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Altbüron

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Deskriptive Daten

fullscreen: Altbüron

Monografie

Titel:
Altbüron
Untertitel:
die Metallfunde der 1309 zerstörten Burg
Urheber*in:
Rösch, Christoph
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Reihe:
Archäologische Schriften Luzern (Bd. 14)
Dokumenttyp:
Monografie
Erscheinungsdatum:
2012
Verlag:
Kantonaler Lehrmittelverlag
Erscheinungsort:
Luzern
Kanton:
Luzern
Geographikum:
Altbüron
Burg Altbüron
Schlagwort:
Funde
Burg
Metallfund
Permanente ID:
ark:/63274/zhb1258n6
Anmerkung:
Open Access
In Copyright 1.0
Lizenz:
In Copyright 1.0
Umfang:
1 Online-Ressource (92 Seiten)

Volltext

37 
8. Resumé 
Die Vorlage aller greifbaren Fundstücke der Burg Altbüron mit Ausnahme der 
Baukeramik vermittelt uns ein anschauliches, wenn auch längst nicht vollständiges 
Bild des Fundspektrums einer Hochadelsburg des hohen und späten Mittelalters. 
Wie die Auswertung zeigt, muss der Burghügel bereits in der Steinzeit begangen 
worden sein. Die Gründung der Burg Altbüron erfolgte, wie sich aus der Datierung 
der Fundstücke schliessen lässt, im 11. oder 12. Jh., was sich mit dem ersten 
urkundlichen Auftreten der Herren von Altbüron um die Wende vom 11. zum 12. Jh. 
überschneidet. Verschiedene Fundstücke machen nach der Mitte des 13. Jh. einen 
starken Umbau oder wohl eher einen weitgehenden, ausgesprochen repräsentativen 
Neubau der Burg wahrscheinlich. Die Erhebung zum Herrschaftszentrum der 
Freiherren von Balm um die Mitte des 13. Jh. besiegelte gleichzeitig aber das Ende 
der Burg, als sie im Rahmen des Rachefeldzuges zur Sühnung des Mordes an König 
Albrecht von Österreich, an welchem sich Rudolf II. von Balm mitschuldig machte, 
zerstört wurde. Die Zerstörung der Burg können wir vor allem an der hohen Anzahl 
an Geschossspitzen fassen. 
Neben dem kleinen Einblick in das alltägliche Burgleben des hohen und späten 
Mittelalters liefert uns das Fundmaterial mit der Datierung vor 1309 wichtige 
Hinweise für die mittelalterarchäologische Realienkunde der Zeit um 1300. 
Neben der Freude über die gewonnenen Erkenntnisse bleibt Bedauern über das 
verlorene Wissen, das bis zur – aus heutiger Sicht – völlig unsachgemässen Aus- 
grabung oder eher schatzgräberischen Ausbeutung der Burg in den Jahren 1881– 
1885 im Boden erhalten blieb und heute unwiederbringlich verloren ist. 
Für die Zukunft sind die Untersuchung der Baukeramik und die Auswertung der 
kleinen Grabungen von 1986 und 1993/94 wünschenswert. Abgesehen davon 
trägt der geschichtsträchtige Burghügel und sein Umland (Abb. 16) noch immer 
archäologische Spuren, die es zu erforschen und zu schützen gilt. 
Abb. 16: Ansicht des Burghügels von Südwesten 
(1986). 
Teil_1.indd   37 23.11.2016   13:58:50
	        

Institution

 
Zentral-und Hochschulbibliothek Luzern

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