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Paläolithikum und Mesolithikum in der Zentralschweiz

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Deskriptive Daten

fullscreen: Paläolithikum und Mesolithikum in der Zentralschweiz

Monografie

Titel:
Paläolithikum und Mesolithikum in der Zentralschweiz
Untertitel:
Mensch und Umwelt zwischen 17000 und 5500 v. Chr.
Urheber*in:
Nielsen, Ebbe H.
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Reihe:
Archäologische Schriften Luzern (Bd. 13)
Dokumenttyp:
Monografie
Erscheinungsdatum:
2009
Verlag:
Kantonaler Lehrmittelverlag
Erscheinungsort:
Luzern
Kanton:
Luzern
Geographikum:
Innerschweiz
Schlagwort:
Mesolithikum
Paläolithikum
Permanente ID:
ark:/63274/zhb1m196s
Beschreibung:
Alpen - Voralpen - Jura - Mittelland - Ostschweiz - Westschweiz - Frankreich - Ostfrankreich - Deutschland - Süddeutschland - Jungpaläolithikum - Spätpaläolithikum - Frühmesolithikum - Spätmesolithikum - Silexgerät - Steingerät - Fauna - Fundstellenverzeichnis
Anmerkung:
Open Access
In Copyright 1.0
Lizenz:
In Copyright 1.0
Umfang:
1 Online-Ressource (720 Seiten)

Volltext

4.3.4.8.1 Rottenburg (Baden-Württemberg/D) «Siebenlinden 3» Horizont II 
Das kleine Fundmaterial wird von Trapezen und Kratzern dominiert (Abb. 193- 
194)461. Unter den sonstigen Geräten finden sich u. a. endretuschierte Klingen und 
ein ausgesplittertes Stück. Auffallend ist die gute Schlagtechnik mit regelmässigen 
Klingen, wobei eigentliche Montbaniklingen fehlen. 
Zwei AMS-Daten liegen bei ca. 6000 und 5700 v. Chr.462 und somit in einem jün- 
geren Teil des Spätmesolithikums. 
4.3.4.8.2 Bad Buchau (Baden-Württemberg/D) «Henauhof Nord II» 
Die fünf Mikrolithen umfassen neben einer schräg retuschierten Spitze (?) vier 
Trapeze (Abb. 195-196)463. Bei den übrigen Geräten handelt es sich um Kratzer, 
atypische «Stichel» sowie end- und kantenretuschierte Klingen. Unter den letzt- 
genannten fallen zwei Exemplare mit schräger Endretusche auf. Aus organischem 
Material liegen eine Geweihhacke und ein «Netzsenker» aus mit Rinde umwickelten 
Kieselsteinen vor. 
Die Zeitstellung bereitet in dieser Fundstelle besondere Probleme464. Die sechs 
C14-Datierungen streuen zwischen ca. 7050 und ca. 4050 v. Chr. ohne erkennbaren 
Schwerpunkt465. Die um 7050 datierte Holzkohle ist laut den botanischen Untersu- 
chungen älter als die Schichtenbildung, weshalb sie sicher zu alt ausgefallen ist. 
Das um 6350 v. Chr. datierte Birkenholz kann nicht mit der spätmesolithischen 
Begehung in Zusammenhang gebracht werden und fällt somit auch aus. Der Torf 
ist ebenfalls nicht direkt mit der Besiedlung in Verbindung zu bringen und ist oh- 
nehin mit einer Datierung um 5150 v. Chr. zu jung ausgefallen. Zurück bleibt der 
Hundeschädel, von welchem zwei Datierungen um ca. 5500 und ca. 4800 v. Chr. 
vorliegen. Eine Erklärung für die etwa 700 Jahre Differenz, die den Wert der Ana- 
lysen schmälert, ist schwierig zu geben. Je nach Neigung kann somit die passende 
Datierung ausgesucht werden. Eine Zeitstellung vor 5500 v. Chr. erscheint jedoch in 
Anbetracht der fehlenden Zeugnisse neolithischer Einflüsse wahrscheinlich. 
Die spärlichen Faunareste umfassen Hirsch, Reh, Wildschwein und Hund. 
462 
ETH-14244 7170+/-70BP, ETH-12777 6845+/- 
80BP. Eine zu junge Datierung liegt bei ca. 
4700 v. Chr. (ETH-14243 5850+/-85BP). 
463 
Kind 1997a. 
464 
Kind 1997a, 115f. 
465 
ETH-8261 5220+/-60BP (Hirschknochen), 
ETH-7543 5940+/-65BP (Hundeschädel), HD 
15318-14816 6204+/-43BP (Torf), ETH-8262 
6560+/-65BP (Hundeschädel - selbe wie ETH- 
7543), HD 14820-14936 7520+/-45BP (Holz), 
ETH-8263 8060+/-75BP (Holzkohle).
	        

Institution

 
Zentral-und Hochschulbibliothek Luzern

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