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Obwaldner Volksfreund (1970)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

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Deskriptive Daten

fullscreen: Obwaldner Volksfreund (1970)

Zeitung

Titel:
Obwaldner Volksfreund
Sammlung:
Kantonsbibliothek Obwalden
Dokumenttyp:
Zeitung
Erscheinungsort:
Sarnen
Umfang:
104 Bd. ;

Zeitungsband

Sammlung:
Kantonsbibliothek Obwalden
Dokumenttyp:
Zeitungsband
Erscheinungsdatum:
1970
Bandzählung:
1970
Permanente ID:
ark:/63274/s01788w
Lizenz:
Copyright not evaluated

Ausgabe

Sammlung:
Kantonsbibliothek Obwalden
Dokumenttyp:
Zeitung
Strukturtyp:
Ausgabe
Erscheinungsdatum:
05.01.1970
Bandzählung:
1

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Obwaldner Volksfreund
  • Obwaldner Volksfreund (1970)
  • Ausgabe vom Montag, den 05. Januar 1970 (1)
  • Ausgabe vom Freitag, den 09. Januar 1970 (2)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 13. Januar 1970 (3)
  • Ausgabe vom Freitag, den 16. Januar 1970 (4)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 20. Januar 1970 (5)
  • Ausgabe vom Freitag, den 23. Januar 1970 (6)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 27. Januar 1970 (7)
  • Ausgabe vom Freitag, den 30. Januar 1970 (8)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 03. Februar 1970 (9)
  • Ausgabe vom Freitag, den 06. Februar 1970 (10)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 10. Februar 1970 (11)
  • Ausgabe vom Freitag, den 13. Februar 1970 (12)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 17. Februar 1970 (13)
  • Ausgabe vom Freitag, den 20. Februar 1970 (14)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 24. Februar 1970 (15)
  • Ausgabe vom Freitag, den 27. Februar 1970 (16)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 03. März 1970 (17)
  • Ausgabe vom Freitag, den 06. März 1970 (18)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 10. März 1970 (19)
  • Ausgabe vom Freitag, den 13. März 1970 (20)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 17. März 1970 (21)
  • Ausgabe vom Freitag, den 20. März 1970 (22)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 24. März 1970 (23)
  • Ausgabe vom Freitag, den 27. März 1970 (24)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 31. März 1970 (25)
  • Ausgabe vom Freitag, den 03. April 1970 (26)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 07. April 1970 (27)
  • Ausgabe vom Freitag, den 10. April 1970 (28)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 14. April 1970 (29)
  • Ausgabe vom Freitag, den 17. April 1970 (30)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 21. April 1970 (31)
  • Ausgabe vom Freitag, den 24. April 1970 (32)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 28. April 1970 (33)
  • Ausgabe vom Freitag, den 01. Mai 1970 (34)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 05. Mai 1970 (35)
  • Ausgabe vom Freitag, den 08. Mai 1970 (36)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 12. Mai 1970 (37)
  • Ausgabe vom Freitag, den 15. Mai 1970 (38)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 19. Mai 1970 (39)
  • Ausgabe vom Freitag, den 22. Mai 1970 (40)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 26. Mai 1970 (41)
  • Ausgabe vom Freitag, den 29. Mai 1970 (42)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 02. Juni 1970 (43)
  • Ausgabe vom Freitag, den 05. Juni 1970 (44)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 09. Juni 1970 (45)
  • Ausgabe vom Freitag, den 12. Juni 1970 (46)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 16. Juni 1970 (47)
  • Ausgabe vom Freitag, den 19. Juni 1970 (48)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 23. Juni 1970 (49)
  • Ausgabe vom Freitag, den 26. Juni 1970 (50)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 30. Juni 1970 (51)
  • Ausgabe vom Freitag, den 03. Juli 1970 (52)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 07. Juli 1970 (53)
  • Ausgabe vom Freitag, den 10. Juli 1970 (54)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 14. Juli 1970 (55)
  • Ausgabe vom Freitag, den 17. Juli 1970 (56)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 21. Juli 1970 (57)
  • Ausgabe vom Freitag, den 24. Juli 1970 (58)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 28. Juli 1970 (59)
  • Ausgabe vom Freitag, den 31. Juli 1970 (60)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 04. August 1970 (61)
  • Ausgabe vom Freitag, den 07. August 1970 (62)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 11. August 1970 (63)
  • Ausgabe vom Freitag, den 14. August 1970 (64)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 18. August 1970 (65)
  • Ausgabe vom Freitag, den 21. August 1970 (66)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 25. August 1970 (67)
  • Ausgabe vom Freitag, den 28. August 1970 (68)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 01. September 1970 (69)
  • Ausgabe vom Freitag, den 04. September 1970 (70)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 08. September 1970 (71)
  • Ausgabe vom Freitag, den 11. September 1970 (72)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 15. September 1970 (73)
  • Ausgabe vom Freitag, den 18. September 1970 (74)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 22. September 1970 (75)
  • Ausgabe vom Freitag, den 25. September 1970 (76)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 29. September 1970 (77)
  • Ausgabe vom Freitag, den 02. Oktober 1970 (78)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 06. Oktober 1970 (79)
  • Ausgabe vom Freitag, den 09. Oktober 1970 (80)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 13. Oktober 1970 (81)
  • Ausgabe vom Freitag, den 16. Oktober 1970 (82)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 20. Oktober 1970 (83)
  • Ausgabe vom Freitag, den 23. Oktober 1970 (84)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 27. Oktober 1970 (85)
  • Ausgabe vom Freitag, den 30. Oktober 1970 (86)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 03. November 1970 (87)
  • Ausgabe vom Freitag, den 06. November 1970 (88)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 10. November 1970 (89)
  • Ausgabe vom Freitag, den 13. November 1970 (90)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 17. November 1970 (91)
  • Ausgabe vom Freitag, den 20. November 1970 (92)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 24. November 1970 (93)
  • Ausgabe vom Freitag, den 27. November 1970 (94)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 01. Dezember 1970 (95)
  • Ausgabe vom Freitag, den 04. Dezember 1970 (96)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 08. Dezember 1970 (97)
  • Ausgabe vom Freitag, den 11. Dezember 1970 (98)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 15. Dezember 1970 (99)
  • Ausgabe vom Freitag, den 18. Dezember 1970 (100)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 22. Dezember 1970 (101)
  • Ausgabe vom Freitag, den 25. Dezember 1970 (102)
  • Ausgabe vom Mittwoch, den 30. Dezember 1970 (104)

Volltext

Zur Abstimmung über die Schwimmbadanlage Alpnach 
Anläßlich der am 10. Januar stattfindenden 
Orientierungsversammlung wird den Stimm- 
bürgern von Alpnach das Kreditgeschäft von 
Alpnach das Kreditgeschäft von 1,4 Millionen 
Franken für den Bau und Betrieb einer 
Schwimmbadanlage im Städerried eingehend 
erläutert. Das Projekt für eine geheizte 
Schwimmbadanlage hat ein lange Vorgeschich- 
te, und nicht selten erhitzten sich die Gemüter 
bei den Beratungen. 
Im Einvernehmen mit dem Verkehrsverein 
wurde seit Jahren am Alpnachersee ein Bad 
betrieben, welches im Jahre 1966 zum links- 
seitigen Schlieren-Delta verlegt wurde. Ge- 
stützt auf eine Wasserprobe vom 17. August 
1967 im Bereich der öffentlichen Badeanlage 
durch das Laboratorium der Urkantone in 
Brunnen, die eine sehr schlechte Wasserquali- 
tät ergab, sah sich der Verkehrsverein ge- 
zwungen, den Gemeinderat auf diese ungün- 
stigen Verhältnisse aufmerksam zu machen. 
Badeverbot in Alpnach 
Mit Schreiben vom 5. Oktober 1967 teilte 
die Polizeidirektion dem Gemeinderat mit, daß 
sie sich infolge des stark verunreinigten Was- 
sers gezwungen sehe, ein Badeverbot anzuord- 
nen. In Anbetracht dieser Situation bestimmte 
der Gemeinderat eine Kommission zum Stu- 
dium von Bademöglichkeiten. Anläßlich der 
Gemeindeversammlung vom 31. Mai 1968 wur- 
de ein erster Projektierungskredit von 5 000 
Franken gutgeheißen. Am 8. Dezember 1968 
wurde ein Planungskredit von 20 000 Franken 
bewilligt, worauf im Frühjahr 1969 der Ge- 
meinderat an vier Architekten Projektauf träge 
für eine Schwimmbadanlage ersteilte. 
Seeufergestaltung in Alpnachstad 
Bei der Beurteilung durch auswärtige Fach- 
experten in Verbindung mit dem Einwohnerge- 
meinderat sowie einer inzwischen gewählten 
Baukommission unter dem Präsidium von Ge- 
meinderat Erwin Wälti zeigte sich, daß ver- 
-schiedene neue Aspekte bei der Weiterbearbei- 
tung des ausgewählten Projektes berücksich- 
tigt werden müssen. Es wurde deshalb den Ex- 
perten der Auftrag erteilt, in einer Studie Vor- 
schläge für eine Gestaltung des gesamten See- 
ufers im Bereich der Mündung der kleinen 
Schliere auszuarbeiten und insbesondere zur 
Prüfung, ob in diesem Gebiet ein Campingplatz 
errichtet werden könnte. 
Das ursprünglich für das Schwimmbad vor- 
gesehene Terrain links des kleinen Schlieren- 
auslaufes erwies sich als sehr schmal. Durch die 
engen Verhältnisse würden verschiedene Nach- 
teile entstehen. Es wurde deshalb eine Lage 
der Schwimmbadanlage östlich der kleinen 
Schlieren geprüft, die nach Ansicht der zuge- 
zogenen Fachexperten Vorteile bringen würde. 
Im Projekt wird eine einheitliche 
Gesamtwirkung angestrebt 
Für das Bauvorhaben steht das Arsenal 
seeseitig der Städerriedstraße, rechts der klei- 
nen . Schlieren, im Ausmaß von rund 24 000 
Quadratmetern zur Verfügung .Es wurde ver- 
sucht die einzelnen Funktionen der verschie- 
denen Sportarten mit den Erholungs- und Be- 
schäftigungsbedürfnissen zu verbinden und 
eine einheitliche Gesamtwirkung zu erreichen. 
Die Schwimmbadanlage würde eine ideale Aus- 
sicht auf den See und die Berge bieten. Das Re- 
staurant wäre in kurzer Verbindung vom spä- 
ter eventuell zu errichtenden Campingplatz, 
über eine Fußgängerbrücke erreichbar. Gegen 
den See könnten Spiel- und Liegewiesen nach 
Belieben erweitert werden. Die Parkplätze lie- 
gen direkt vor dem Eingang. Für die Schwimm- 
badanlage wäre auch eine Erweiterungsmög- 
lichkeit vorhanden. 
Was wird gebaut? 
Das Projekt umfaßt ein Schwimmbecken 
mit sechs Schwimmbahnen, ein Nichtschwim- 
merbecken und ein Sprungbecken. Nach den 
wirtschaftlichsten Gesichtspunkten wird eine 
Wasseraufbereitungs-Heizung installiert, so daß 
die Anlage auch bei kühler Temperatur benützt 
werden kann. Garderoben, Toilettenanlagen, 
Duschen und das notwendige Dienstgebäude 
sind dem Projekt angegliedert. Das Restaurant 
wird über eine große, windgeschützte Terrasse 
verfügen. 
Einwohnergemeinderat und Baukommission 
sind der Auffassung, daß die heutige finanziel- 
le Lage der Gemeinde Alpnach einen jährli- 
chen Beitrag an die Betriebskosten und die 
Amortisation ohne Steuererhöhung erlauben. 
Im Hinblick auf die Jugend und die Volksge- 
sundheit hat heute jedermann das Anrecht auf 
eine zeitgemäße und hygienische Badeanlage. 
Einwohnergemeinderat und Baukommission 
beantragen den Stimmbürgern anläßlich des 
geheimen Urnenganges vom 17./18. Januar dem 
Kreditantrag von 1,4 Millionen Franken zuzu- 
stimmen. 
Zur eidgenössischen Abstimmung 
über die Zuckervorlage am 1. Februar 
Warum überhaupt Zuckerrübenanbau? 
Daß der Zuckerrübenanbau bei uns beibe- 
halten wird, liegt zunächst im Interesse des 
Ackerbaus, weil eine bestimmte Fruchtfolge 
eingehalten werden muß. Das Getreide ist ge- 
fährdet durch Fußkrankheiten, deshalb muß 
periodisch immer wieder eine Hackfrucht ein- 
geschaltet werden. Die Hackfrucht «Kartoffel» 
aber darf nicht mehr weiter ausgedehnt wer- 
den, da wir es sonst mit Problemen der Ueber- 
produktion zu tun bekommen, wie sie die EWG 
auf fast allen Gebieten der Landwirtschaft hat. 
Ein weiterer Vorzug des Ackerbaues ist es, die 
Rauhfutterproduktion und damit die Gefahr 
der Milchüberproduktion zu vermindern. 
Gleichzeitig bietet der Ackerbau die größere 
Sicherheit als die Milchproduktion für eine 
möglichst umfangreiche Eigenversorgung in 
Notzeiten. 
Versorgung in Krisen- und Notzeiten 
Aber nicht nur in ausgesprochenen Notzei- 
ten erweist sich der Zuckerrübenanbau als not- 
wendig. Oft genügen schon politische Krisen- 
lagen, um den Zucker zum Mangelartikel wer- 
den zu lassen. Beim Kriegsausbruch in Korea 
beispielsweise setzte ein Run auf die Lebens- 
mittelgeschäfte ein und der Preis des Zuckers 
stieg im Jahre 1951 bis auf 107 Franken je 100 
kg an. Zur Zeit der Suezkrise im Jahre 1966 
verdoppelte sich der Preis des Rohzuckers und 
ausländischer Kristallzucker stieg auf 120 Fran- 
ken. Auf Empfehlung der eidgenössischen Be- 
hörden teilte die Zuckerfabrik Aarberg damals 
den noch verfügbaren inländischen Zucker den 
Kunden im Verhältnis zu ihren bisherigen Be- 
zügen zu Preisen an, die wesentlich unter je- 
nen der Importware lagen. Damit bewährte 
sich unsere einheimische Zuckerproduktion 
während längerer Zeit als Preisstabilisator. 
Den bisher stärksten Preisaufschlag erzeugte 
die Kuba-Krise, welche in eine Zeit geringer 
Weltvorräte fiel. So erreichte der Preis des 
Feinkristallzuckers franko Schweizergrenze 
verzollt, der Anfang Oktober bei 63 Franken 
lag, anfangs Juli 1963 den Stand von 138 Fran- 
ken, und im November des gleichen Jahres be- 
trug er sogar 180 Franken. 
Die neue Regelung 
Nach der neuen Regelung, über welche am 
1. Februar abgestimmt wird, übernimmt der 
Bund wie bisher eine Preisgarantie von 20 Mil- 
lionen Franken für Verluste bei Dumping- 
Weltmarktpreisen. Erst wenn die Verluste noch 
höher steigen, sollen auch Konsumenten und 
Produzenten mittragen helfen. 1 Million Fran- 
ken zusätzliche Bundesleistung ist gekoppelt 
mit einer Importabgabe von 1 Rappen je kg 
und einem Abzug von 8 Rappen je Zentner 
Zuckerrüben zu Lasten der Produzenten. Diese 
Lösung, welche vom Konsumenten höchsten- 
falls 5 Rappen pro kg Zucker, vom Produzen- 
ten höchstens einen Mindererlös von 40 Rappen 
pro Zentner Rüben verlangt, ist gewiß zumut- 
bar. Sie belastet Bundeskasse, Konsumenten 
und Produzenten in vergleichbarer Weise; sie 
garantiert uns eine minimale Versorgungssi- 
cherheit und gewährt uns immer noch einen 
Zuckerpreis, der 50 bis 70 Prozent unter dem 
unserer Nachbarländer liegt. Darum am 1. Fe- 
bruar ein JA in die Urne! 
vi 
Schwächen gegenüber rechtschaffenen Charak 
teren, doch siegt das Gute und «Die vergessene 
Mühle» kommt wieder zu Ansehen. 
Mit Freude wird schon lange Zeit daran ge- 
arbeitet und je weiter das Ganze Gestalt an- 
nimmt, zeigt die glückliche Wahl der Spieler, 
die alle auf ihrem Posten unter der Regie von 
Siegfried Bürgi ihr Bestes geben werden. 
Der Männerchor Lungern freut sich auf ih- 
ren Besuch, der sich bestimmt lohnen wird.» 
(Eing.) 
Engelberg. f Schwester Floriana Hüppi. Die 
ehrwürdige Sr. Floriana Hüppi aus Eschenbach 
SG wurde auf das Weihnachtsfest im Mutter- 
haus zu Ingenbohl zur göttlichen Vergeltung 
gerufen. 1897 in Eschenbach geboren kam sie 
nach ihrer Jugend zu den Schwestern nach In- 
genbohl, machte 1927 am Kreuzaltar der Mut- 
terhauskirche ihre heilige Ordensprofeß, um 
alsdann 41 Jahre lang ihre Talente der Schule 
und der Jugenderziehung zu widmen. Der 
Herr, dem sie sich geweiht, schenkte ihr 73 
Lebensjahre und davon 43 Jahre ihrer Ordens- 
profeß. 
Als bewährte Lehrerin wirkte sie 4 Jahre in 
der Schule von Engelberg und drei Jahre in 
Andermatt und 23 Jahre in der Dorfschule von 
Ingenbohl Brunnen. Inzwischen war die Ju- 
genderzieherin in den Kinderheimen von Ror- 
schach und Grenchen. Ihre letzten 3 Jahre ver- 
lebte sie krank und leidend im St. Josephshaus 
bis am 23. Dezember der Tod sie erlöste. Am 
Stephanstag fand ihre Bestattung auf dem gro- 
ßen Schwesternfriedhof in Ingenbohl unter 
Gebet und Gesang ihrer Mitschwestern und ih- 
rer Angehörigen statt. Auf ihre Todesanzeige 
schrieb ihre Ordensoberin die tiefsinnigen Wor- 
te: «Sie wird nun im Herrn sein, an den sie 
geglaubt hat und der die Auferstehung und das 
Leben ist». 
Engelberg. f Frau Hedi Matter-Heß. Am 11. 
Dezember verschied Frau Hedi Matter-Heß 
nach längerer Krankheit ganz unerwartet an 
Milchsuppenanstalt Sarnen-Dorf 
An Stelle von Weihnachts- und Neujahrs- 
karten spenden die Nachstehenden eine Gabe 
an die Bedürfnisse der Milchsuppenanstalt Sar- 
nen-Dorf'Wilen : 
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde 
Obwalden Fr. 50.— 
Möbelfabrik Wilen-Sarnen AG Fr. 100.— 
einem Herzinfarkt im Alter von erst 42 Jahren. 
Die Trauerbotschaft löste in der ganzen Ge- 
meinde tiefe Bestürzung und spontane Anteil- 
nahme aus. Die starke Beteiligung an der Be- 
stattungsfeier zeugte von der Beliebtheit und 
der Achtung, welche die Verstorbene in der 
ganzen Bevölkerung genoß. 
Hedi Heß entstammte der angesehenen Fami- 
lie von Zahnarzt Dr. Josef Heß-Naeder, war 
also eine Nachfahrin des bekannten «Sager- 
Geni»-Geschlechts. Als jüngstes von fünf Kin- 
dern erlebte sie im Kreise ihrer Eltern und Ge- 
schwister eine frohe Jugendzeit. Nach Absol- 
vierung der Dorfschulen in Engelberg eignete 
sie sich in Fribourg und anschließend im Insti- 
tut St. Agnes in Luzern eine sehr gute Allge- 
meinbildung an. Zur sprachlichen Weiterbil- 
dung begab sie sich für längere Zeit nach Eng- 
land. Schon in jungen Jahren verriet sie eine 
schauspielerische Begabung. Ihrer Neigung 
folgend besuchte sie denn auch die Schauspiel- 
schule und schloß diese mit gutem Erfolg ab. 
Leider konnte sie ihr Talent nicht voll zur Ent- 
faltung bringen, weil die alternde und kranke 
Mutter während Jahren ihrer Pflege bedurfte. 
Immerhin hat sie ihre Fähigkeiten bei lokalen 
Theateraufführungen, in Uebersetzungen in 
Mundart und in Gedichten wiederholt unter 
Beweis gestellt. 
Im Jahre 1961 schloß sie mit Fritz Matter 
den Bund fürs Leben. In dieser Ehe kamen 
zwei verschiedene Temperamente zusammen, 
die sich aber gegenseitig glänzend vertrugen; 
sie, eine lebhafte Frohnatur, —- er, ein feinfüh- 
lender, gelassener Gentleman. Das Ehepaar 
richtete sich im elterlichen Heim, im «Mantel- 
zopf», behaglich ein und verbrachte dort acht 
glückliche Jahre, die freilich auch von Schick- 
salsschlägen getrübt wurden. Das Töchterchen 
Kathrin wurde den Eltern wenige Monate nach 
der Geburt durch den Tod entrissen. Das Söhn- 
chen Michael, leider ein behindertes Kind, war 
für Vater und Mutter der Sonnenschein und 
wurde von beiden mit vorbildlicher Liebe und 
Hingabe umsorgt. 
Frau Matter beschränkte ihren Wirkungs- 
kreis nicht nur auf Familie und Haus. Sie hatte 
stets offene Augen und Hände für bedürftige 
Mitmenschen. Als Präsidentin des Wohltätig- 
keitsvereins Engelberg entfaltete sie in der Ge- 
meinde eine segensreiche karitative Tätigkeit. 
Sie zeigte auch stets Interesse für kulturelle 
Belange. Als Mitarbeiterin der Radiosektion 
Obwalden war sie sehr geschätzt. Sachkundig 
hütete sie den ihr aus der Erbschaft ihrer Mut- 
ter zugefallenen Teil des Nachlasses von Kunst- 
maler Robert Zünd selig. Für kunstbeflissene 
Leute stand das Haus immer offen. Sie führte 
sie gerne in das Werk des Künstlers ein, und 
wer Zeit hatte, etwas länger zu verweilen, der 
lernte auch ihre Qualitäten als gute Gesell 
schafterin kennen. 
Frau Hedi Matter hat uns für unsere Be- 
griffe viel zu früh verlassen müssen. Sie hin- 
terläßt in Familie und Gemeinde eine große 
Lücke, Alle, die sie kannten, werden ihr ein 
ehrendes Andenken bewahren. Ihre Seele ruhe 
in Gottes Frieden! Dem schwergeprüften Gat- 
ten und den Geschwistern entbieten wir unser 
aufrichtiges Beileid! 
KANTONE 
ZUG 
Reiche Kost im Zuger Kantonsrat 
spk. Der Zuger Kantonsrat befaßte sich an 
einer letzten Sitzung mit dem Organisations- 
statut des Gewässerschutzverbandes der Re- 
gion Zugersee, Küßnachtersee und Aegerisee, 
einem sehr beachtlichen Gemeinschaftswerk, 
das zu einer Diskussion Anlaß gab. Anfänglich 
bestand die Neigung, den vorgesehenen Regio- 
nalrat als zu großes Gremium zu beanstanden. 
Die Bedenken wurden aber im Rahmen der De- 
batte zerstreut und das Statut mit 64 gegen 0 
Stimmen angenommen. 
Der Rat nahm auch die Schlußabstimmung 
zum Kantonsratsbeschluß betreffend die Be- 
willigung eines Globalkredites von 6 Millionen 
Franken zur Beschaffung von Landreserven 
vor. Die Zustimmung erfolgte einmütig. Eine 
Interpellation über die Praxis des Führeraus- 
weisentzuges löste eine eingehende Diskussion 
aus. Diese ergab, daß die Praxis grundsätzlich 
nicht beanstandet werden kann. Hingegen wur- 
de in einem Einzelfall kritisiert, daß ein Ver- 
kehrssünder, der bereits zwei tödliche Unfälle 
verursacht hat, den Führerausweis wieder er- 
teilt, weil er ein Begnadigungsgesuch an den 
Kantonsrat gerichtet hatte. Der Kantonsrat 
hatte das Gesuch allerdings in seiner letzten 
Sitzung abgelehnt. 
Bei der Beratung des Budgets 1970 wurden 
verschiedene Wünsche vorgebracht. So hatte 
der Erziehungsdirektor Stellung zu nehmen 
zum Problem des Schuljahresbeginns im Herbst 
der bis 1974 verwirklicht werden dürfte. 
FREIBURG 
Bundesbeitrag für Gewässerschutzanlage 
Freiburg 
Der Bundesrat hat- beschlossen, der Stadt 
Freiburg an die effektiven Kosten der Gewäs- 
serschutzanlage einen zusätzlichen Bundesbei- 
trag von 881 300 Franken zu bewilligen. Zu- 
sammen mit der bereits im Jahre 1963 zugesi- 
cherten Subvention erhöht sich der Bundesbei- 
trag für die Abwassersanierung der Stadt Frei- 
burg dadurch insgesamt auf 2 600 600 Franken. 
«Konservativ» nicht mehr zeitgemäß? 
In Cousset FR fand die Gründungsversamm- 
lung einer Jungchristlich-demokratischen Par- 
tei statt, die der Konservativ-christlichsozialen 
Partei angeschlossen ist. Nach einer langen und 
zum Teil heftig geführten Diskussion wurde be- 
schlossen, das Wort «Konservativ» fallen zu 
lassen, da dieses heute nicht mehr den Absich- 
ten der Partei entspreche. 
Deshalb wurde die neue Gruppe Jungchrist- 
lich-demokratische Partei genannt. Dieser Na- 
me soll es für die Zukunft erleichtern, inner- 
halb der Partei strukturelle Aenderungen vor- 
zunehmen. 
EIDGENOSSENSCHAFT 
«Sonntags nie» für Militär nicht zumutbar 
Namentlich im Hinblick auf den Transport 
von Kadern am Sonntag des Kadervorkurses 
ist es nicht möglich, ein allgemeines Sonntags- 
fahrverbot für Militärlastwagen auf Haupt- 
straßen zu erlassen. Dies teilt der Bundesrat 
auf eine Kleine Anfrage Zeller (kons., St. Gal- 
len) mit, worin sich dieser ein zweites Mal nach 
der Möglichkeit solcher Verkehrseinschränkun- 
gen erkundigt hatte. 
Richtlinien für Elitesport genehmigt 
Das Nationale Komitee für Elite-Sport hat 
am 22. Dezember nach Einholung der Vernehm- 
lassungen des Schweizerischen Landesverban- 
des für Leibesübungen und des Olympischen 
Komitees ein neues Konzept für eine wirkungs- 
vollere Förderung des Elite-Sportes und Richt- 
linien für die Planung genehmigt. In diesem 
Zusammenhang hat das Komitee einem Antrag 
seiner technischen Kommission auf Reorgani- 
sation der Organe( Straffung und Delegation 
von Kompetenzen) grundsätzlich zugestimmt. 
Diese Umstrukturierung wird durch die 
Technische Kommission in den Einzelheiten er- 
arbeitet und sukzessive nach Genehmigung 
durch die Dachorganisationen in Kraft gesetzt. 
Ebenfalls wurde das umfangreiche Arbeitspro- 
gramm für 1970 genehmigt. Abschließend hat 
das Komitee an 88 Athleten und Athletinnen 
aus 13 Verbänden der Sommersportarten Aus- 
weise für Elite-Wettkämpfer zuerkannt. 
Das «Schwarzwaldmädel» 
Im Theater in Arth 
Am Sonntag, den 11. Januar, nachmittags 
14.15 Uhr, findet die Premiere der volkstüm- 
lichen Operette «Schwarzwaldmädel» mit Mu- 
sik von Leon Jessel im Theater in Arth statt. 
In diesem zugkräftigen Bühnenstück wer- 
den die Zuschauer mit einem lebensfrohen 
Spiel erfreut und begeistert, womit sie im 
schönen Musentempel in Arth wiederum einige 
frohe Stunden erleben. 
Die Theatergesellschaft hat sich mit der 
Aufführung dieser bestbekannten Volksope- 
rette eine schöne und dankbare Aufgabe ge- 
stellt, zu der wir ihr herzlich gratulieren. Mit 
dem Billetvorverkauf ist begonnen worden. 
Aus der Welt der Kirchen 
«Richtlinien» des Sekretariates 
für die Einheit der Christen 
Das «Sekretariat für die Einheit der Chri- 
sten», das im Vatikan auch für die Beziehungen 
zum Judentum zuständig ist, hat in einer Voll- 
sitzung neue «Richtlinien» zum Ausbau der 
christlich-jüdischen Beziehungen im Sinne der
	        

Institution

 
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