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Historisches Neujahrsblatt 1982/1983 (Neue Folge 37. und 38. Band)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt 1982/1983 (Neue Folge 37. und 38. Band)

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt 1982/1983
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
1983
Bandzählung:
Neue Folge 37. und 38. Band
Alternative Bandzählung:
1. Reihe 73. und 74. Heft
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur15583s
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A1982%3A73

Artikel

Titel:
Wilhelm Tell : wo er zu finden und wo er nicht zu finden ist
Urheber*in:
Stettler, Bernhard
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
DOI:
10.5169/seals-405794

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt 1982/1983 (Neue Folge 37. und 38. Band)
  • Titelseiten
  • Inhaltsverzeichnis
  • Das Abendland um 732
  • Uri und Ursern im Frühmittelalter
  • Heddo, Abt der Reichenau und Bischof von Strassburg (-727-762-)
  • Der Name des Landes Uri, seine ältesten Personennamen und das Kirchenpatrozinium St. Albin in Silenen
  • Kulturelle Beziehungen zwischen Uri und dem Bündner Oberland vom 16. bis zum 20. Jahrhundert
  • Ein "Ehebrief" von 1745 aus Ursern
  • Die Einwohnerzahl Altdorfs und des Kantons Uri von 1600 bis 1830
  • Die Ausgrabungen in der Pfarrkirche St. Andreas in Attinghausen
  • Wilhelm Tell : wo er zu finden und wo er nicht zu finden ist

Volltext

«WilhelmTell, 
der 
gotskrefftigheldunderster 
anheber 
eidgnossischer 
fry- 
heyt, üwer 
landtman, o 
treffenlichennotvestengetrüwe 
liebe ehesten 
eyd- 
gnossen, 
ist mit so 
ungemässemhass 
des 
gwalts 
beladen 
gewesen, 
das der 
inn 
zumletsten, 
do 
er innnit 
überspähen kond, mit einer 
so 
unmenschlichen 
unnatürlichen 
zuomuotung 
anfacht, 
das 
sich 
got 
nit 
me 
überheben 
wolt, 
sunder inn mit 
sinemeignen 
fleisch und bluot erradt und 
zuo 
eim 
Ursprung 
und stiffter einer 
loblicheneydgnoschafft 
machet. Der sol ouch 
billichbyüchso vil gelten, 
das 
ir erwegind, was haßvermöge, 
nämlichdas 
er denunschuldigengedar 
sounmentschlichangryffen.» 
Mit 
dieser 
Einleitungdeutet 
Zwingli 
auf seine 
eigene Situation. WieWilhelm 
Teil sieht 
er 
sichdurchunversöhnlichenHassverfolgt: 
seinenSchriftenwirdin 
Uri 
der 
Zugangverwehrt, 
undlaufenderhebt 
manBeschuldigungengegenseine 
Person. 
Zwingli 
setzt den evokativen 
Vergleichmit 
Teil nicht weiter 
fort, 
sondern 
bittet imNamen der 
Gerechtigkeit, 
dass 
man 
inUri 
nicht auf 
seine 
vielenLeuteverhasstePerson, sondernauf dieSache, dieer vertrete, 
achte. So 
wiemanComparsAnklagenvor 
versammelter 
Landsgemeindeverlesenhabe, 
somögemanes 
nunauchmit 
seiner 
Antwort tun. 
—EineZürcher 
Flugschrift 
aus 
der Zeit 
vor 
der Badener 
Disputationvon 
1526 
führt 
denvonZwingli nur 
angetöntenVergleichmit 
WilhelmTeil 
zuEnde. 
Es handelt 
sichumein 
dramatisches 
Gedicht mit 
demTitel 
«Einbadenfart 
guoter 
gsellen». ImBad 
zu 
BadentreffensichFelixvonZürich, VinzenzvonBern, Leodegar 
vonLuzern, 
MeinradvonSchwyz, NikiausvonUnterwaiden, 
undvonUri 
—der 
politische 
Nothelfer WilhelmTeil. 
FelixvonZürichwirdvondenMitgesellenmit Fragen 
hart 
bedrängt. 
Teil wendet 
sichmit 
folgendenWortenanihn: 
«Damit 
ichmögFelixenfragen, 
Wie'sdochZüricher 
gtörindwagen, 
Sichwider bapst 
undkeiser 
setzen, 
Dasnüt fürchtend, 
manwerdverletzen 
Ir lib, 
eer, guot, 
lant, 
lüt undstat 
Undwasinengott gebenhat.» 
Worauf 
FelixvonZürichentgegnet: 
«Lieber 
Wilhelm, 
sodubist 
der 
man, 
Der 
dieeidgnoschaft 
hat 
gfangenan, 
Sowellist dich'snüt lassenlesten, 
Dannichfragimaller 
besten: 
Worumbtat nüt 
reverenzdemhuot, 
Daes 
war 
gbotenbi Hbundguot? 
Ouchworzuofüegtedir 
der 
pfil, 
Alsdumuostist inkurzer il 
Denöpfel, 
das 
dichtet verdriessen, 
Vondineskintsscheitel 
schiessen? 157
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

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Dieses Digitalisat wurde dankenswerterweise von E-Periodica zur Verfügung gestellt.

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