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Historisches Neujahrsblatt 1990/1991 (Neue Folge 45. und 46. Band)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt 1990/1991 (Neue Folge 45. und 46. Band)

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt 1990/1991
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
1991
Bandzählung:
Neue Folge 45. und 46. Band
Alternative Bandzählung:
1. Reihe 81. und 82. Heft
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur1w607w
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A1990%3A81

Artikel

Titel:
Hochmittelalter und frühes Spätmittelalter (950 bis 1428)
Urheber*in:
Stadler-Planzer, Hans
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
DOI:
10.5169/seals-405814

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt 1990/1991 (Neue Folge 45. und 46. Band)
  • Abbildung
  • Titelseiten
  • Vorwort
  • Urgeschichte
  • Die Römerzeit : 58 v. Chr. bis um 650
  • Die Einwanderung der Alemannen : 7. bis 9. Jahrhundert
  • Hochmittelalter und frühes Spätmittelalter (950 bis 1428)
  • Das ausgehende Spätmittelalter
  • Schlussgedanken
  • Register der Orts- und Personennamen
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

denKönigesichdurchsetzenwerde. Einigkeit nachaussenwar notwendig. 
DeshalbmusstendieLänder undjeder 
einzelnehinter der Gemeinschaft 
zurücktreten 
unddieBeziehungenmit 
Nichteidgenossenauf 
sie abstimmen. 
Zudemwurdendie 
grundherrlichenAnsprüche Habsburgs 
in den 
Waldstätten 
aufgehoben, 
solangesiemit 
denEidgenossenunversöhnt 
waren.79 
Der Bundesbrief 
von 
Brunnen 
war 
in den 
folgenden Jahrhunderten 
die 
Grundlageder 
Urschweizer 
Eidgenossenschaft. 
Der 
Bundvon1291 
wurde 
schonbaldvergessen, 
dieUrkundeverschwandineinemPrivatarchivvon 
Schwyzundbliebunbekannt, 
bissie1756wiederentdecktwurde. 
Der 
Krieggingauchnach1315weiter 
undwurdemit unterschiedlichen 
Waffenstill- 
Mittelngeführt. 
KönigLudwigder BayerkonfisziertedieHabsburger 
Güter 
stand, 
aber 
indenWaldstätten, 
bestätigteinbereitwilligster 
Weise 
diePrivilegiender 
keinFriede 
Täler 
undentzoginUrserndemhabsburghörigenHeinrichvonHospental 
dieReichsvogtei, 
umsieKonradvonMoos zuübertragen.80DieEidgenossen 
schlössenmit denNachbarninEinsiedeln, 
amZürichsee, 
inGlarus, 
Luzern undimBerner OberlandFrieden. Handel undWandel 
verlangten 
gebieterischnachRuheundSicherheit. 
DasungestörteBefahrender 
Strassen 
undSeenwar 
deshalbimmer einerstes Ziel der 
Friedensverhandlungen.81 
HerzogLeopoldversuchtenochimApril 
1318 
zusammenmit 
denGrafen 
vonKyburg, 
der UrschweizdieLebensmittelzufuhr 
abzuschneiden. 
Allein, 
überall 
machtesichKriegsmüdigkeit 
breit. 
Sokames 
am19. 
Juli 1318zu 
einemWaffenstillstandzwischenHabsburgunddenEidgenossen, 
der 
aber, 
obwohl 
immerwiederverlängert, 
nichtFriedebedeutete.82 
DieBildungderachtörtigenEidgenossenschaft 
unddie 
ÜberwindungvonHabsburg 
Die 
Bemühungen Habsburgs, 
die 
gesamte 
Innerschweiz inihre Herr- 
Diehabsburgi- 
schaft 
einzugliedern, 
hielten auch nach 
Morgarten 
und demWaffenstill- 
seheGefähr- 
standunvermindert an. Amgefährlichstenwar dieZeitum1326, 
alsdiebei- 
dunghält 
an 
denKönige 
Ludwigund 
Friedrich einenversöhnlichenKurs 
einschlugen 
undgemeinsamregierten. DamalsentschädigteFriedrichder 
Schöneseine 
herzoglichenBrüder 
mit 26'000Mark 
Silber 
undverpfändete 
ihnendafür 
umfangreicheReichsrechte. 
Dazu 
gehörte 
auch das Tal Uri. Ferner 
bestimmte 
der 
Herrscher, 
dass 
dasHausHabsburgbei 
allenRechten, welche 
ihminSchwyz, 
Unterwaiden, Uri undUrsernzustehen, bleibensoll. Alle 
erteiltenFreiheitenwurdenvomKönigwiderrufen.83AuchwenndieseVerfü- 
79QWI/2,807. 
-soQW1/2,830-832,875. 
81 
QW1/2,833,859,899,906,908,909,948. 
-82QW1/2,926,937. 
83QWI/2,775,1312; 1/3,58. 254
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

E-Periodica

 
Dieses Digitalisat wurde dankenswerterweise von E-Periodica zur Verfügung gestellt.

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