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Historisches Neujahrsblatt 2014 (Neue Folge 69. Band.)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt 2014 (Neue Folge 69. Band.)

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt 2014
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
2014
Bandzählung:
Neue Folge 69. Band.
Alternative Bandzählung:
1. Reihe 105 Heft
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur1137kh
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A2014%3A105

Artikel

Titel:
Wären bereit gewesen, das Bataillon 87 sofort ins Tessin zu schicken
Urheber*in:
Gisler-Jauch, Rolf
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
DOI:
10.5169/seals-842125

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt 2014 (Neue Folge 69. Band.)
  • Titelseiten
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Der letzte Landvogt von Locarno
  • Erinnern oder Vergessen? : Die Geschichtsschreibung nördlich und südlich des Gotthards am Beispiel der "Rivolta della Leventina"
  • Wären bereit gewesen, das Bataillon 87 sofort ins Tessin zu schicken
  • Der Maler Albert Anker sucht in Altdorf den Bildhauer Heinrich Max Imhof auf : Karl Iten zum Gedenken
  • Autoren
  • Endseiten

Volltext

Schweiz 
nachAussenblamiert und 
imAnsehen herabsetzt, 
nach 
Innenspaltet 
undzerklüftet. Der 
Bundesrathzeigt 
sichschwachund 
unentschlossen, er 
steht nicht über, sondernbei denParteien, und 
trägt 
somit 
dieHauptverantwortungandem, 
wasüber 
unser 
Vaterland 
nochAlleseinbrechenkann. 
DieGeschichtewirdseineSchwäche 
einstmalsscharfverurteilen.»4 
WoeineRegierung-daist 
aucheineOpposition: 
Diesewurdeim 
TessindamalsvondenRadikalengebildet. 
UmdasJahr 1890wandten 
sich 
nun 
diese 
ganz 
von 
der konservativen 
Regierung 
ab 
und 
begannen, 
ihre Kritik 
an 
den 
Regierungsmassnahmen zu 
intensivieren. 
EinSteindesAnstosseswarenjeweilsdieBeamtenentlassungen, 
welchebei 
einemRegierungswechsel 
vorgenommenwurden. 
Dabei 
hättensichdiebeidenParteieneigentlichnichtsvorzuwerfen 
gehabt, dennbeideübtendiegleichePraxisbei 
ihrenMachtantritten 
aus. 
Bei 
denletztenWahlentat 
diekonservativeRegierungnunjedoch 
einige Missgriffe, 
welche sich rächen sollten. 
So 
rekurrierte ein 
entlassener Lehrer 
andas 
Bundesgericht, 
welches schliesslichden 
Tessiner Staatsrat 
zur 
Bezahlungeiner EntschädigungandenRekurrenten 
verurteilte. Dieser 
Entscheidwar 
Wasser auf dieMühlender 
Radikalen und 
gleichzeitig 
erwünschte 
Gelegenheit, 
das 
ganze 
Problemder 
Beamtenentlassungen 
und 
-anstellungen 
kritisch 
zu 
beleuchten. 
UngerechteWahlkreiseinteilung 
Einanderer 
Angriffspunkt 
für 
dieradikaleOppositionwar 
die 
Wahlkreiseinteilung. UmdieunhaltbarenVerhältnissezusteuern, 
hatteder Bundesrat 
imJahre 
1881 
einenneuenWahlkreis, 
das 
sogenannte 
«Circondarietto»geschaffen. Trotzdemwurdenanden 
darauffolgenden 
WahlenwiederumdiekonservativenKandidatengewählt. 
EinedurchdieBundesbehördendurchgeführteUntersuchungergab 
jedoch, 
dassgegen200Wähler ausdemSopraceneri 
auchim 
«Circondarietto» 
gewählt 
hatten. 
ManzogdeshalbdieseStimmenamWahlresultat 
der konservativenKandidatenab, 
waszur Folgehatte, 
dassdie 
beidenradikalenVertreter 
alsgewählt 
erklärt werdenkonnten. 
GotthardbahnbrachteauchAufschwungfür 
dieRadikalen 
DieradikalePartei 
warjedochimAufschwungbegriffen. 
Dieser 
Umstandwareinmal 
derimgrossenMassebetriebenenEinbürgerung 
zuzuschreiben. 
Dannwarenvor allemvieleBeamteundAngestellte 
4 
Ebd. 104
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

E-Periodica

 
Dieses Digitalisat wurde dankenswerterweise von E-Periodica zur Verfügung gestellt.

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