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nachhaltig (8/2021)

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Deskriptive Daten

fullscreen: nachhaltig (8/2021)

Zeitschrift

Titel:
Cogito
Untertitel:
das Wissensmagazin der Universität Luzern
Sammlung:
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Luzern
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern

Zeitschriftenband

Titel:
nachhaltig
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
2021-12
Bandzählung:
8/2021
Permanente ID:
ark:/63274/zhb1499w
Link zur Quelle:
https://www.unilu.ch/fileadmin/universitaet/dienste/unikomm/dokumente/cogito/cogito_8_2021.pdf

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Cogito
  • nachhaltig (8/2021)

Volltext

37 
Wahlchancen von Kandidierenden mit auslän- 
disch klingenden Namen werden geschmälert. 
Parteien haben aber die Möglichkeit, solchen 
Effekten entgegenzuwirken. 
Personen mit einem Migrationshintergrund machen nicht nur einen 
zentralen Bestandteil der Schweizer Bevölkerung aus, viele von ihnen 
haben in der Zwischenzeit auch umfassende politische Rechte erlangt. 
Allerdings sind sie in den Schweizer Parlamenten, über föderale Ebenen 
hinweg, stark untervertreten. Lässt sich diese Unterrepräsentation auf 
eine Diskriminierung durch die Wählerinnen und Wähler zurückführen? 
Mit dieser Frage befassten sich Nenad Stojanović, vormaliger «Ambizi- 
one»-Stipendiat an der Universität Luzern und inzwischen SNF-Förder- 
professor an der Universität Genf, und Dr. des. Lea Portmann, For- 
schungsmitarbeiterin am Politikwissenschaftlichen Seminar Luzern. 
Dies im Rahmen der im Sommer publizierten Studie «Are Immigrant- 
Origin Candidates Penalized Due to Ingroup Favoritism or Outgroup 
Hostility?». Es handelt sich um einen von vier Teilen von Portmanns 
entstehender kumulativer Dissertation. 
Doppelte Benachteiligung 
Die Forschenden haben umfangreiche Daten erhoben, die auf mehr als 
600 000 veränderten Wahlzetteln der Nationalratswahlen 2015 
basieren. Die Analyse zeigt, dass die Wahlchancen von Kandidierenden 
mit keinem typischen Schweizer Namen auf zweifache Weise beschnit- 
ten werden: einerseits, weil diese Kandidierenden öfter von den 
Parteilisten gestrichen werden als solche mit typisch schweizerischen 
Namen. Dieser Befund deutet auf eine Benachteiligung und Abwertung 
von Kandidatinnen und Kandidaten mit einem Migrationshintergrund 
(«Outgroup Hostility») hin und ist verstärkt bei Wählenden rechter 
Parteien zu beobachten. Andererseits diskriminieren Wählerinnen und 
Wähler zugunsten von Kandidierenden mit schweizerischen Namen, 
indem sie diesen öfters Stimmen durch Kumulieren oder Panaschieren 
zuweisen. Die Wählenden präferieren diese Kandidatinnen und 
Kandidaten und verschaffen ihnen einen Vorteil, welchen sie jenen mit 
einem Migrationshintergrund nicht zugestehen. Diese Form der 
Diskriminierung («Ingroup Favoritism») ist von rechts bis in die Mitte des 
politischen Spektrums erkennbar. Trotz dieser nachgewiesenen 
doppelten Benachteiligung spielt der Listenplatz, so die Studie, eine 
entscheidendere Rolle. Das gibt den Parteien Spielraum, die Diskrimi- 
nierung zu begrenzen, indem sie Kandidierenden mit einem Migrations- 
hintergrund aussichtsreichere Listenplätze zugestehen. 
DISKRIMINIERUNG 
BEI WAHLEN 
Sich mit anderen freuen, gemeinsam 
trauern oder wütend sein: Der Mensch 
kann auf verschiedene Arten mitfühlen. 
Das ist in der digitalisierten Welt – und 
auch in Zeiten von Corona – allerdings 
nicht einfacher geworden. Dies sagt 
Philosophie-Doktorand Manuel 
Camassa, der seine SNF-geförderte 
Studie «The Shared World. On the Power 
and Limits of Empathy» kürzlich 
erfolgreich verteidigt hat. 
Mehr als die Hälfte der in der Schweiz 
wohnhaften Bevölkerung hat bereits 
Anwendungen im Bereich der Augmen- 
ted Reality (AR; «erweiterte Realität») 
verwendet. Dies geht aus dem «Swiss 
Augmented Reality Barometer» hervor; 
dieser entstand unter der Leitung von 
Professor Reto Hofstetter vom Institut 
für Marketing und Analytics in Zusam- 
menarbeit mit Bitforge AG und den SBB. 
Zu den in der Schweiz am meisten 
verwendeten AR-Anwendungen zählen 
Gesichtsfilter auf sozialen Medien, das 
virtuelle Anzeigen von Bergnamen, 
Abstandsmessungen in Innenräumen 
und die virtuelle Darstellung von 
Produkten. 
EMPATHIE 
«REALITY» 
Interview: 
www.unilu.ch/magazin-extra www.ar-barometer.ch
	        

Institution

 
Zentral-und Hochschulbibliothek Luzern

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