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Der Obwaldner (1. Jahrgang)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Der Obwaldner (1. Jahrgang)

Zeitung

Titel:
Obwaldner Volksfreund
Sammlung:
Kantonsbibliothek Obwalden
Dokumenttyp:
Zeitung
Erscheinungsort:
Sarnen
Umfang:
104 Bd. ;

Zeitungsband

Sammlung:
Kantonsbibliothek Obwalden
Dokumenttyp:
Zeitungsband
Erscheinungsdatum:
1975
Bandzählung:
1. Jahrgang
Permanente ID:
ark:/63274/s01ss31
Lizenz:
Copyright not evaluated

Ausgabe

Sammlung:
Kantonsbibliothek Obwalden
Dokumenttyp:
Zeitung
Strukturtyp:
Ausgabe
Erscheinungsdatum:
12.12.1975
Bandzählung:
99

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Obwaldner Volksfreund
  • Der Obwaldner (1. Jahrgang)
  • Ausgabe vom Freitag, den 03. Januar 1975 (1)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 07. Januar 1975 (2)
  • Ausgabe vom Freitag, den 10. Januar 1975 (3)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 14. Januar 1975 (4)
  • Ausgabe vom Freitag, den 17. Januar 1975 (5)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 21. Januar 1975 (6)
  • Ausgabe vom Freitag, den 24. Januar 1975 (7)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 28. Januar 1975 (8)
  • Ausgabe vom Freitag, den 31. Januar 1975 (9)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 04. Februar 1975 (10)
  • Ausgabe vom Freitag, den 07. Februar 1975 (11)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 11. Februar 1975 (12)
  • Ausgabe vom Freitag, den 14. Februar 1975 (13)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 18. Februar 1975 (14)
  • Ausgabe vom Freitag, den 21. Februar 1975 (15)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 25. Februar 1975 (16)
  • Ausgabe vom Freitag, den 28. Februar 1975 (17)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 04. März 1975 (18)
  • Ausgabe vom Freitag, den 07. März 1975 (19)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 11. März 1975 (20)
  • Ausgabe vom Freitag, den 14. März 1975 (21)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 18. März 1975 (22)
  • Ausgabe vom Freitag, den 21. März 1975 (23)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 25. März 1975 (24)
  • Ausgabe vom Freitag, den 28. März 1975 (25)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 01. April 1975 (26)
  • Ausgabe vom Freitag, den 04. April 1975 (27)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 08. April 1975 (28)
  • Ausgabe vom Freitag, den 11. April 1975 (29)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 15. April 1975 (30)
  • Ausgabe vom Freitag, den 18. April 1975 (31)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 22. April 1975 (32)
  • Ausgabe vom Freitag, den 25. April 1975 (33)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 29. April 1975 (34)
  • Ausgabe vom Freitag, den 02. Mai 1975 (35)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 06. Mai 1975 (36)
  • Ausgabe vom Freitag, den 09. Mai 1975 (37)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 13. Mai 1975 (38)
  • Ausgabe vom Freitag, den 16. Mai 1975 (39)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 20. Mai 1975 (40)
  • Ausgabe vom Freitag, den 23. Mai 1975 (41)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 27. Mai 1975 (42)
  • Ausgabe vom Freitag, den 30. Mai 1975 (43)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 03. Juni 1975 (44)
  • Ausgabe vom Freitag, den 06. Juni 1975 (45)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 10. Juni 1975 (46)
  • Ausgabe vom Freitag, den 13. Juni 1975 (47)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 17. Juni 1975 (48)
  • Ausgabe vom Freitag, den 20. Juni 1975 (49)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 24. Juni 1975 (50)
  • Ausgabe vom Freitag, den 27. Juni 1975 (51)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 01. Juli 1975 (52)
  • Ausgabe vom Freitag, den 04. Juli 1975 (53)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 08. Juli 1975 (54)
  • Ausgabe vom Freitag, den 11. Juli 1975 (55)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 15. Juli 1975 (56)
  • Ausgabe vom Freitag, den 18. Juli 1975 (57)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 22. Juli 1975 (58)
  • Ausgabe vom Freitag, den 25. Juli 1975 (59)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 29. Juli 1975 (60)
  • Ausgabe vom Freitag, den 01. August 1975 (61)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 05. August 1975 (62)
  • Ausgabe vom Freitag, den 08. August 1975 (63)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 12. August 1975 (64)
  • Ausgabe vom Freitag, den 15. August 1975 (65)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 19. August 1975 (66)
  • Ausgabe vom Freitag, den 22. August 1975 (67)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 26. August 1975 (68)
  • Ausgabe vom Freitag, den 29. August 1975 (69)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 02. September 1975 (70)
  • Ausgabe vom Freitag, den 05. September 1975 (71)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 09. September 1975 (72)
  • Ausgabe vom Freitag, den 12. September 1975 (73)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 16. September 1975 (74)
  • Ausgabe vom Freitag, den 19. September 1975 (75)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 23. September 1975 (76)
  • Ausgabe vom Freitag, den 26. September 1975 (77)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 30. September 1975 (78)
  • Ausgabe vom Freitag, den 03. Oktober 1975 (79)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 07. Oktober 1975 (80)
  • Ausgabe vom Freitag, den 10. Oktober 1975 (81)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 14. Oktober 1975 (82)
  • Ausgabe vom Freitag, den 17. Oktober 1975 (83)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 21. Oktober 1975 (84)
  • Ausgabe vom Freitag, den 24. Oktober 1975 (85)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 28. Oktober 1975 (86)
  • Ausgabe vom Freitag, den 31. Oktober 1975 (87)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 04. November 1975 (88)
  • Ausgabe vom Freitag, den 07. November 1975 (89)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 11. November 1975 (90)
  • Ausgabe vom Freitag, den 14. November 1975 (91)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 18. November 1975 (92)
  • Ausgabe vom Freitag, den 21. November 1975 (93)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 25. November 1975 (94)
  • Ausgabe vom Freitag, den 28. November 1975 (95)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 02. Dezember 1975 (96)
  • Ausgabe vom Freitag, den 05. Dezember 1975 (97)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 09. Dezember 1975 (98)
  • Ausgabe vom Freitag, den 12. Dezember 1975 (99)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 16. Dezember 1975 (100)
  • Ausgabe vom Freitag, den 19. Dezember 1975 (101)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 23. Dezember 1975 (102)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 30. Dezember 1975 (103)

Volltext

ptt Obwaldnet 
Freitag, 12. Dezember 1975 Nr. 9» 
Bergrestaurant Giswilerstock, Mörlialp 
Der kantonale Lehrerverein Obwalden 
x 
^4 
Vor einem Jahr inserierte die Skilift AG 
jiörlialp für eine neue Skisaison, wobei ein be- 
•eizter Aufenthaltsraum mit Getränkeautoma- 
,en angepriesen war. Dies interpretierte Herr 
Gasser, ehemals Hotelier zum Bären in Lün- 
ern als Marktlüeke und setzte sich mit der 
'gjingergemeinde Giswil in Verbindung, um 
jijzuklären, ob ein neues Restaurant den Be- 
dürfnissen entsprechen könnte. 
Bereits am 3. Januar 1975 sicherte die Bür- 
,ergemeinde Herrn Andre Gasser einen Bau- 
platz in der Gesamtkonzeption Mörlialp zu. 
pffi darauf begann dann eine intensive Pla- 
mngi die der Bauherr Architekt N. Cremetti 
Ls Ebikon/Luzern übertrug. Es galt in kürze- 
rer Zeit, während des kurzen Bergsommers, 
jsesen Bau zu realisieren. Am 5. Mai dieses 
lahxes wurde bei über 1,0 m Schnee- der Aus- 
3ub 
gestartet und Mitte August 1975 war be- 
•jits Aufrichte dieses Baues. 7 Monate nach 
Saubeginn ist das Restaurant fertig erstellt und 
steht den Skihasen und Bergfreunden zur Ver- 
fügung. 
Foto: Jos. Reinhard, Sachsein 
Dabei handelt es sich um einen Bau, der 
sich ausgezeichnet dem Landschaftsbild der 
Mörlialp anpaßt und eine ideale Verbindung 
von Architektur und Bau bringt. Dem Bau 
vorgelagert ist eine Sonnenterrasse für 60—70 
Personen, dahinter steht das Restaurant in 2 
Räume unterteilt. Ein Jägerstübli bietet Platz 
für 36 Personen. Das Innere ist sehr* rustikal 
gehalten, sind doch überall Hölzer von 2- bis 
300jährigen Scheunen gebraucht worden. Vom 
Restaurant aus hat man eine herrliche Ueher- 
sicht über den ganzen Skihang der Mörlialp, 
und wir glauben, daß viele Leute von hier den 
Skibetrieb verfolgen werden, die vielleicht 
nicht skifahren. 
Unter dem Restaurant sind die Keller und 
Nebenräume sowie die WC-Anlagen unterge- 
bracht, oberhalb befindet sich die Wohnung 
und; die Angestelltenzimmer. 
Auf Mörlialp steht ein neues Bergrestau- 
rant, wo Bauherrschaft und Architekt ein Op- 
timum herausgeholt haben. Es lohnt sich, die- 
ses Restaurant zu besuchen, das eine wirklich 
heimelige Bergatmosphäre ausstrahlt. 
hielt traditionsgemäß seine Generalversamm- 
lung am 6. Dezember ab. Dieses Jahr durfte 
der Verein d'ie Gastfreundschaft der Schul- 
direktion der Landw. Schule Obwaldens erfah- 
ren und in den Räumen dieser Schule in Giswil 
tagen. Herr Erziehungsdirektor Alfred von Ah, 
Herr Gemeindepräsident Otto Abädierli, Herr 
Schulpräsident Theo Berchtold und Herr 
Schulinspektor Arthur Wieland folgten den 
Verhandlungen als Gäste. Der umfangreiche 
Jahresbericht von Präsident Anton Wolfisberg 
berichtete vom gerüttelten Maß an Arbeit, das 
der Vorstand im verflossenen Vereins jähr zu 
bewältigen hatte. Erwähnt seien die Stellung- 
nahmen in den Vernehmlassungsverfahren zum 
neuen Schulgesetz und zum Schulgesundheits- 
wesen, die ersprießliche Zusammenarbeit mit 
Herrn Erziehungsdirektor von Ah, die Ver- 
handlungen bei der Ausarbeitung des Lehrer- 
pflichtenheftes und das Revisionsbegehren der 
Gemeinden zum Besoldungsregulativ. Die Ge- 
neralversammlung konnte 28 Neumitglieder in 
den Verein aufnehmen. Als Vorstandsmitglied 
wurde Paul Gasser bestätigt. Eine längere Dis- 
kussion rief die Strukturreform des Kath. Leh- 
rervereins der Schweiz hervor, dem der Lehrer- 
verein Obwalden als Sektion angehört. Die Fol- 
gen dieser Reform werden den Verein im kom- 
menden Jahr noch stark beschäftigen, fordern 
sie doch eine Anpassung der kantonalen Statu- 
ten an die neue Situation in der Lehrer-Dach- 
organisation. Der Vorstand erhielt denn auch 
die Kompetenz zur Ausarbeitung von neuen 
Statuten, wenn möglich in Zusammenarbeit mit 
den Kollegen vom Sekundarlehrerverein. 
Die Diskussion um die von den Gemeinden 
gewünschte Revision der Besoldungsordnung 
sprengte dann den für die GV vorgesehenen 
zeitlichen Rahmen erheblich. Die zahlreichen 
Redner konnten nicht verstehen, daß die vor 
zwei Jahren von den Gemeinden zugesicherte 
schrittweise Anpassung an das Mittel der In- 
nerschweizer Kantone nun «eingefroren» wer- 
den solllte. Wenn seitens der Gemeinden auf 
den hohen Anteil der Schulausgaben in den 
Gemeinderechnungen hingewiesen wird, müßte 
doch der Nachweis erbracht werden, daß der 
prozentuale Anteil in andern Kantonen im 
Schnitt wesentlich anders wäre. Jedenfalls 
werden die kommenden Verhandlungen so oder 
so eine Verständigung zeitigen müssen. 
Am Schluß der GV überbrachte Herr Ge- 
meindepräsident Abächerli die Grüße des Ge- 
meinderates von Giswil und wünschte für den 
Nachmittag ein kollegiales Beisammensein. In 
einem sympathischen Schlußwort ging Herr 
Erziehungsdirektor von Ah auf die gegenwärti- 
ge Situation in den Koordinationsbestrebungen 
auf eidgenössischer und kantonaler Ebene ein 
und wünschte für das Gedeihen der Schulen 
von Obwalden eine gute Zusammenarbeit zwi- 
schen Lehrerschaft und Schulbehörden. C. 
Noch nie so viele Jugendarbeitslose 
Foto: Jos. Reinhard, Sachsein 
Kerns. Firmenbericht, der Schweiz. Han- 
ieiszeitung entnommen. Die Zodiac-Gruppe 
Serns, ursprünglich aus Schweden stammend, 
iät seit Herbst 1969 ihren Hauptsitz in der 
Schweiz. Zur Gruppe gehören heute: die Zo- 
»sc Funksprechgeräte AG, Kerns, mit Zweig- 
ederlassung in Tokyo, die Sanwa Trading Co. 
-td., Zug, und die Zodiac Svenska AB, Stock- 
holm. 
Das Unternehmen befaßt sich mit Fern- 
neldewesen und innerhalb dieses umfangrei- 
Gebietes hauptsächlich mit zwei Teilbe- 
'fichen, nämlich Funksprechanlagen und Per- 
-aensuchanlagen. Die vom Unternehmen ver- 
gebenen Geräte stammen nicht alle aus eige- 
-er 
Produktion, wohl aber in der auf dem 
stärkt erscheinenden Form und Ausführung 
«den eigenen Entwicklungslabors. In eigener 
iegie werden heute UHF-Geräte hergestellt 
^ zwar in Werkstätten in Kerns und in einem 
reineren Betrieb in Dänemark. 
Zodiac-Geräte finden sich heute in zahlrei- 
-ieti Ländern Europas sowie in Australien, 
ênegal, Kuwait, Persien und den USA. Die 
--eräte 
begleiten Himalaya-Expeditionen, Tech- 
®er der ungarischen Staatsbahnen, Jäger in 
^ppland, den König von Norwegen auf seiner 
acht, Feuerwehrleute in Moskau, aber auch 
^darpatrouillen der Obwaldner Kantonspo- 
iei. 
Obwohl der Umsatz des schweizerischen 
^ernehmens 
von 4,5 Mio im Jahre 1970 auf 
12,0 Mio Fr. im Jahre 1974 anstieg und im 
, 
re 
1975 15,0 Mio erreichen dürfte, sieht die 
:-rma 
noch gute Entwicklungsmöglichkeiten. 
3 
Laufe der letzten 12 Monate ist es dem Un- 
"'lehmen gelungen, in etlichen neuen Märk- 
in Afrika, im Nahen Osten und in Ost- 
°Pa erstmals Fuß zu fassen, in Gebieten al- 
' 
Wo 
nach Ueberzeugung der Firma noch 
J 
Absatzmöglichkeiten vorhanden sind. 
Sachsein. Positiver Ausgang der Gemeinde- 
"nmung. Ortsplanung genehmigt. (Korr.) 
'•e)ts 
seit einigen Jahren hat eine Kommission 
Gmeins; 
die 
ann mit dem Planungsbüro Stierli, Zü- 
Unterlagen zu einer Zonenplanung 
angetragen. Am letzten Sonntag wurde 
111 
Verbindung mit der Eidgenössischen 
und Kantonalen Volksabstimmung auch über 
die Orts- und Zonenplanung der Gemeinde mit 
dem dazugehörenden Baureglement und über 
den Verkehrsplan an der Urne abgestimmt. 
Mit 30 Prozent war die Stimmbeteiligung im 
Rahmen der bisherigen Abstimmungen. Bei 
einer so wichtigen Angelegenheit hätte man 
aber doch eine größere Beteiligung erwarten 
dürfen. Vier Parzellen konnten noch nicht ein- 
gezont werden, da der Entscheid über die ein- 
gereichten Einsprachen des Verwaltungsge- 
richtes noch nicht vorliegt. 
Der Zonenplan mit Baureglement wurde 
mit 301 Ja zu 246 Nein angenommen. 47 ent- 
hielten sich der Stimme mit der Einlegung 
leerer 
Zettel1. 
Der Verkehrsplan fand mit 285 
Ja zu 259 Nein, mit 51 leeren Stimmzetteln, 
Genehmigung. 
Es darf sicher erwähnt werden, daß es sich 
hier um eine fortschrittliche Planung handelt, 
die für die künftige bauliche Entwicklung der 
Gemeinde von großer Bedeutung ist. 
Sachsein. GV der Kurhaus AG, Flüeli. 
(Korr.) Am 9. Dezember fanden sich die Aktio- 
näre der Kurlhaus Flüeli AG im Flüeli ein, um 
den 68. Jahresbericht des Verwaltungsrates 
entgegenzunehmen und demselben Entlastung 
zu erteilen. 
Verwaltungsratspräsident Hans Müller, Lu- 
zern, wies unter anderem auf die Mißstände 
beim Parkplatz hin, welche nun durch die Ver- 
werfung des Gemeindeantrages nicht behoben 
werden können. Dem Verwaltungsrat wie dem 
Verwalter, Karl von Flüe, wurde für die große 
Arbeit im abgelaufenen Jahr der Dank aus- 
gesprochen. Einen speziellen Dank durfte das 
Pächterehepaar Zoppe-Reinhard mit einem 
Blumenstrauß entgegennehmen. Nach einer 
Abschreibung von Fr. 5000.— wies die Jahres- 
rechnung einen Gewinn von Fr. 629.45 aus, der 
dem Reservefonds zugeschlagen wird. Auf die 
Ausrichtung einer Dividende mußte auch die- 
ses Jahr verzichtet werden. Nach Schluß der 
speditiven Abwickllung der Geschäftsliste wur- 
de den Aktionären der obligate Imbiß serviert. 
Sachsein. Vortragsabend des literarischen 
Zirkels Obwalden. Wie unsere Bilder zeigen, 
haben die Obwaldner Freundinnen der Dicht- 
Das BIGA will Abhilfe schaffen 
spk. Rund 5000 arbeitslose Jugendliche gibt 
es zurzeit in der Schweiz. Insgesamt waren im 
Oktober 1975 1086 unter 20jährige und 3599 
20—24jährige arbeitslos. 1974 waren es nur 
drei, beziehungsweise sieben. Allein im laufen- 
den Jahr hat sich der Anteil der Jugendlichen 
unter 20 Jahren an der Gesamtzahl der Ar- 
beitslosen verdreifacht, derjenige der 20—24- 
jährigen betrug 1974 rund 5 Prozent, im Okto- 
ber waren es bereits 22,8 Prozent. Kommentar 
des besorgten Bundesamtes für Industrie, Ge- 
werbe und Arbeit (BIGA): «Jugendarbeitslo- 
sigkeit ist somit für unser Land ein Novum.» 
Maßnahmen auf allen Stufen 
Wie an einer Pressekonferenz unter Leitung 
von BIGA-Direktor J.-P. Bonny letzthin in 
Bern bekannt wurde, hat eine im Mai einge- 
setzte BIGA-Arbeitsgruppe soeben einen Maß- 
nahmenkatalog gegen Jugendarbeitslosigkeit 
verabschiedet. So sollen die Statistik und ganz 
allgemein die Information über die Jugend- 
arbeitslosigkeit verbessert und das Lehrstellen- 
angebot ausgebaut werden. Die Vermittlungs- 
fähigkeit der Jugendlichen soll durch die Auf- 
wertung der Anlehre, durch die Schaffung von 
Grundausbildungslehrgängen und die Forde- 
rung eines Berufsfindungsjahres gehoben wer- 
den. Für Lehrentlassene sind Vollzeit-Weiter- 
bildungskurse, Erleichterung von Sprachauf- 
enthalten, Ausbau der Berufsberatung, Förde- 
rung der Umschulung und wenn nötig die 
Schaffung freiwilliger Jugendlager vorgesehen. 
Maßnahmen zur sozialen Absicherung (Ausbau 
der Arbeitslosenversicherung) wurden bereits 
getroffen. 
Verbesserung der Statistik und Information 
Um handeln zu können, soll die Lehrlings- 
statistik insofern rascher ä jour gebracht wer- 
den, als in den Berufsschulen die Leute, welche 
in eine Berufslehre eintreten oder eine Lehre 
abschließen, unmittelbar nach Schulbeginn und 
vor Schulschluß erfaßt werden. Auch die bis- 
her nicht erfaßten Pflegeberufe sollen in die 
Statistik aufgenommen werden. Schließlich soll 
in Gesprächen mit den Sozialpartnern eine 
eigentliche Berufs- und Arbeitsmarktforschung 
aufgebaut und die Rekrutenerhebung über die 
Beschäftigungslage wiederholt werden. 
Bald wieder Arbeitskräftemangel? 
Wie schnell sich die Zeiten ändern können, 
zeigte sich auch an der BIGA-Pressekonferenz. 
Im gleichen Atemzug mit der Jugendarbeits- 
losigkeit wurde bereits wieder vor Arbeits- 
kräftemangel gewarnt. Und zwar wird Mangel 
wegen der seit 1964 rückläufigen Zahl der Le- 
bendgeborenen befürchtet. Die Rechnung ist 
einfach: Ab 1980 wird die Zahl der in die Be- 
rufsbildung eintretenden jungen Leute zu- 
rückgehen. An die Adresse von Arbeitgebern, 
die allzu schnell Lehrstellen abbauen wollen, 
warnt daher das BIGA: «Bei einem Wiederauf- 
schwung der Konjunktur könnte daher bald 
wieder ein Arbeitskräftemangel eintreten.» 
kunst nun einen «Musen-Tempel» gefunden, 
der Stimmung aufkommen läßt. In einem Ge- 
sellschaftraum des hübsch renovierten Peter- 
Ignaz-von Flüe-Hauses — inmitten schöner Mö- 
bel und unter einer vornehmen Stuckdecke 
durfte Frau Senta Groddeck etwa 30 Freundin- 
nen des Pegasus begrüßen, die offenbar für ein- 
mal Fauteuil und Flimmerkiste entsagt hatten. 
Frau Elisabeth Ferber-Ambühl würdigte 
am Mittwoch geschickt Leben und Schaffen 
der berühmten, gefeierten Dichterin Gertrud 
von Lefort, ihre «Hymnen an die Kirche», die 
zweibändigen «Römischen Erinnerungen», «Die 
ewige Frau», «Die letzte am Schafott» ... Rei- 
cher Beifall lohnte Frau Ferbers lebendigen 
Vortrag. TP 
Auf der hübschen Kommode steht ein Bild der 
Dichterin. Sitzend Frau Ferber, rechts stehend 
Frau Groddeck Foto: Theo Pfammatter, Samen 
Giswil. «Das Obwaldnerhaus in Geschichte 
und Gegenwart». Trotz des miesen Sudelwet- 
ters fanden sich am Sonntagabend rund hun- 
dert Personen im Schulhaus ein zu diesem, 
vom Landfrauenverband Obwalden veranlaß- 
ten, Vortrag. 
Anhand von reproduzierten alten Fotos, 
Plänen und vielen prächtigen farbigen Licht- 
bildern erhielt man einen Einblick in die Bau- 
weise des Obwaldnerhauses vom ursprüngli- 
chen Blockbau mit rohen Hölzern bis zur heu- 
tigen Bauweise. Sehr interessant zeigten uns 
die Herren Referenten, Malermeister Zünd und 
Schreinermeister Britschgi, wie aus bestimm- 
ten baulichen Merkmalen, das ungefähre Alter 
der betreffenden Häuser bestimmt werden 
kann. Im zweiten Teil sahen wir Büffets und 
andere typische bauliche Einzelheiten sowie 
Speicher, Wasch- und Dörrhäuschen, die auch 
zum früheren Landschaftsbild gehörten. 
Der Sinn und Zweck des Vortrages waT, 
TZ Z\ rr IT7 TT Zr~7TZ j wieder mehr Interesse für die Erhaltung von 
Das prachtvolle, über 2,50 m hohe Büffet, aus der . , .,, 
Bauzeit (1780 ca.) stammend, ist gediegen instand solidem Alten und Bodenstand.gern zu 
gestellt worden. Foto: Theo Pfammatter, Samen wecken, was eine Zeitlang arg vernachlässigt
	        

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