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Historisches Neujahrsblatt 1975/1976 (Neue Folge 30. und 31. Band)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt 1975/1976 (Neue Folge 30. und 31. Band)

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt 1975/1976
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
1976
Bandzählung:
Neue Folge 30. und 31. Band
Alternative Bandzählung:
1. Reihe 66. und 67. Heft
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur1r59tg
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A1975%3A66

Artikel

Titel:
Goethe in Uri aus der Sicht der Literaturkritik
Urheber*in:
Aschwanden, Felix
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
DOI:
10.5169/seals-405759

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt 1975/1976 (Neue Folge 30. und 31. Band)
  • Titelseiten
  • Inhaltsverzeichnis
  • Texte Goethes über seine Reisen in Uri
  • Goethes Wanderungen zum Gotthard
  • Goethe in Uri aus der Sicht der Literaturkritik

Volltext

Operette «Jery 
und 
Bätely», zu 
der 
er 
das 
Lokal und die Idee 
aus 
der 
Schweizer 
Bergwelt 
entnahmund 
die 
ihmKayser komponieren 
sollte. Mit 
der 
Ausarbeitung ward schon 
an 
der Limmat 
begonnen, 
auf der Rückreise weiter 
daran 
geschrieben 
und bereits 
am 
29. Dez. sandte der Dichter 
aus 
Frankfurt 
das 
fertige 
Stück 
an Kayser. 
Die 
Anleitung, 
die 
er 
ihmhiebei 
gab, 
ja 
darauf 
zu 
achten, 
dass 
die 
Operette 
dreierlei Arten 
von 
Gesängen 
enthalte, 
noch mehr 
jedoch 
die 
Weisung, 
die 
er von 
Weimar 
aus 
noch 
an 
ihn abliess, 
den Charakter 
des Ganzen nicht 
zu 
verkennen, 
leicht 
gefällig, 
offen 
sei das 
Element, worin 
so 
viele andere Leidenschaften 
von 
der 
innigsten Rührung 
bis 
zumausfahrendsten 
Zorn 
usw. 
abwechseln 
—all 
das lässt 
zwar 
erkennen, mit 
welchemErnste, mit 
welcher 
weittragenden 
Absicht Goethe auch 
an 
dieses Werk 
ging, 
und insofern 
wirdman 
Ferdinand 
Hiller 
beipflichten, wenn er 
Goethes Intentionen 
für 
bedeutender 
hält, 
als die des 
Musikers; allein, 
alles 
in 
allem 
genommen, 
wird 
eine 
unbefangene Prüfung 
des 
Werks Absicht und 
Verwirklichung 
weit 
auseinanderhalten 
müssen. Der Stoff ist unbedeutend, 
die 
Charakterzeichnung 
der 
Handelnden 
nur 
dünn 
umrissen, 
und 
wenn 
Goethe 
später 
meinte, 
die 
Gebirgsluft, 
die 
darinnen wehe, 
empfinde 
er 
noch, 
wenn 
ihm die Gestalten auf Bühnenbrettern 
zwischen Leinwand und 
Pappenfelsen 
entgegenträten, 
so 
wird 
der Leser freilich 
weit 
weniger 
hievon 
verspüren 
und 
kaumjenen 
frischen 
Alpenhauch 
kosten, 
welchen 
auch 
Aug. 
Wilh. 
Schlegel 
und der allzeit 
lobfertige 
Riemer darin entdecken 
wollten. 
So 
recht schweizerisch 
ist 
eigentlich nur 
die 
etwas 
hausbackene, überlegene 
Art Jerys, 
die 
erst 
dann 
für 
den Freier 
sich 
gewinnen 
lässt, 
als sie 
ihn 
tüchtig 
dreinschlagen 
sieht; Reisläufer, 
wie 
Thomas, 
konnte der Dichter in 
der Schweiz 
sicherlich dutzendweise 
treffen, 
aber dann auch 
von 
einer derberen, 
eigentümlicheren 
Individualität, 
als sie der ziemlich 
harmlose Schelmder 
Operette zeigt. 
Richtig 
urteilt 
Goethe selbst 
im Brief 
an 
Charlotte: 
«Die 
Szene 
ist 
in der 
Schweiz, es 
sind aber und bleiben Leute 
aus 
meiner 
Fabrik.» 
Ebenso 
richtig, 
doch bedenklicher 
für 
die 
Gestaltung 
der Charaktere 
klingt 
die 
Direktive 
an 
Kayser: 
«Edle 
Gestalten sind 
in Bauernkittel 
gesteckt, 
und der reine einfache 
Adel der Natur soll 
in 
einemwahren 
angemessenen 
Ausdruck sich immer 
gleich 
bleiben.» 
Dass Goethe 
von 
vornherein auch 
an 
eine 
Einrichtung 
dachte, welche 
das 
Stück 
von 
der 
Ferne 
aus 
gut 
sich ausnehmen 
lasse, 
zeigt zugleich, 
wie hier 
noch 
das Szenisch-Malerische die 
dramatischen Absichten 
überwog. 
An 
Dalberg 
in 
Mannheimschreibt 
er 
unterm2. 
März 1780: «Sie 
(die 
Operette) 
ist sehr kurz 
undbloss 
auf den musikalischen und 
theatralischenEffekt gearbeitet». 
Goethe 
wollte 
das 
Singspiel 
schon 
zum 
Geburtstag 
der 
Herzogin 
1780 
zur 
Aufführung bringen, 
da 
aber 
Kayser 
in 
schwerfälliger Gewissenhaftigkeit 
immer 
und 
immer nicht 
fertig 
wurde, 
spang 
Seckendorf 
vorerst 
mit einer 
armseligen 
Komposition ein, 
von 
welcher Goethe 
imTagebuch 
meint: 
«Ist 
Jery 
und 
Bätely 
auch schlecht 
komponiert, es 
unterhält mich doch. Das 
Theater 
ist 
eine« 
von 
den 
wenigen Dingen, 
von 
denen ich noch Kinder und Künstler Freude 191
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

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Dieses Digitalisat wurde dankenswerterweise von E-Periodica zur Verfügung gestellt.

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