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Historisches Neujahrsblatt 2005 (Neue Folge 60. Band)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt 2005 (Neue Folge 60. Band)

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt 2005
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
2005
Bandzählung:
Neue Folge 60. Band
Alternative Bandzählung:
1. Reihe 96. Heft
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur1m00g0
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A2005%3A96

Artikel

Titel:
Der Clubhüttenbau in den Urner Alpen : ein Beitrag zum Jahr der SAC-Hütten 2006
Urheber*in:
Müller, Thomas
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
DOI:
10.5169/seals-405854

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt 2005 (Neue Folge 60. Band)
  • Titelseiten
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Der Clubhüttenbau in den Urner Alpen : ein Beitrag zum Jahr der SAC-Hütten 2006
  • Historische Kristallfunde im Kanton Uri
  • Mit Ebel und Lusser im Urner Gebirge : aus Briefen und Notizen im Nachlass Johann Gottfried Ebels
  • Jahresbericht des Historischen Vereins Uri 2005
  • Endseiten

Volltext

FrüheBergsteigerbehausungen: GrundsätzeundAusrüstung 
Diesog. Hugihiitteauf 
der 
Mittelmoränedes 
Unteraargletschersals 
bescheidener 
Unterschlupffür Alpenpioniere 
um1830. 
Lithographie nacheiner 
Naturzeichnungvon 
Joseph 
Bettannier 
von 
1839. 
Dieäusserst 
einfachenNachtlager 
der Gletscherforschendenund 
der 
Alpenpionierebestandenoft 
aushartemSteinmit 
aufgelegtem 
Gras oder 
Heu, wiesieFranzJosef 
Hugi 
(1796-1855), 
Naturwissenschaf 
ter undErforscher der 
Alpenwelt, 
als 
Notunterkunft auf dem 
Unteraargletscher 
benutzte.14Schonbaldnachder 
Gründungbefasste 
sichdas 
Central-Comité(CC) 
desSACmit denmangelnden 
Unterkünften 
imHochgebirge. 
1867wurdevomCCbeschlossen, jedesJahr 
mindestens 
eineneueHüttezu 
errichtenunddieseder nächstgelegenen 
Sektionzur 
Aufsicht 
zu 
übergeben.15 Nur zwei Jahre 
später 
wurdediese 
Politikgeändert: 
Künftigsolltendie 
Hüttenvonden 
Sektionenerstellt werden, 
wobei 
dieZentralkassebiszur 
Hälfteder 
Kostenübernahm. 
DieerstenSAC-Unterkünftehabensichmit 
der 
Bezeichnung 
«Hütte» 
durchaus 
geschmeichelt 
fühlen können. 
Es 
warenetwasbesser ausgerüsteteBiwakplätze, 
Bahnenund 
Unterstände, 
derenSchutzvor 
WindundKälteoft recht 
illusorischwar. 
So 
ist einem 
zeitgenössischen 
Bericht 
von 
Julius 
Becker-Becker 
(1836-1900), 
Bautechniker undGlarner 
Hüttenbaupionier, 
über die 
Grünhornhütte 
amTödi 
zu 
entnehmen, 
dass sich deren 
Trockenmauern 
rasch als unstabil unddas 
ursprünglicheBlachendach 
als 
höchst 
unpraktischerwiesenhaben: 
«War auchdieBlachemit 
Steinen 
beschwert, 
umderenDavonfliegenzuverhindern, sokümmertensich 
SturmundWindnicht viel 
umdieseHindernisse, 
rissendieBlache 
wegundwarfendieSteinedemGasteauf 
denSchädel.»16 
Allezwischen 
1863und1882errichtetenSchutzhüttenwarenfast 
durchwegsinteilweiseverputztemTrockenmauerwerkmit 
Pultdach 
erstellt 
undbotendenalpinenWitterungseinflüssenhäufignur 
ungenügenden Widerstand. 
Mit 
demBau der 
Oberaarjochhütte 
inden 
Berner 
Alpen 
setzte 
1883 eine 
TrendwendehinzumHolzbauein. 
Oberhasler Führer errichtetenauf über 3250 
mü.M. 
einenverschindelten 
Blockbau, 
der 
später 
als 
ersteFinsteraarhornhüttean 
einen 
anderenStandort versetzt 
wurde.1 
1877stelltedasCCdaserstefür alleHüttengeltendeReglement 
in 
neunParagraphenauf. 
DarinwurdenGrundsätzefestgeschrieben, 
diemanbei 
der 
Erbauungfür 
dieStandortwahl, Sicherheit, Grösse, 
Solidität, 
innereAusstattung, 
bei 
Reparaturenundder 
Benützung 
und 
Überwachung 
als 
massgebend 
erachtete. 1886 wurden die 
BestimmungenimRahmeneineserweitertenHüttengesetzesmit 
20 
Paragraphen geregelt. 
Zwingend wareneine 
solide Bauweise 
mit 
Türe, 
Fenster 
undeinigenGestellen, KochherdsowieSchlafplatzfür 
mindestens 6-8 Personen. 
DieHüttenmusstenunverschlossensein 
undjederzeit allenAlpinistenzurVerfügungstehen. 
Für 
dieBenützung 15
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

E-Periodica

 
Dieses Digitalisat wurde dankenswerterweise von E-Periodica zur Verfügung gestellt.

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