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Historisches Neujahrsblatt 1994/1995 (Neue Folge 49. und 50. Band)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt 1994/1995 (Neue Folge 49. und 50. Band)

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt 1994/1995
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
1995
Bandzählung:
Neue Folge 49. und 50. Band
Alternative Bandzählung:
1. Reihe 85. und 86. Heft
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur1w10xz
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A1994%3A85

Artikel

Titel:
Theorie und Praxis sekulativer Geschichtsschreibung : einige Bemerkungen zu Anselm Zurfluhs Publikation : "Uri, Modell einer traditionellen Welt?"
Urheber*in:
Kälin, Urs
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
DOI:
10.5169/seals-405832

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt 1994/1995 (Neue Folge 49. und 50. Band)
  • Titelseiten
  • Inhaltsverzeichnis
  • Die Bruderschaft vom Hl. Jakobus dem Ältern zu Altdorf/Uri 1573-1993
  • "Die jämmerliche Kiste eines Bahnhofes" : ein kleiner Abriss über die Wunsch- und Standorte der Bahnhöfe Altdorf und Flüelen
  • Die Wallfahrtskapelle "zu den sieben Schmerzen Mariae" im Getschwiler und der Maler des Altarbildes, Dionys Calvaert
  • Eine Steiger/Niderhofen-Wappenscheibe aus Uri
  • Die Gotthardexpedition von 1847 als Teil der Kriegsführung des Sonderbundes
  • Theorie und Praxis sekulativer Geschichtsschreibung : einige Bemerkungen zu Anselm Zurfluhs Publikation : "Uri, Modell einer traditionellen Welt?"

Volltext

Wirtschaft undSozialstruktur, 
Herrschaft 
undKultur 
gleichberechtigt 
behandelt. 
3DiePublikationslisteumfasst 
mehrereDutzendAufsätze 
zur 
Urner 
Geschichte, 
die 
sichallerdings, 
soweit 
ich 
sehe, samt 
undsondersum 
diebeidenHauptwerkedrehen 
undentsprechend 
redundant 
sind. 
[Unepopulation 
alpinedanslaConfédération: 
Uri 
auxXVIIeXVIIIe- 
XlXesiècles, Paris 
1988, 
607 
p. 
und: 
Uri, 
Modell einer 
traditionellenWelt?, Zürich 
1994(wieoben)]. 
4GemässForschungsplan 
soll 
diesesProjekt 
nebst 
einer theoretischenEinleitung 
(Buch1) 
dieTeile1= 
HistorischeDimension 
(Buch2-3), 2=Tatsachen 
undProbleme(Buch4A-D 
«Dokumente», Buch5-7 
«Analysen») 
und3=Eine 
historischeSynthese 
(Buch8) 
umfassen. 
5Es 
ist indiesemZusammenhang 
vielleicht bezeichnend, 
dassEduardRenner seinen 
«GoldenenRing», 
imGegensatz 
zudenbeidenanderen 
grösserenArbeiten, 
explizit 
nicht alswissenschaftliche 
Arbeitverstandenhat, 
sondern 
alseinVölksbuch, 
«nicht schwerer und 
beschwerter 
alses 
seiner 
Sendung 
entspricht». 
Eduard 
Renner, Goldener 
Ringüber 
Uri, 
Zürich1941, Vorwort 
(unpag.). 
6 
Diesgilt 
imübrigenauch 
für 
diesog. 
exakten 
Naturwissenschaften. 
Auchhier 
besitzt der 
Objektivitätsbegriff 
nur 
nocheingeschränkte 
Bedeutung, 
indemauch 
dieGültigkeit 
naturwissenschaftlicher 
Aussagenals 
an 
bestimmtePrämissen 
geknüpft undhistorischem 
Wandel unterworfenerkannt 
Eduard Renners. Ob sie 
hingegen 
darüber hinaus auch wissenschaftlichen 
Kriteriengenügt (Originalität, 
Nachvollziehbarkeit, 
empirische 
Fundierung, Grundsätze der 
Quellenkritik, Solidität), 
ist weit 
weniger 
klar. 
DiesbezüglicheFragezeichenscheinenumsoberechtigter, 
als 
der 
Verfasser 
neben den 
Tauf-, 
Ehe- 
und 
Sterbebüchern des 
17., 
18. 
und 
19. 
Jahrhunderts 
für 
seineStudienkeineneinzigenQuellenbestandsystematisch 
ausgewertet 
hat. Vor 
diesemHintergrunderweckendieErgebnisse 
Zurfluhs 
inverschiedener Hinsicht 
grosseBedenken. 
Zwei Einwändemöchte 
ichbesonders hervorheben: Erstens besteht zwischen 
demAnspruch 
des 
Autors, 
ein Modell 
zuentwerfen, 
unddemGrad 
anInformiertheit, 
denmanwohl alsGrundlageeinesderartigenModellsvoraussetzendarf, 
eineklatantesMissverhältnis. 
Zweitensist dort, 
wowenigstensnoch 
versucht 
wird, 
diezumTeil 
weit 
hergeholten, 
abstrakt-theoretischen 
Überlegungen 
durcheinigekonkreteFaktenzufundieren, eininjeder 
Hinsicht 
unsorgfältiger 
Umgangmit 
QuellenundMaterialienfestzustellen. 
Diese 
schwerwiegendenKritikpunktewerdenimfolgendenbelegt 
(vgl. 
unten 
dieAbschnitteIVundV). 
Vorgängigist allerdingsnochabzuklären, 
welches 
Geschichts- bzw. Methodenverständnis dieser 
Art 
vonGeschichtsschreibung 
zugrundeliegt. 
1. 
Erkenntnistheoretische 
Aspekte: 
Eine Geschichte 
von 
innen 
gegen 
eineGeschichtevonaussen? 
DieEigenart 
des 
Gegenstandesder 
Geschichtswissenschaft, 
der 
immer 
nur 
inbruchstückhafter 
Überlieferungvorhandenist, 
sowiedie 
wechselseitige 
Beziehung 
zwischen der 
Fragestellung 
des 
Historikers und 
seinemGegenstand, 
schliesseneinestrengeObjektivität 
im 
erkenntnistheoretischen 
Sinne 
aus. 
Die 
spezifische Verstehensproblematik 
der 
Geschichte- 
wieder 
Sozialwissenschaftenimallgemeinen- 
besteht 
ja 
bekanntlichdarin, 
dassdieBeschreibungder 
Bestandteileeiner 
historischen 
Lebenswelt nicht 
geschehenkann, 
ohnedass der Historiker 
diese 
zuverstehenversucht 
und 
sichzuihr 
Zugangverschafft, 
indemer 
mindestens als 
virtueller Teilnehmer auftritt und 
so 
selber 
zu 
einem 
mindestens 
potentiellenAngehörigendieser 
Lebenswelt wird. 
Bedeutungen, 
ob 
sie 
nun 
in 
Handlungen, Institutionen, 
Arbeitsprodukten, 
Worten oder Dokumenten 
verkörpert 
sind, 
können 
nur von 
innen 
erschlossenwerden. Dieser 
Auffassungist 
auchAnselmZurfluh. 
Allerdings 
wirder 
nicht müde 
zubetonen, 
dass 
einevonihmmit 
deutlich 
abwertendemUnterton 
als 
mechanisch-soziologisch 
bezeichnete Ge- 110
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

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