eilte Commonwealth-Mini- 
ster Duncan Sandys zum Erzbischof und sprach 
zwei Stunden lang Fraktur mit ihm, worauf 
Makarios eine andere Erklärung publizierte, in 
der es abschwächend hieß, er «gedenke» die 
Vertragsverpflichtungen «mit geeigneten Mit- 
teln» zu beendigen. 
Vor allem die erste Verlautbarung von Ma- 
karios rief in London Aerger und Aufregung 
hervor, bedeutend mehr als der zwei Tage frü- 
her erfolgte Ausspruch Dr. Kügüks, Cypern 
müsse letzten Endes doch geteilt werden. Es ist 
schwierig, zu sehen, wie weit das Beziehen ex- 
tremer Positionen nur levantinischer Nerven- 
kriegstaktik in Vorbereitung einer neuen Cy- 
pernkonferenz zuzuschreiben ist und in wel- 
chem Ausmaß tiefere Erschütterungen sich an- 
zeigen. Auf jeden Fall befürchtet man in Whi- 
tehall, britische Truppen könnten auf Cypern 
nochmals in eine langwierige, zahlreiche Ein- 
heiten bindende Polizeiaufgabe verwickelt wer- 
den. Zudem gerät mit der politischen Erschüt- 
terung ihrer nächsten Umgebung die britische 
Militärbasis auf der Insel in Gefahr. Die hek- 
tische Selbständigkeitsgeste des Erzbischofs, 
der soeben noch sein Ja-Wort zu einer Polizei- 
aktion der drei Schutzmächte gegeben hatte, 
entspricht den jüngsten Aufforderungen der 
Sowjetpropaganda, der die britischen Nuklear- 
bomber auf Cypern stets ein Dorn im Auge wa- 
ren, auffallend genau. 
Während Sandys mit Makarios rang, fanden 
in London Besprechungen zwischen den dienst- 
tuenden Leitern des Foreign Office, des Com- 
monwealth-Ministeriums und des Verteidi- 
gungsministeriums statt. 600 Mann des Zwei- 
ten Königlichen Artillerieregiments begannen 
ohne Kanonen — Transportflugzeuge nach 
Cypern zu besteigen; sie werden auf der Insel 
als Infanteristen Dienst tun. Auch ein Bataillon 
Fallschirmtruppen ist alarmiert worden und 
fängt heute an abzureisen. (NZZ). 
Wochenmarktbericht von Luzern 
Detailpreise vom 28. Dezember 1963 
führer als auch als tüchtiger Verwaltungsfach- 
mann. In allen seinen Obliegenheiten legte er 
eine peinliche Gewissenhaftigkeit und Ge- 
nauigkeit an den Tag. Er verstand es, die Fe- 
der nicht nur gut, sondern auch schön und 
schwungvoll zu führen, wie wenn er aus der 
Schule von P. Leo Baumeler sei. hervorgegan- 
gen wäre. Wie er an sich selbst höchste An- 
sprüche stellte, so verlangte er auch von sei- 
nen Untergebenen ziemlich viel. Diesy Quali- 
tät eines Vorgesetzten kann bei den heutigen 
Personalschwierigkeiten zur Folge haben, daß 
er gelegentlich ohne geeignete Mitarbeiter aus- 
kommen muß, was auch Gemeindeschreiber 
Dillier passierte. Es blieb ihm nichts anderes 
übrig, als eine ungeheure Arbeitslast selber zu 
tragen. Mit zähem Einsatz biß er sich durch 
alle Situationen. Freilich zeichneten sich mit 
der Zeit gesundheitliche Störungen ab, die ihn 
leider veranlaßten, seinen Rücktritt zu neh- 
men. 
Mit der gewissenhaften Erfüllung der Auf- 
gaben im Zusammenhang mit seiner Beam- 
tung war das Tagewerk von Gemeindeschreiber 
Dillier noch nicht erschöpft. Bereitwillig ging 
er nebenbei unbeholfenen Mitbürgern in der 
Regelung ihrer oft schwierigen Angelegenhei- 
ten an die Hand. Gerade dadurch hat er sich 
in weitesten Kreisen hohe Achtung und Be- 
liebtheit erworben. 
Wo es galt, positiv und aufbauend für die 
Gemeinde zu wirken, da war Gemeindeschrei- 
ber Dillier immer dabei, und keine Last war 
ihm zu groß. Sein Name wird mit der Geschich- 
te des Tales während 16 entscheidenden Nach- 
kriegs- und Entwicklungsjahren unzertrennlich 
verbunden bleiben. In den 16 Jahren hat er 
unter vier Talammännern gedient, die ihm 
alle vorbehaltlos das Zeugnis eines gewissen- 
haften und vorbildlichen Beamten ausstellen. 
Gemeindeschreiber Dillier kann seinen Po- 
sten mit dem Bewußtsein übergeben, während 
seiner Amtszeit seine Kräfte und Fähigkeiten 
voll und ganz seiner geliebten Heimatgemein- 
de gewidmet zu haben. Seine wertvolle Kraft 
wird glücklicherweise der Gemeinde wenig- 
stens zum Teil erhalten bleiben, indem er wei- 
terhin das Amt des Bürgerschreibers, des öf- 
fonischen Anfragen absehen und keine vorzei- 
tigen Anmeldungen einreichen. 
Bundesrat Schaffner 
neuer Präsident der EFTA 
Bundesrat Dr. H. Schaffner, Vorsteher des 
Eidg. Volkswirtschaftsdepartements, über 
nimmt am 1. Januar 1964 den Vorsitz des 
EFTA-Rates auf Ministerebene. Seine Neu 
jahrsbotschaft lautet wie folgt: 
In wenigen Monaten begeht die EFTA den 
vierten Jahrestag ihrer Gründung. Die Resul- 
tate die sie bisher — und vor allem im verflos- 
senen Jahre — erzielt hat, legen ein glänzen- 
des Zeugnis für die Lebenskraft der Assoziation 
ab. Das Jahr 1963 hat es der EFTA gestattet, 
ihre Gegenwart auf weltpolitischer Szene zu 
betonen. Innerhalb der Freihandelszone sind 
die Zollgebühren bereits um 60 % (der Aus- 
gangssätze) gesenkt und in drei Jahren werden 
sie völlig verschwunden sein. 
Die liberale Politik der EFTA gegenüber 
den übrigen Ländern der Welt wird fortgesetzt. 
Die Schaffung eines Komitees für Wirtschafts- 
entwicklung beweist die Anpassungsfähigkeit 
der Assoziation an die Bedürfnisse und legiti- 
men Interessen aller ihrer Mitglieder. 
Das Jahr, das nun beginnt, wird die har- 
monische Entwicklung der Beziehungen und 
des Handels zwischen den Mitgliedern der As- 
soziation sehen. Es wird sehen, wie sie alle 
voll und ganz am großen Werk der Liberali- 
sierung des Handels und der Wirtschaftsent- 
entwicklung im Rahmen der Verhandlungen 
der «Kennedy-Runde» des GATT und der Kon- 
ferenz der Vereinigten Nationen für Handel 
und Entwicklung teilnehmen, ag. 
Epiphanieopfer 1964 
1. Frische Gemüse 
Blumenkohl 
Bohnen 
Erbsen 
Fenchel 
Gurken 
Kabis, weiß 
Kabis, rot 
Kartoffeln 
Knoblauch 
Kohlraben 
Krautstiele 
Lattich 
Lauch, grrün 
Lauch, gelb 
Petersilie 
Randen, gekocht 
Retting. Pier- 
Retting, Meer- 
Rhabarber 
Rosenkohl 
Ruebli, rot 
Schwarzwurzeln 
Sellerie, Knollen- 
Spargeln 
Spinat 
Tomaten 
Wirz-Kohl 
Zwiebeln 
lkg 
lkg: 
lkgr 
1 kg 
lkg 
1 kg 
1 kg 
1 kg 
100 g 
1 kg 
1 kg 
1 kg 
1 kg 
1 kg 
Böscheli 
1 kg 
1 kg 
lkg 
1 kg 
1 kg 
1 kg 
1 kg 
1 kg 
lkg 
1 kg 
1 kg 
lkg 
lkg 
170 
150 
60 
70 
40 
40 
220 
200 
140 
18<i 
?0 
80 
120 
45 
280 
75 
180 
120 i 
lkg 
lkg 
lkg 
lkg 
lkg 
lkg 
Zwetschgen 
4. Beeren 
Brombeeren 
Erdbeeren 
Heidelbeeren 
Himmbeeren 
J ohannisbeeren 
5. Honig, Eier, Pilze 
Bienenhonig l kg 
Trinkeier Stiick 
Kocheier Stück 
Champignon» 100 g 
Eierpilze 100 g 
6. Butter, Käse 
Kochbutter 
Tafelbutter gef. 
Emmentaler-Käse 
Greyerzer-Käse 
Mager-Käse 
Sprinz-Käse 
Tilsiter-Käse 
lkg 
100 g 
1 kg 
1 kg 
lkg 
lkg 
lkg 
1050 
29 
22 
65 
880 
170 
680 
6«0 
260 
760 
620 
2. Salat 
Brüsseler 
Endivie 
Kopfsalat 
K resse 
Nüßli 
3. Früchte 
Aepfel. Kontrollw. 
Aepfel, Kochobst 
Birnen, Kontrollw. 
Aprikosen 
Bananen 
Kirschen 
Nüsse 
Orantren, Blut 
Orangen. Blond 
Pfirsiche 
Pflaumen 
Quitten 
Trauben, blau 
Trauben, weiß 
Zitronen 
100 g 
100 g 
Stück 
100 g 
100 g 
1 kg 90- 
lkg 
1 kg 
1 kg 
1 kg 
lkg 
1 kg 
1 kg 
1 kg 
1 kg 
1 kg 
1 kg 
lkg 
lkg 
lkg 
250 
80 
80 
35 
25 
40 
70 
150 
120 
180 
320 
140 
100 
7. Geflügel, Kleintiere 
Gitzi i 
kg 
Kaninchen 1 kg 
Poulets 1 kg 
Suppenhühner 1 kg 
Tauben 1 Stückl80- 
8. Fische (tot) 
Albeli-Weißfische 
Barben 
Baichen, Felchen 
Egli, Barsche 
Forellen 
Zucht- 
See- 
Hechte 
Rötel 
Trüschen 
Hasel 
Kabeljau 
Colins 
Soles 
1 kg 
lkg 
lkg 
lkg 
lkg 
lkg 
lkg 
1 kg 
1 kg 
1 kg 
lkg 
lkg 
lkg 
750 
650 
40 
-400 
25' 
540 
460 
900 
700 
600 
540 
800 
700 
9. Verschiedenes 
Sauerkraut 
Aepfel, gedörrt 
Birnen, gedörrt 
Artischocken 
lkg 
1 kg 
1 kg 
Stück 
150 
700 
3<0 
180 
Viehmarkt in Luzern vom 30. Dezember 1963 
Marktbesuch mittel. Total Auffuhr 475 Stück 
Gattung 
Preis per kg 
gewicht 
Großvieh: 
Rinder und Ochsen: 
Ausstich 
vollfleischige, ausgemästete 
vollfleischige, gedeckte 
fleischige bis voll fleischige 
Wurstrinder und Wurstochsen 
Kühe: 
voll fleischige, ausgemäst., milchzahn, 
vollfleischige, gedeckte bis ausgemä- 
stete, bis höchstens fi Jahre 
ältere, vollfleischige bis ausgemästete 
Konserven- und Rohwurstkühe 
Wurstkühe 
Stiere (Muni) 
Fette Muni, ungeschaufelte 
fette Bankmuni. 2—fi Schaufeln 
Wurstmuni, Inbegriffen alle Muni bis 
und mit 8 Schaufeln 
Kleinvieh: 
Kälber 
Ausstich, in jeder Beziehung hervor- 
ragend, in der Regel mehr als 110 kg 
leichtere, vollfleischige, gedeckte, bis 
fleisch., in der Rej?el mehr als 100 kg 
leichtere Bankkälber, vollfleischige, 
zirka 100 kg und schwerere gedeck- 
te, rotfleischige 
Wurstkälber : 
bessere, fleischige bis voll fleischige, 
zirka fiO/65 bis 75 kg, sowie schwerere 
geringere, fleischige bis zirka 60/65 
kg und schwerere leerfleischige 
ganz geringe, zu junge oder zu leer- 
fleischige, nicht absatzgesicherte 
Kälber 
Schweine : 
Ferkel, 7—9 Wochen 
Springer, 11—13 Wochen 
Springer, größere 
Faselschweine 
Ausmastschweine 
Handel 
3̂0-340 
305 315 
265 - 300 
225 240 
260—3'0 
235—265 
2.10-250 
220—230 
185—215 
300-320 
280-295 
245—270 
570 
530 550 
490-500 
390-400 
340-360 
310-320 
75 85 
90 100 
102-1-8 
130 -150 
155-160 
flau 
Ärztlicher Sonntagsdienst Sarnen 1964 
Zuerst den Hausarzt anrufen! Nur wenn dieser nicht er- 
reichbar, den Sonntagsdienst beanspruchen. Die Weiterbehandlung 
des betreffenden Patienten übernimmt anderntags auf jeden Fall wie- 
der der Hausarzt. Diese Liste gilt auch für den D o n n e r s t a g der 
gleichen Woche (Aerztesonntag). Allfällige Abänderungen die- 
ser Liste werden der Telefonauskunft Nr. 11 jeweils mitgeteilt. 
Das Inserat 
(KIPA) Sonntag, den 12. Januar 1964, wird 
das sogenannte Dreikönigsopfer in allen ka- 
tholischen Kirchen eingesammelt. Das katho- 
lische Schweizervolk hilft Jahr für Jahr einer 
armen Diasporapfarrei zur Errichtung eines 
Pfarrbesoldungsfonds. Auf Anordnung des 
ist eine der Hauptformen 
der Kunden-Werbung. 
Seine wirtschaftliche Be- 
deutung für j edes Gewer- 
be ist ausschlaggebend 
Der Geschäftstreibende, 
der dies erkennt, inse- 
riert mit Vorteil im 
Obwaldner 
Volksfreund 
Januar 
Telefon Februar 
März 
1. Durrer 
85 16 08 2. Gadola 
1. Gadola 
5./6. Gadola 
85 17 28 9. Huser 
8. Huser 
12. Huser 
85 17 64 16. Rammelmeyer 
15. Rammelmeyer 
19. Kammelmeyer 85 12 34 23. Durrer 
19. Durrer 
26. Durrer 
22. Gadola 
27. Huser 
29./30. Rammelmeyer 
April 
Mai 
Juni 
5. Durrer 
3. Durrer 
7. Huser 
12. Gadola 
7. Gadola 
14. Rammelmeyer 
19. Huser 
10. Huser 
21. Durrer 
26. Rammelmeyer 
17./18. Dürrer 
28./29. Huser 
24. Rammelmeyer 
28. Durrer 
31. Gadola 
Juli 
August 
September 
5. Gadola 
2. Huser 
6. Dürrer 
12. Rammelmeyer 
9. Rammelmeyer 
13. Gadola 
19. Durrer 
15./16. Gadola 
20. Huser 
26. Gadola 
23. Huser 
25. Rammelmeyer 
30. Rammelmeyer 
27. Durrer 
Oktober 
November 
Dezember 
4. Gadola 
1. Gadola 
6. Huser 
11. Huser 
8. Huser 
8. Rammelmeyer 
18. Rammelmeyer 
15. Rammelmeyer 
13. Durrer 
25. Durrer 
22. Durrer 
20. Gadola 
29. Gadola 
25./26. Huser 
27. Rammelmeyer 
Bitte diese Liste ausschneiden und aufbewahren.
	        

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