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Historisches Neujahrsblatt 1986/1987 (Neue Folge 41. und 42. Band)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt 1986/1987 (Neue Folge 41. und 42. Band)

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt 1986/1987
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
1987
Bandzählung:
Neue Folge 41. und 42. Band
Alternative Bandzählung:
1. Reihe 77. und 78. Heft
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur1j52kc
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A1986%3A77

Artikel

Titel:
Schwänke
Urheber*in:
Müller, Josef
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt 1986/1987 (Neue Folge 41. und 42. Band)
  • Titelseiten
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Märchen
  • Schwänke
  • Lügenmärchen
  • Anekdoten
  • Legenden
  • Literarische Nachweise
  • Bibliographie
  • Endseiten

Volltext

Schwanke 
44. 
Der Dummeundder 
Aarig1) 
Zwei 
Brüder 
haustenzusammen. 
Der 
einewar 
dumm&der andereaarig, 
aber 
der 
Dummehatteimmer mehr Glückalsder 
Aarige. 
Daher 
beneidete 
ihnder 
Aarige&fingmit 
ihmHändel 
an, 
woer 
konnte. Aber 
er 
konnte 
es 
anstellen, 
wieer wollte, 
immer 
war 
der 
DummeimVorteil. 
Endlich 
machteer demDummendenVorschlag: 
«Siehst 
du, es geht 
nicht mehr! 
wir 
teilen!»Der 
Dummewar 
sofort 
einverstanden. Sieteiltendas Land; 
der 
Aarigenahmdiegrößere, 
schöneMatte&bauteeinenherrlichenGa- 
den 
darein, demDummen 
überließer 
ein kleines 
Stümpchen 
Land mit 
demaltenSchlättergaden: 
«Jetzt teilenwir auchdieViehhabe», 
sagteer 
dann. 
«Wir machenes 
so: Einjeder vonuns 
beidenlockt demVieh; was 
in 
meinen Gaden 
hineingeht, gehört mir, was 
in deinen Gaden 
marschiert, 
kannst duhaben. Aber keiner darf dasViehtreiben.»Der 
Dumme 
war 
zufrieden. Als 
sie das 
Viehgetränkt hatten, stelltesichjeder zu 
seinemGaden&lockte. Damarschiertealles 
Viehindengewohnten, 
alten 
Schlättergaden, 
nur 
der Stier 
trabtedemneuenGadenzu. Dawurde 
der 
aarigeBruder 
taub&erschluginseiner 
Täubedas 
armeTier 
&ließes 
hegen. 
Der 
Dummehingegenging&zogihmdieHaut 
ab, 
packteeinvolles 
Wespennest 
hinein, 
nähtesie 
zu 
&machte 
sich damit auf 
die Reise. 
AmAbend erreichte 
er 
ein Wirtshaus &kehrte 
ein. Die Wirtsleute 
betrachteten 
neugierigdas 
seltsameBündel, 
das der Gast 
sorgfältighütete, 
&fragten 
endlich, was 
drinnensei. «Das ist ein 
Wahrsagevogel», sagte 
der 
Gast, 
«wenn man 
diesen Sack 
amSamstag drückt, so enthüllt 
der 
*ogel 
die 
Zukunft.» Was 
er 
dafür 
verlange? 
Sie möchten ihn kaufen. 
«200 
Gulden, 
aber 
ihr dürft ihn nicht öffnen.» 
Sie bezahlten 
ihmam 
nächstenMorgendie200 Gulden, &der Glücklichereistewieder 
seinem 
Heimatdörfchenzu. 
Sobaldder 
ersteWahrsagetagangebrochen, 
drückte 
der 
Wirt 
an 
demSack. Ein 
unverständliches Gesumse 
war 
die 
Antwort. 
Dadrückte auch die 
Wirtin, 
aber auch 
sie erreichte keinbesseres 
Resultat. 
Sie meinte: «Wir 
wollenwarten, 
bis der Mannwieder 
kommt, 
dannmußer unszeigen, wiemandrückenmuß; 
das 
will auchverstanden 
sein.»Aber der 
Mannerschienniemehr 
inihremWirtshaus. DieLeutchen 
öffnetenendlichdieKuhhaut, &daflogenihnendieerzürntenWes- 
PenandieKöpfe&zerstachensiejämmerlich. 
Der 
aarige 
Bruder 
zu 
Hause machte 
schöneAugen, 
als 
er hörte, 
was 
der 
Dummefür dieHaut gelöst 
hatte. Nacheiniger 
Zeit 
sagte er: 
«Jetzt 
DiesenTitel 
gabder 
Erzähler selbst. 97
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

E-Periodica

 
Dieses Digitalisat wurde dankenswerterweise von E-Periodica zur Verfügung gestellt.

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