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Historisches Neujahrsblatt 1975/1976 (Neue Folge 30. und 31. Band)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt 1975/1976 (Neue Folge 30. und 31. Band)

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt 1975/1976
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
1976
Bandzählung:
Neue Folge 30. und 31. Band
Alternative Bandzählung:
1. Reihe 66. und 67. Heft
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur1r59tg
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A1975%3A66

Artikel

Titel:
Texte Goethes über seine Reisen in Uri
Urheber*in:
[s.n.]
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
DOI:
10.5169/seals-405757

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt 1975/1976 (Neue Folge 30. und 31. Band)
  • Titelseiten
  • Inhaltsverzeichnis
  • Texte Goethes über seine Reisen in Uri
  • Goethes Wanderungen zum Gotthard
  • Goethe in Uri aus der Sicht der Literaturkritik

Volltext

eine 
Spur von 
Wolken; es 
war 
frisch, 
ein 
wenig 
Reif 
war 
gefallen. 
Ueber 
Urseren, wo 
die Sonne 
hinschien, 
zog 
ein horizontaler 
leichter 
Dunst. InUrserenbesuchtenwir dieKabinettedes 
Landammann 
Nagers 
und Dr. Halters. Von ihren Kabinetten siehe ein 
mehreres 
Fol. Auch ist ein 
Spezereihändler, 
Carl Andreas 
Christen, 
daselbst, der mit Mineralien 
handelt; 
wollte 
man an 
sie schreiben, 
so 
musste 
man 
nicht 
versäumen, 
Urseren 
an 
der Matt auf die 
Adresse 
zu 
setzen. Wir kehrten in 
den Drei 
Königen ein, assen zu 
Mittag, 
der 
Wirt 
heisst 
Meyer. 
Als 
wir 
wieder 
gegen 
die Teufelsbrücke 
kamen, stiegen 
feuchte 
Nebel 
uns 
entgegen, 
vermischtensich mit demWasserstaub, so 
dass 
man 
nicht 
wusste, 
woher sie kamen und wohin sie 
gingen. 
Gleichheit 
der Steinart. Das 
Ungeheuere 
lässt keine 
Mannigfaltigkeit zu. 
Schnee, der die 
Vögel 
in die 
Schlingen jagt. Maultierzug. 
Ton des 
Kühhornes. Mist für 
einRittergut 
auf 
demWege zerstreut 
und 
verderbt. 
Bei Göschenen 
einschöner Sonnenblick das Seitental herein. 
Nebel und Wolken vermehrten sich 
an 
den 
Gipfeln, unter 
Wassen 
hingen 
sie schon 
soffitenmässig. 
Wir kehrten wieder 
amZoll 
ein. 
Fünf Franzosen des Nachts. 
Donnerstag, 
den 5. Oktober 
Früh 
um7 
Uhr 
von 
Wassen ab. Oben 
war 
der Nebel schon 
verteilt, 
wir 
kamen wieder in 
denselben hinab. Sonderbarer Anblick 
der 
GebirgeinNebel 
als 
ganz 
flacher Massen. Resoluter Wasserfall. 
Allgemeine Klage, 
dass die Bauern 
so geldgierig 
wären. Aehnlich- 
keit der Weiber. Reise als Halbroman 
zu 
schreiben. Scherz über 
so 
vielehalbe Genres. Wir kamenwieder 
indieRegion 
der Nussbäume 
und nahmen 
(in) Amsteg imGasthof 
zum 
Stern wieder 
etwas 
zu 
uns 
und 
gingen 
nachher den 
Fussweg 
gegen 
Altdorf. 
Wasser- und 
Brotgelübdeder 
geizigenWirtin. 
Grüne Farbedes Wassers 
mit 
dem 
Grünen des durchscheinenden Talkes 
verglichen. Orangenfarbe 
des 
abgehauenenErlenstocks. 
Schwaches 
Brett 
amStieg, 
das 
gebrochen 
war, 
inzwischenwir 
abwesend 
gewesen. 
Anmutige Gegend an 
der Reuss. 
Naiver 
Ausspruch, es ist 
gut, 
aber 
es 
gefällt 
mir nicht. Gneis. Zickzack wie des 
Kalkes, 
nur 
im 
grossen. 
Es 
ist ein Fehler bei 
Fussreisen, 
dass 
man 
nicht oft 
genug 
rückwärts 
sieht, 
wodurch 
man 
die schönsten Aussichten verliert.27
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

E-Periodica

 
Dieses Digitalisat wurde dankenswerterweise von E-Periodica zur Verfügung gestellt.

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