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Historisches Neujahrsblatt (Band 46-47 (1955-1956))

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt (Band 46-47 (1955-1956))

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
1956
Bandzählung:
Band 46-47 (1955-1956)
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur1533js
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A1955%3A46

Artikel

Titel:
Die Meierämter der Fraumünsterabtei in Uri
Urheber*in:
Kläui, Paul
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
DOI:
10.5169/seals-405696

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt (Band 46-47 (1955-1956))
  • Titelseiten
  • Inhaltsverzeichnis
  • Die Meierämter der Fraumünsterabtei in Uri
  • Zur Geschichte des Urner Kantonsspitals : die Spitalstiftung Karl Emanuel Müller von 1845-1872
  • Alte Heilbäder und Mineralquellen in Uri
  • Schicksale einer Urner-Goldschmiedearbeit
  • Aufstand der Leventiner oder Machtmissbrauch der Urner?
  • Bericht über den Aufstand der Leventiner im Jahre 1755
  • Akten zum Leventineraufstand im Jahre 1755 aus dem Staatsarchiv Uri
  • Beilagen
  • Die amtsmüde Munzipalität von Andermatt droht mit der Auswanderung
  • Erratum: Korrekturen und Ergänzungen zum Neujahrsblatt 1953/54 (Dorfbüchlein)

Volltext

ernsthaft wahrzunehmen und 
gegenüber Ansprüchen 
Uris 
entschieden 
aufzutreten 
begonnen, 
als das 
ewige 
Bündnis 
unter 
Dach 
war. 
1356 stellten sie sich 
plötzlich 
hinter die 
Klage, 
welche die 
Abtei 
gegenUri 
erhob 
«vonder 
nutzundzins wegen, 
diesi 
demvor- 
benanten 
gotzhus 
genomen 
hetten». Für 
das 
Schiedsgericht 
wurde 
diesmal ein neutraler 
Obmann, Ulrich 
von 
Wolfenschiessen, 
Landammann 
vonUnterwaiden, 
gewählt, 
demvonbeiden 
Seiten 
je 
zwei 
Zugesetzte beigegeben 
wurden. 
Es 
kamnicht 
zu einemeinhelligen 
Entscheid, 
aber der Obmann schloss sich den der Abtei 
günstigen 
Zürchern an.48) 
Das 
Urteil 
anerkannte die 
Forderung 
der Abtei. 
Dabei berief 
es 
sich auf den 
Bundesbrief, 
der 
nun 
also 
gegen 
die 
Bundesgenossen 
Dienste leisten 
musste. 
Diese Tatsache lässt 
vermuten, 
dass 
Uri Abteieinkünftefür 
die Schuld 
vonZürcher 
Bürgern 
gepfändet 
und damit Artikel 
9 
verletzt hatte, 
der solche Pfand- 
nahme verbot. 
Die 
Nachfolgerin 
Elisabeths 
von Klingen, 
ihre 
einstige 
Rivalin 
Beatrix 
vonWolhusen, 
die während 40 Jahren der Abtei vorstehen 
sollte, 
bemühte sich ernstlich 
umeine 
wirtschaftliche 
Gesundung 
der Abtei. 
SiesuchteauchgleichvonAnfangandieUrner 
Einkünfte 
zusichern. 
IndenJahren1358—1361unddannwieder 1370liess sie 
sie 
systematisch 
verzeichnen. 
IndemZeitpunkt 
also, 
da die 
Zisterzienserklöster 
Wettingen, Kappel, 
Rathausen und Frauental ihre 
Leute und Güter 
ans 
Land Uri verkauften, gelang 
der Abtei 
nochmals 
eine 
Festigung 
ihrer 
Stellung. 
Sie übernahmdie 
Leibeigenen 
WettingensalsGotteshausleute.49) 
Auchgegenüber demLeutpriester 
in Altdorf vermochte sie sich 
durchzusetzen.50) 
Es 
diente überdies 
ihrer Einflussnahme, 
wennBeatrix1369ihremNeffenJohannes 
die 
Pfarrei Silenen 
verschaffte.51) 
Dass 
es ihr wirklich 
gelang, 
in Uri 
wieder eine feste 
Stellung zu gewinnen, 
beweist der Zinsrodel 
von 
1370, 
der auch 
dieMeieramtsabgaben erneut fixierteund dieZehnten- 
undSchweigzinsebesondersverzeichnete. 
In Erstfeld amtete 
damals 
immer noch Johannes, der 
Landammann, 
als 
Meier, inBürglen 
sein Sohn 
Johannes. InSilenen 
war 
48) Gfr. 
8 S. 
57. 
49) Gfr. 8 
S. 
60 und5 
S. 
260. 
50) Gfr. 8 S. 
61 f. 
31) Gfr. 
8 S. 
64. 23
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

E-Periodica

 
Dieses Digitalisat wurde dankenswerterweise von E-Periodica zur Verfügung gestellt.

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