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Historisches Neujahrsblatt 1969/1970 (Neue Folge 24. und 25. Band)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt 1969/1970 (Neue Folge 24. und 25. Band)

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt 1969/1970
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
1970
Bandzählung:
Neue Folge 24. und 25. Band
Alternative Bandzählung:
1. Reihe 60. und 61. Heft
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur1r60pb
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A1969%3A60

Artikel

Titel:
Dorothea von Mentlen : eine Urner Ärztin im 16. Jahrhundert
Urheber*in:
Gisler, Karl
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
DOI:
10.5169/seals-405743

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt 1969/1970 (Neue Folge 24. und 25. Band)
  • Titelseiten
  • Inhaltsverzeichnis
  • Zum 100. Todestag von zwei verdienten Urnern
  • 75 Jahre Telldenkmal zu Altdorf
  • Die Altdorfer Kirchturmknopfschriften von 1556, 1607 und 1708
  • Personenregister
  • Der kaiserliche Adelsbrief von 1559 für den Urner Landesstatthalter Johann Kuon
  • Dorothea von Mentlen : eine Urner Ärztin im 16. Jahrhundert
  • Ein Brief aus dem Jahre 1662 der Vorsteherin des Klosters zu Attinghausen an Kaspar Jodok Stockalper in Brig
  • Ein Urner Schlosser im Dienste des Kaspar Jodok Stockalper?
  • Die "Ewige Muossspend" von 1584 zu Altdorf
  • Die Talammänner von Ursern
  • Register-Nummern der Familiennamen
  • Die Talammänner

Volltext

satzungsgesandten 
Hieronymus 
Muheim, der das 
1613 
erstmals im 
Druck 
erschienene 
Lied 
«Wilhelmbin ich der Teile» 
verfasste, 
bis 
zur ausserordentlich 
tüchtigen 
Sr. 
Anizeta 
(Josefa) 
Regli 
von 
Andermatt, 
die 
1906—1921 als 
Generaloberin 
der 
Barmherzigen 
SchwesternvonIngenbohl 
segensreichwirkte. 
Besondere 
Beachtung verdienen eine Anzahl 
tatkräftiger 
Frauen 
aus 
der 
Franzosenzeit. 
Ich erwähne als 
solche 
nur 
die Aebtissin 
M. Klara Isabella 
Fornaro 
von Rapperswil2) im Frauenkloster 
St. 
Lazarus 
zu 
Seedorf 
(f 
1818) und die Frau 
Mutter 
IdaKatharina 
Schmid 
imFrauenkloster St. 
Karl beimoberen 
hl. Kreuz 
zu 
Altdorf 
(f 1812), 
bei denen 
nicht 
nur 
verwundete Soldaten der 
fremden 
Armeen, 
sondern nach 
demDorfbrand 
von 
1799 auch 
Private, 
Geistliche 
und Behörden 
Unterkunft und 
Zuflucht fanden. Ferner 
die 
Witwedes 
Landammanns 
Karl Franz 
Müller, FrauMaria Josefa 
Müller-Brand, deren Haus 
imEselmätteli bei den 
Durchzügen der 
Invasionstruppenvonallenhöheren 
Offizieren, 
ausser 
demGeneral 
Suworof, 
«heimgesucht» wurde. Die 
Aufzeichnungen dieser drei 
Frauen 
geben ein 
plastisches 
Bild der 
damaligen Zustände. 
Anscheinend 
weniger schreibgewandt, aber 
nicht 
weniger 
tüchtig war 
auch die 
Witwe 
Katharina 
Schmid-Gerig, 
die 
Mutter des nachmaligen 
Landammanns 
und Generals 
in 
päpstlichen Diensten, Anton 
Maria 
Schmid, welche die 
Landesrechnung 
ihres während 
seiner 
Amtsdauer 
verstorbenen 
Gatten, 
des 
Seckelmeisters 
Franz Martin 
Schmid, 
selbständig 
zum regulären 
Abschluss 
brachte und das 
beimDorfbrand 
von 
1799 
ausgebrannte Schmid'sche Haus auf der 
Schiesshütte 
(nachmalsHausEmil 
Baumann) 
wieder aufbaute. 
Dietüchtigen Gastwirtinnen, die Goethe auf seinen Reisen 
inUri 
auffielen, 
sind auch heute noch 
nicht 
ausgestorben. 
Der 
zündende 
Funke, 
den 
Mgr. 
Dr. Eduard 
Wymanninden Gedichten der Gattin 
des 
Landammanns 
Dr. med. 
Karl Franz Lusser 
(f 
1859) 
aufleuchten 
sah, ist bei 
unsern 
Urnerinnen noch 
immer 
lebendig; 
die 
zuverlässigen Postbotinnen 
und Posthalterinnen 
von 
ehemals 
(siehe 
«Unterschächen» 
von 
C. F. 
Müller, 
S. 
169) 
haben 
moderne Nach- 
: 
ran- 
2) 
Fast 
gleichzeitig wirkten die Schwestern 
Aloisia 
(f 
1832) und Anna 
F 
ziska 
(f 
1835) 
Schmid 
von Bellikon imKloster Wurmsbach bei 
Rapperswil, und 
zwar 
die 
erstere 
von 
1806—1832 als 
Aebtissin und die zweite fast 40 
Jahre 
lang 
als Priorin.
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

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Dieses Digitalisat wurde dankenswerterweise von E-Periodica zur Verfügung gestellt.

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