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Historisches Neujahrsblatt (Band 54-55 (1963-1964))

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt (Band 54-55 (1963-1964))

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
1964
Bandzählung:
Band 54-55 (1963-1964)
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur1t52vq
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A1963%3A54

Artikel

Titel:
Der Adlergarten in Schattdorf und seine Besitzer
Urheber*in:
Gisler, Friedrich
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
DOI:
10.5169/seals-405726

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt (Band 54-55 (1963-1964))
  • Titelseiten
  • Inhaltsverzeichnis
  • In memoriam
  • Genossame, Gemeinde und Mark in der Innerschweiz mit besonderer Berücksichtigung des Landes Uri
  • Wer war die Stauffacherin?
  • Franz Joseph Nager : Talammann zu Ursern und Naturforscher : 1803-1879
  • Aus der Geschichte der Pfarr- und Wallfahrtskriche Schattdorf
  • Der Schwarze Tod in Uri
  • Der Adlergarten in Schattdorf und seine Besitzer
  • Spanische Gesandte in Altdorf

Volltext

DerAdlergarteninSchattdorfundseineBesitzer 
VonFriedrichGisler 
Am21. 
Juli 
853 
schenkte 
König Ludwig 
der Deutsche 
seinem 
Kloster St. 
Felix und 
Regula, 
dem 
Fraumünster 
in 
Zürich, zum 
Seelenheil 
seines 
Grossvaters, Kaiser 
Karl, 
und seines Vaters 
Ludwig 
seinen 
Hof Zürich. Da der Gau 
Uri 
(pagellus 
Uroniae) zum 
Hofe Zürich 
gehörte, 
kamdas 
Urnerland durch diese 
Schenkung 
an 
die 
Fraumünsterabtei 
in 
Zürich, 
welche 
ihre Ländereien durch 
AmtsleuteundMeier verwaltenliess. 
Die 
Einkünfterodel des 
Fraumünsters 
sind imStaatsarchiv 
Zürich 
erhalten und wurden 
im 
Quellenwerk 
zur Entstehung 
der 
schweizerischen 
Eidgenossenschaft, 
Abteilung II (Urbare 
und 
Rodel), der 
Oeffentlichkeit 
zugänglichgemacht. 
Vorerst wollen 
wir 
eine 
Deutung 
des 
Flurnamens 
Adlengarten 
versuchen. Die 
Lage 
des 
Grundstückes 
in 
der 
Ueberschwemmungs- 
zone 
von 
Schächen und Reuss 
brachte 
es mit sich, 
dass 
vor 
Korrektion 
der Wildwasser und der 
Gotthardfahrstrasse das 
tiefer 
gelegene 
Gelände 
sumpfige 
Stellen aufwies. 
Sumpf 
oder 
Abwasserlachen 
nannte man 
aber 
in der alten 
Sprache Adel. Hier ist der 
Flurname 
zweifelsohne 
auf diese 
Durchtränkung 
des 
Bodens 
zurückzuführen.* 
I. 
In dem 
Einkünfterodel 
von 
1321 
kommt die 
Erwähnung 
des 
Adlergartens zu 
Schattdorf erstmals 
vor. 
Der 
Eintraglautet: 
«H. 
in 
demBoungarten 
7 d 
(Denier) 
von 
Ablen 
garten, 
I3V2 d 
Diese 
Interpretation 
des 
Flurnamens 
Ablen-, Adlen- oder Adler-Garten kann 
leider nicht 
überzeugen. 
Sie 
stützt sich auf das 
DeutscheWörterbuch 
von 
Grimm 
(das 
bis 
zur 
Mitte des 15. 
Jahrhunderts 
zurückreicht) 
und 
gilt 
hier anscheinend 
besonders 
für Bayern 
und die 
Niederrhein-Gegend. Nach dem Schweizerdeutschen 
Wörterbuch 
(Idiotikon) 
bedeutet «ablen» 
u. a. 
«... 
eine 
Arbeit 
nur 
ober- 90
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

E-Periodica

 
Dieses Digitalisat wurde dankenswerterweise von E-Periodica zur Verfügung gestellt.

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