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Archäologie des Früh- bis Spätmittelalters am Sempachersee

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Deskriptive Daten

fullscreen: Archäologie des Früh- bis Spätmittelalters am Sempachersee

Monografie

Titel:
Archäologie des Früh- bis Spätmittelalters am Sempachersee
Untertitel:
Wandel einer Kulturlandschaft zwischen Spätantike und Hochmittelalter
Urheber*in:
Auf der Maur, Christian
Mitwirkender:
Gobet, Erika
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Reihe:
Archäologische Schriften Luzern (Bd. 16.2)
Dokumenttyp:
Monografie
Erscheinungsdatum:
2016
Verlag:
Kantonaler Lehrmittelverlag
Erscheinungsort:
Luzern
Kanton:
Luzern
Geographikum:
Sempach
Sempacher See
Sursee
Schlagwort:
Archäologie
Stadt
Funde
Mittelalter
Ausgrabung
Permanente ID:
ark:/63274/zhb1f61vj
Anmerkung:
Open Access
In Copyright 1.0
Lizenz:
In Copyright 1.0
Umfang:
1 Online-Ressource

Volltext

Datierung von Befunden der Phasen 
1–2: 
Der 
grosse Pfb 10 kann nicht genauer der Phase 1 oder 2 zuge- 
ordnet werden. Den relativchronologischen Hinweis gibt uns 
die Überlagerung der Pfostengrube 1024 der Nordwand 
durch die Pfostengrube 1031 des jüngeren Baus Pfb 17 der 
Phase 
3. 
Die C14-Datierung eines Holzkohlestücks aus der 
Verfüllung der Pfostengrube 1019 ergibt einen terminus post 
von 
258–504 
n. 
Chr.536 
Dem widerspricht auch der Ver- 
gleich mit den Holzkohle-Datierungen aus den Verfüllungen 
der Pfostengruben des jüngeren Pfb 17 nicht (s. u.). Die Funde 
in einzelnen Pfostengrubenverfüllungen geben keinen enger 
fassenden terminus an. 
Die Überdeckung mit der Planie 
326.D, 
die als Übergang 
zur Phase 3 betrachtet wird, verdeutlicht eine Zugehörigkeit 
des Pfb 12 zu den Phasen 1 oder 
2. 
Bei Pfb 12 unterstützt 
eine relativ einheitliche C14-Datierung von je einer Holz- 
kohlenprobe aus drei Pfostengrubenverfüllungen diese stra- 
tigraphische Zuordnung. Während zwei Datierungen in die 
erste Hälfte des 
5. 
bis erste Hälfte des 
6. 
Jh. fallen (Pfosten- 
gruben 
402.D 
und 
404.D), 
weist die dritte aus Pfostengrube 
403.D 
in die zweite Hälfte des 
6. 
bis erste Hälfte des 
7. 
Jh., 
mit Schwerpunkt in der zweiten Hälfte des 
6. 
Jh. (1 
).537 
Sie 
zeigen uns eine Verfüllung der Pfostengruben und demnach 
die Auflassung des Gebäudes mit einem terminus post frü- 
hestens ab Mitte des 
6. 
Jh. an. 
Die Pfostengruben aus dem südöstlichen Grabungsareal 
(Flächen 19 und 
24) 
können mehrheitlich keinem Grundriss 
zugeordnet werden. Wichtig ist jedoch die zeitliche Einord- 
nung, gehörten sie doch zu Bauten, die vor der Ablagerung 
46/47 
aufgelassen worden sind, wie die Passcherben 
Kat. 45 aus der Pfostengrube 751 und von der Oberkante 
des Schwemmsediments 5 bzw. 34 anzeigen. Dieser termi- 
nus ante durch die nachfolgenden Ablagerungen Pos. 
46/47 
ergibt eine grobe Datierung in die zweite Hälfte des 
6. 
Jh. 
bzw. ins frühe 
7. 
Jh. 
Datierung Phase 
3: 
Wie wir schon gesehen ha- 
ben, ist der Beginn der ersten Strassenphase durch eine ka- 
librierte C14-Datierung der Pfostengrubenverfüllung 
113.D 
des Pfb 3 gegeben 
(Anhang).538 
Damit ergibt sich ein theo- 
retisch weit gestreuter terminus post für die den Pfostenbau 
überdeckenden Strassenphase 
1. 
Der 1 -Bereich liegt je- 
doch kurz vor bzw. um 600 n. Chr., was sich gut in die Ab- 
536 
  POZ-53254: 1665 ± 30 BP, cal. 258–298 AD (8,2%), 319–434 AD (86,4%), 
495–504 AD (0,8%) 
537 
  ETH-52446: 1594 ± 25 BP, cal.  410–540 AD (95,4%); ETH-52447: 1572 ± 25 BP, cal. 
420–550 AD (95,4%); ETH-52448: 1497 ± 25 BP, cal. 530–640 AD (95,4%). 
538 
  Vgl. auch Auf der Maur 2012, 154, Anm. 16. 
folge mit dieser ersten Strassenphase einbringen lässt. Die 
aus dem Strassenkoffer stammenden Funde schliessen die- 
sen Zeitansatz «um 
600» 
nicht aus (vgl. Kap. C.3.6.5.16). So 
entsprechen die Ränder und Böden von scheibengedreh- 
ten Gefässen und gelbe Einzelperlchen wohl einer Datie- 
rung um 
600. 
Das Ende der ersten Strassenphase bzw. der 
Beginn des Ausbaus zur breiteren Strasse (Strassenphase 
2) 
kann mit Vorsicht durch zwei kalibrierte C14-Datierungen 
angegeben werden. Es handelt sich um Tierknochen, die in 
der Verfüllung des Grabens 477 eingelagert waren, der 
den Strassenkoffer der Strassenphase 1 stört und vom Be- 
lag der Strassenphase 2 überdeckt wird. Sie datieren zwi- 
schen dem mittleren Drittel des 
6. 
und des späten 
7. 
Jh., mit 
Schwerpunkt in der ersten Hälfte des 
7. 
Jh. (s. u.). Die Nut- 
zung der Strassenphase 2 ist dabei eng mit dem Gruben- 
haus 428 verknüpft, lässt sich doch ein gemeinsamer Nut- 
zungshorizont 418 fassen. Die daraus stammende rau- 
wandige, scheibengedrehte Wandscherbe Kat.  318 mit 
Wellenbanddekor lässt sich nicht genauer  als dem 
7. 
Jh. 
zuordnen. 
Grubenhaus 
357.D: 
Die Nutzung des Gruben- 
hauses wird durch den Topf Kat. 225 aus der mittleren Ver- 
füllschicht um 
600, 
eher ins beginnende 
7. 
Jh. veranschlagt. 
Nicht ganz einfach ist dagegen der gewölbte Schnallenbü- 
gel Kat. 219 zu interpretieren. Form wie Breite lassen ihn den 
im zweiten Drittel des 
7. 
Jh. aufkommenden Gürtelschnallen- 
formen zuordnen. Aufgrund des fehlenden Beschlags ist al- 
lerdings keine abschliessende Beurteilung möglich. 
Grubenhaus 
1234: 
Ein Holzkohlestück aus der 
Verfüllung der Pfostengrube 1114 ergab eine kalibrierte 
C14-Datierung zwischen 430 und 621 n. Chr., mit Schwer- 
punkt in den letzten beiden Dritteln des 
6. Jh.539 
Unter den 
Funden lässt sich einzig der hochschultrige Topf mit Rillen- 
zier als dem 
7. 
Jh. zugehörig datieren. 
Pfostenbau 
15: 
Funde fehlen im Zusammenhang 
mit dem Bau vollständig. Die stratigraphische Abfolge zeigt 
hingegen, dass das Nutzungsniveau 418 zur Strassenpha- 
se 2 die Verfüllung der Pfostengruben von Pfb 15 überlagert. 
Dies bedeutet, dass der Bau noch vor der Strassenphase 
2, 
also zeitgleich mit der Strassenphase 
1, 
existiert haben wird. 
Dies wird durch die Ausrichtung des Baus mit der ersten 
Strassenphase denn auch unterstützt. 
539 
  ETH-31668: 1525 ± 45 BP, cal. 430–621 (98,9%). 
140  Kapitel C
	        

Institution

 
Zentral-und Hochschulbibliothek Luzern

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