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Historisches Neujahrsblatt 1975/1976 (Neue Folge 30. und 31. Band)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt 1975/1976 (Neue Folge 30. und 31. Band)

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt 1975/1976
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
1976
Bandzählung:
Neue Folge 30. und 31. Band
Alternative Bandzählung:
1. Reihe 66. und 67. Heft
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur1r59tg
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A1975%3A66

Artikel

Titel:
Goethe in Uri aus der Sicht der Literaturkritik
Urheber*in:
Aschwanden, Felix
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
DOI:
10.5169/seals-405759

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt 1975/1976 (Neue Folge 30. und 31. Band)
  • Titelseiten
  • Inhaltsverzeichnis
  • Texte Goethes über seine Reisen in Uri
  • Goethes Wanderungen zum Gotthard
  • Goethe in Uri aus der Sicht der Literaturkritik

Volltext

beschwerlicher, 
aber 
sicherer sei. 
Viertehalb Stunden dauerte der Marsch. Dann 
standen sie endlich imSattel der Furka und 
am 
Kreuz 
von Uri, 
das 
dort 
errichtet 
war, 
um 
die 
Grenze zwischen 
Wallis und 
Uri 
zu 
bezeichnen 
(a. a. 0., 
S. 
169 
f.). 
VomAufenthalt 
in 
Realp 
weiss Bode 
Folgendes 
zu 
berichten, 
ohneinallemdenwahrenTatbestandzuergründen: 
Ein Gasthaus 
gab es 
in diesemletzten 
(oder 
von 
dieser Seite 
her 
ersten) 
und 
sehr kleinen Dörflein 
des 
Urserentals 
nicht, 
und die 
Hirten 
waren 
auf solchen 
Besuch nicht 
eingerichtet. 
Vielleicht 
Hessen sich die 
Kapuziner 
erbitten, 
die 
Gäste 
aufzunehmen, meinten 
die Führer. Einer 
von 
ihnen 
ging 
voraus, 
umdie 
Frage zu 
tun, 
und 
als 
die 
übrigen folgten, 
stand auch schon 
ein ansehnlicher 
Mönch 
vor 
der Tür und 
hiess die Fremden freundlich willkommen. Dies 
war 
hier kein 
Hospital 
oder 
Hospiz, 
wie 
man 
es 
auf dem Gotthard 
hatte, 
sondern 
hier wohnten drei Patres 
für 
sich allein beisammen. Sie 
waren von 
ihremKloster 
hierher 
gesetzt, um 
als 
Seelsorger 
und Schulhalter dem 
Hirtenvolke hier 
oben 
zu 
dienen, 
denn die 
Weltpriester 
hatten 
es 
in 
dieser rauhen und einsamen 
Welt nicht 
lange ausgehalten. 
Gäste nahmen diese Mönche 
nur 
ausnahmsweise 
auf, 
und 
so spät 
imJahre hatten sie auf solche 
Reisenden, 
wie 
jetzt vor 
ihnen 
standen, 
schon 
gar 
nicht mehr 
gerechnet. 
Auch hielten 
sie bereits ihr 
grosses 
winterliches Fasten, 
das bis Weihnachten 
dauerte; es 
hiess also: die 
Herren 
musstenvorliebnehmen (a. a. 0., 
S. 
172). 
Zur zweiten 
Begegnung 
mit 
dem 
Gotthard, 
am 
13. November 
1779, 
findenwir 
folgende Schilderung: 
Gegen 
zwei 
(vgl. 
Goethes 
Notiz in Briefe 
aus 
d. 
Schweiz, 
2. 
Abt.) langten 
sie 
endlich 
an 
demZiele 
an, 
dem sie seit Wochen 
unter Bangen 
und Zweifeln 
zugestrebt, 
und 
sahen sich 
nun 
auf 
jenem 
seltsamen 
Berge, 
der nichts 
anderes 
war 
als 
ein Tal zwischen einem Kranz 
von 
anderen 
Bergen. 
Goethe kam hier 
der 
Vergleich 
mit einemkahlen 
Fürstenschädel, 
den die Zacken einer 
goldnen 
Krone 
umringen. 
Wir erinnern 
uns, 
dass 
man 
über 
die wahre Höhe der 
Gebirge 
und ihrer 
Spitzen 
damals noch nichts Sicheres 
wusste. 
Goethe zweifelte 
nicht, 
dass 
der Montblanc 
der 
Kaiser 
der 
Alpenwelt 
sei; 
aber der Gotthard schien ihm 
doch 
gleich 
danach 
zu 
kommen und den 
Rang 
eines 
königlichen Gebirges 
über 
alle anderen 
zu behaupten, 
weil nämlich «die 
grössten Gebirgsketten 
bei ihm 
zusammenlaufen und sich 
an 
ihn lehnen». Er hatte über diese 
Frage 
der 
höchsten 
Berge 
mit Pfarrer 
Wyttenbach 
in Bern 
gesprochen, 
der auf eine der Gott- 
hardspitzen 
—gemeint 
ist 
die Fibbia 
2737.9 
ü. M. 
—geklommen war. 
Wyttenbach 
hatte ihmerzählt: 
dort 
oben habe 
es ihmgeschienen, 
als ob sich alle 
anderen 
Berge gleichsam 
zum 
Gotthard 
neigten. 
Die 
geographische Bedeutung 
des 
Berges 
hatte 
sicherlichetwas einziges! 
(a. a. 0., 
S. 
175). 148
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

E-Periodica

 
Dieses Digitalisat wurde dankenswerterweise von E-Periodica zur Verfügung gestellt.

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