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Historisches Neujahrsblatt 1981 (Neue Folge 36. Band)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt 1981 (Neue Folge 36. Band)

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt 1981
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
1981
Bandzählung:
Neue Folge 36. Band
Alternative Bandzählung:
1. Reihe 72. Heft
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur1s870c
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A1981%3A72

Artikel

Titel:
Das Kloster im 19. und 20. Jahrhundert
Urheber*in:
Arnold, Seraphin
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
DOI:
10.5169/seals-405778

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt 1981 (Neue Folge 36. Band)
  • Titelseiten
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Abkürzungen
  • Gründung des ersten Kapuzinerklosters diesseits der Alpen
  • Das Kloster im 17. und 18. Jahrhundert
  • Das Kloster im 19. und 20. Jahrhundert
  • Kanzeltätigkeit
  • Beichtstuhlapostolat
  • Sonn- und Festtagsmission
  • Pastorelle Sonderaufgaben
  • Urner Kolorit
  • Armutsfragen
  • Seraphische Gottesmänner
  • Verzeichnis der Obern des Kapuzinerklosters
  • Verzeichnis der Kapuziner aus dem Kanton Uri
  • Verzeichnis der Kapuziner-Volksmissionen in Uri seit 1854
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Personen- und Ortsregister

Volltext

stitute für 
die Kinder zu 
bauen und 
zu 
unterhalten. Tief betrauert 
von 
den 
rothäutigen 
Kindern 
des 
Landes, 
denen der 
weitsichtige 
Pater inWahrheit Vater 
gewesen war, 
ging 
der selbstlose Mann 
am 
3. 
November 
1922 
indieEwigkeit 
ein. —¦ AuchP. Jesuald Loretz 
von 
Wassen, aufgewachsen in Andermatt167), 
war 
ein 
ausgesprochener 
Missions-Schulmann, 
der mit 
Ausnahme des 
Gesangs 
sämtliche 
Fächer 
mühelos dozieren konnte. 1930 übernahm 
er 
als Rektor 
das 
Schulszepter 
der neuerrichteten und sicher 
wichtigsten 
Schule in 
Mahenge, 
der Zentralschule in Kwiro. Seine Schüler schlössen bei 
den 
gefürchteten Staatsexamenimmer 
sehr 
gut 
ab. 
Später 
versah 
er 
den 
wichtigen 
Posten eines 
Headmasters, 
d.h. Schulsekretärs aller 
Missionsschulen 
imDistrikt Mahenge 
in der Diözese 
Kwiro, 
der ihm 
eine 
umfangreiche Korrespondenz mit 
der 
Regierung brachte, 
welche 
seine Arbeit 
sehr schätzte. 
Viele einflussreiche 
Regierungsbeamte 
imjungen 
Staat Tanzania zählten 
zu 
seinen 
ehemaligenSchülern. 
Ausbreitung 
der Missionen 
Schon 
in 
früheren 
Zeiten, 
vor 
P. 
Bernard, 
hat 
es 
Missionen 
gegeben, 
da Franziskus als 
erster Ordensstifter solche bereits im 
letzten 
Regelkapitel vorgesehen 
hatte. 
Schweizerkapuziner gingen 
vereinzelt in 
die 
Missionen, 
aber auch 
in Gruppen, 
wie 
z.B. nach 
Moskau. Der 
ApostolischeNuntiusAlexander 
Scappi schriebanfangs 
1622 
an 
P. Markus 
Waller, GuardianinAltdorf, er möge 
P. Alexius 
von Speyer 
nach Graubünden 
schicken, weil 
die Türen 
jetzt 
offen 
stünden. Noch 
war 
P. Fidelis 
amLeben, 
dessen 
Nachfolger 
dieser 
bald werden sollte168). Wer hätte daran 
gedacht, 
dass, als 
Papst 
Gregor XV. auf Betreiben der 
Kapuziner 
1622 
die 
Propaganda, 
d.h. 
dierömischeZentralstellefür dieMissionengründete, 
sie schon zwei 
Jahre 
später 
imhl. Fidelis 
vonSigmaringenihrenErstlingsmärtyrer 
erhalten würde! 
—Das 
Wallis 
war 
anfangs 
des 17. 
Jahrhunderts 
praktisch zu 
Missionsland 
geworden. 
Die 
Glaubenskämpfe 
dauerten 
ein 
ganzes 
Jahrhundert. Unter den beiden 
Missionaren, 
die bereits 
indenletztenJahrendes 
16. 
JahrhundertsimWalliswirkten, 
ist mit 
Sicherheit P. 
Franz Schindelin 
von 
Altdorf 
auszumachen. 
VomJuli 
bis 
September 
1598 
weiltensie imRhonetal, versehenmit demKre- 
ditiv der 
VII Orte, 
dass 
man 
sie 
ungestört predigen 
lasse. Es 
ging 
aber auch 
umdie 
Gründung 
eines 
Kapuzinerklosters 
sowie 
umdie 
Erkundung 
der 
religiöspolitischen Lage 
zuhanden des 
Nuntius. 
Durch ihre 
Predigt 
und ihr Beispiel trugen 
sie 
zur Erhaltung 
des 
"") SF56(1969)133ff 
MB) 
Analecta Ord. 
FF.Min.Cap. 
1898,275; HS V/2,241; della Scala, Der hl. Fidelis 
von 
Sigm., Mainz 1896, S. 100. 
Der Württemberger 
P. Markus 
war 
früher Magister 
der 
freien Künste und 
Propst 
der 
Kollegiatskirche in Wolfegg. Nur 
ungern 
ging 
er 
1628 
vomKloster Altdorf 
weg 
nach 
Ravensburg, wo er grosse Feindseligkeiten 
der 
Andersgläubigenzu 
erduldenhatte 89
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

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Dieses Digitalisat wurde dankenswerterweise von E-Periodica zur Verfügung gestellt.

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