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Historisches Neujahrsblatt 2017/2018 (Neue Folge 72. Band)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Historisches Neujahrsblatt 2017/2018 (Neue Folge 72. Band)

Zeitschrift

Titel:
Historisches Neujahrsblatt
Untertitel:
für das Jahr ...
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Altdorf

Zeitschriftenband

Titel:
Historisches Neujahrsblatt 2017/2018
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
2017
Bandzählung:
Neue Folge 72. Band
Alternative Bandzählung:
1. Reihe 108. Heft
Kanton:
Uri
Permanente ID:
ark:/63274/bur1k96xc
Lizenz:
In Copyright 1.0
Link zur Quelle:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hnu-001%3A2017%3A108

Artikel

Titel:
Die Geschichte des Rindviehs in Uri
Urheber*in:
Gisler-Jauch, Rolf
Sammlung:
Kantonsbibliothek Uri
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
DOI:
10.5169/seals-842134

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Historisches Neujahrsblatt
  • Historisches Neujahrsblatt 2017/2018 (Neue Folge 72. Band)
  • Titelseiten
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Die Geschichte des Rindviehs in Uri
  • Der Gruonwald : eine Allmendkorporation von Flüelen, Altdorf und Bürglen : Aspekte seiner Entwicklung vom 17. bis 20. Jahrhundert
  • "Kunstvolle Welt des Glaubens"
  • Seit 55 Jahren unterwegs zu historischen Stätten : die Burgenfahrten des Historischen Vereins Uri (1962-2017)
  • Festakt 125 Jahre HVU
  • Grusswort zum 125-Jahr-Jubiläum des Historischen Vereins Uri
  • Das Faszinosum Bruder Klaus von Flüe : Vortrag zum 125-Jahr-Jubiläum des Historischen Vereins Uri
  • Vernissage des Historischen Neujahrsblatts
  • Protokoll der Jahresversammlung 2017 des Historischen Vereins Uri (HVU)
  • Endseiten

Volltext

wenigeJahre, bisalleGemeindeneineViehversicherungeingeführt 
hatten. Weil 
dieVersicherungenvomKantonsubventioniert 
wurden, 
waren 
sie ihmRechenschaft über ihre finanziellen Verhältnisse 
schuldig. 
Der 
Kantonwar 
zudemRekursinstanzbei Streitfällen.39 
Bei der 
Subventionierungder ViehversicherungwechseltenBund, 
KantonundKorporationenspäter 
vomPrinzip, einenBeitragandie 
Versicherungssumme 
zuzahlen, 
auf 
das 
Prinzip, 
dieBeiträgepro 
versichertesTier auszuschütten. Ineiner 
Gesetzesrevisionvon1971 
verfügteder 
KantondieVersicherungspflicht 
für alleTiereder 
Rindviehgattung. 
2016 wurde das 
Obligatoriumaufgehoben, 
die Tiere bei einer 
VersicherungskassegegenKrankheit 
undUnfall 
zuversichern. 
Die20 
genossenschaftlichorganisierten, 
öffentlich-rechtlichen 
Rindviehversicherungskassen, 
derenrundlO'OOOTierevongut 
500Mitgliedern 
angehörten, 
musstensichneuorganisierenoder 
sichaufheben, zumal 
der 
Kantonsbeitragentfiel. 
WollteeinBauer 
künftigeinTier 
versichern 
lassen, so 
musste 
er 
eine 
privatrechtlichorganisierteKasse 
finden. 
Der 
Einzugder 
Technikführtezur Zweinutzung 
Das Braunvieh wurde auch als Arbeitstier 
eingesetzt. 
Hierzu 
eignete sichvor 
allemder Ochse, 
das 
kastriertemännlicheRind.40 
Früher 
wurdeauchdie«Zwick-Mäni»als 
Zugtier 
benutzt, 
dadiese 
kräftiger 
alsdieKuh, 
jedochruhigeralsder 
Stierwar. DieZwickegibt 
es 
bei 
seltenenZwillingsgeburten, 
bei deneneines der Zwillingskälber 
einStier ist. Bei seiner 
Zwillingsschwester 
wirddievollständige 
Ausbildungder 
Eierstöckeverhindert, 
unddasTier bleibt inder 
Regel 
unfruchtbar. 
Heutewirddie«Zwicke»alsMastkalbverwendet. 
Der 
Einzugder 
Technikmachtedannauchvor 
der Landwirtschaft 
nicht halt. Seit 
den1950er-JahrenhieltendieTraktorenundMotormäher 
Einzug 
auf den Bauernhöfen und machten die tierische 
Zugkraft zunehmendüberflüssig. 
DieseEntwicklunghatteAuswir- 
39 
Wunderli, 
Rahel: 
Berglandschaft 
imStrukturwandel 
-Bauern/Bäuerinnenaus 
Ursern 
(UR) undpolitischeInstitutionenwährendder 
zweitenHälftedes 
20. Jahrhunderts. 
Altdorf 2016, 
S. 233 ff. 
40 
Normalerweiseerfolgt dieKastrationlangevor 
der Geschlechtsreifeder Tiere, etwa 
imAltervoneinigenWochenbiswenigenMonaten. 
Dasichbei kastriertenTierendie 
Wachstumsfugen später 
schliessen, 
wachsenOchsendeutlichlänger 
als Stiere und 
erreichen dadurch eine Grösse, welche 
diejenige 
eines 
gewöhnlichen 
männlichen 
Rindes derselben Rasse 
übertrifft. Ochsen 
zeigen 
einen muskulöseren Wuchs als 
Kühe, 
jedocheinen geringerenals 
Stiere. 
ImGegensatz 
zumunkastriertenmännlichen 
Rind, demStier, 
liesssicheinOchsegut 
abrichtenundeignetesichdamit 
inder 
Landwirtschaft 
alsZug- 
undArbeitstier. 22
	        

Institution

 
Kantonsbibliothek Uri

E-Periodica

 
Dieses Digitalisat wurde dankenswerterweise von E-Periodica zur Verfügung gestellt.

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