ZentralGut Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Paläolithikum und Mesolithikum in der Zentralschweiz

InC.Solo.dark

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

RightsStatements: Urheberrechtsschutz. You can find more information here.

Deskriptive Daten

fullscreen: Paläolithikum und Mesolithikum in der Zentralschweiz

Monografie

Titel:
Paläolithikum und Mesolithikum in der Zentralschweiz
Untertitel:
Mensch und Umwelt zwischen 17000 und 5500 v. Chr.
Urheber*in:
Nielsen, Ebbe H.
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Reihe:
Archäologische Schriften Luzern (Bd. 13)
Dokumenttyp:
Monografie
Erscheinungsdatum:
2009
Verlag:
Kantonaler Lehrmittelverlag
Erscheinungsort:
Luzern
Kanton:
Luzern
Geographikum:
Innerschweiz
Schlagwort:
Mesolithikum
Paläolithikum
Permanente ID:
ark:/63274/zhb1m196s
Beschreibung:
Alpen - Voralpen - Jura - Mittelland - Ostschweiz - Westschweiz - Frankreich - Ostfrankreich - Deutschland - Süddeutschland - Jungpaläolithikum - Spätpaläolithikum - Frühmesolithikum - Spätmesolithikum - Silexgerät - Steingerät - Fauna - Fundstellenverzeichnis
Anmerkung:
Open Access
In Copyright 1.0
Lizenz:
In Copyright 1.0
Umfang:
1 Online-Ressource (720 Seiten)

Volltext

Schlagtechnik 
Die Schlagmerkmale wurden bei 28 Artefakten erfasst (Abb. 1034). 89% der Stücke 
weisen erkennbare Bulben und gleich viele Schlaglippen auf. An etwa 1/3 der unter- 
suchten Artefakte konnten Schlagnarben erkannt werden, 59% weisen eine dorsale 
Präparation auf. 63% der Schlagflächenreste sind glatt oder mit Rinde überdeckt, 
während 19% facettiert sind. Hinzu kommen vereinzelte mit ausgesplitterten und 
einige wenige ohne Schlagflächenreste (gratförmige). Die grafische Darstellung 
des Längen/Breiten-Index zeigt, dass eher schmale Exemplare der Kategorie 8 ver- 
gleichsweise häufig sind. Die Kategorien 1 bis 6 sind nicht vertreten. 
Zusammenfassende Betrachtungen 
Die Grundformbestimmung sämtlicher Geräte (Abb. 1035) zeigt, dass bei der Ge- 
räteherstellung die Abschläge etwas häufiger Verwendung fanden als die Klingen. 
Die beschränkte Grösse des Ensembles erlaubt jedoch keine weiteren Schlüsse. 
41% der Geräte weisen Rinde auf, was vorwiegend auf den hohen Anteil an Sticheln 
mit Rinde zurückzuführen ist (Abb. 1036). Die retuschierten Klingen weisen selten, 
die beiden Mikrolithen keine Rinde auf. 
1/3 der Geräte ist fragmentiert (Abb. 1037). Die retuschierten Klingen sind über- 
durchschnittlich häufig, die Stichel eher selten gebrochen. 
Mit der Grabung Aesch «Zielacher» ist ein für das Mesolithikum der Schweiz neu- 
artiger Fundkomplex erfasst worden. 
Anhand der beiden Mikrolithen und der Kerbreste ist eine Datierung dieses Ensem- 
bles ins Mesolithikum gegeben. Eine Stellung im Bereich des älteren Frühmesolithi- 
kums deuten die beiden Spitzen wie auch das Fehlen der geometrischen Formen an. 
Die vergleichsweise häufigen Stichel sind eher erstaunlich in einem mesolithischen 
Kontext, wobei die aus spätpaläolithischer Sicht eher atypischen Exemplare und die 
vermutlich sehr frühe Stellung dies relativieren. Die Kratzer/Stichel-Kombination 
dürfte auch als Beleg für eine frühe Zeitstellung angesehen werden, da entspre- 
chende Geräte im spätpaläolithischem Kontext gehäuft auftreten. 
Die AMS-Datierung der in der Schicht gefundenen Holzkohlen liegt bei 11’700 v. Chr. 
und somit im frühen Allerød. Denkbar wäre, dass die Holzkohlen in Zusammen- 
hang mit einer spätpaläolithischen Begehung der Lokalität abgelagert wurden. Dies
	        

Institution

 
Zentral-und Hochschulbibliothek Luzern

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße) Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein Bild Mittel Bild Master ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welches Wort passt nicht in die Reihe: Auto grün Bus Bahn:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.