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Paläolithikum und Mesolithikum in der Zentralschweiz

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Deskriptive Daten

fullscreen: Paläolithikum und Mesolithikum in der Zentralschweiz

Monografie

Titel:
Paläolithikum und Mesolithikum in der Zentralschweiz
Untertitel:
Mensch und Umwelt zwischen 17000 und 5500 v. Chr.
Urheber*in:
Nielsen, Ebbe H.
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Reihe:
Archäologische Schriften Luzern (Bd. 13)
Dokumenttyp:
Monografie
Erscheinungsdatum:
2009
Verlag:
Kantonaler Lehrmittelverlag
Erscheinungsort:
Luzern
Kanton:
Luzern
Geographikum:
Innerschweiz
Schlagwort:
Mesolithikum
Paläolithikum
Permanente ID:
ark:/63274/zhb1m196s
Beschreibung:
Alpen - Voralpen - Jura - Mittelland - Ostschweiz - Westschweiz - Frankreich - Ostfrankreich - Deutschland - Süddeutschland - Jungpaläolithikum - Spätpaläolithikum - Frühmesolithikum - Spätmesolithikum - Silexgerät - Steingerät - Fauna - Fundstellenverzeichnis
Anmerkung:
Open Access
In Copyright 1.0
Lizenz:
In Copyright 1.0
Umfang:
1 Online-Ressource (720 Seiten)

Volltext

Die Rückenmesser dominieren mit über 60% der Geräte, was sicher z. T. mit der 
äusserst exakten Grabungsmethode zusammenhängt. Anscheinend fehlen Recht- 
eckmesser und Langbohrer. 62% der Stichel sind Mehrschlagstichel, 30% weisen 
Endretuschen auf (Abb. 26-27). Einige wenige Bernsteinstücke können bezüglich 
Herkunft nicht näher bestimmt werden, sind aber mit Sicherheit nicht baltisch173. 
Drei Lignitfragmente weisen keine Bearbeitungsspuren auf, sind aber als Überreste 
der Schmuckherstellung zu verstehen. 
Weiter sind Spitzen mit beidseitig abgeflachter Basis aus Rentiergeweih, Knochen- 
nadeln und Anhänger aus Rentierzähnen belegt. 
Die Fauna wird vom Wildpferd dominiert. Hinzu kommen Rentier, Wisent, Stein- 
bock, Eisfuchs, Luchs, Hermelin, Murmeltier, Schneehase und Hund. Weiter kom- 
men verschiedene Vögel und Fische vor174. In einer noch unpublizierten Fläche ist 
ausserdem der Hirsch vertreten175. 
Das Fundmaterial umfasst die typischen Artefakte des Magdaléniens. Formen, die 
für eine Nähe zum älteren oder späten Magdalénien sprechen würden, fehlen. Dies 
stimmt überein mit den naturwissenschaftlichen Datierungen im mittleren Bereich 
des jüngeren Magdalénien. 
4.1.2.7 Neuchâtel (NE) «Monruz» 
Die 1989 entdeckte Fundstelle liegt wenige hundert Meter von «Champréveyres» 
entfernt und hat insgesamt 1355 Silexgeräte geliefert (Abb. 28; 29)176. Das Ensemble 
ist von den hautptsächlich einkantig retuschierten Rückenmessern dominiert, gut 
vertreten sind aber auch Stichel und Bohrer. Bemerkenswert sind weiter stilisierte 
Frauenfiguren aus Gagat177, wie sie auch aus dem «Petersfels» in Südwestdeutsch- 
land bekannt sind, sowie ebenfalls als Anhänger verwendete Hirschzähne178. 
Typologisch scheint das Ensemble identisch mit «Champréveyres» zu sein und ge- 
hört gemäss den naturwissenschaftlichen Untersuchungen ebenfalls in den mittle- 
ren Teil der jüngeren Phase. 
Die AMS-Datierungen liegen zwischen etwa 14’050 und 13’150 v. Chr.179, der Schwer- 
punkt liegt aber zwischen etwa 13’850 und 13’650 v. Chr. Obwohl es Beispiele für 
Zusammenpassungen von Silices aus den beiden Lokalitäten 
gibt180, 
weisen die 
Daten somit auf eine etwas ältere Zeitstellung von «Monruz» hin. Die noch unver- 
öffentlichte Pollenanalyse weist gemäss Bullinger die Fundstelle in die späte (Betula 
nana) Phase der Ältesten Dryaszeit hin. 
179 
ETH-6414 12840+/-120BP, ETH-6419 
12880+/-120BP, ETH-6415 12900+/-120BP, 
ETH-6412 12970+/-110BP, ETH-6417 13030+/- 
120BP, ETH-6416 13070+/-130BP, ETH-6418 
13110+/-120BP, ETH-6420 13120+/-120BP, 
ETH-6421 13140+/-120BP, ETH-6413 13330+/- 
110BP. 
180 
Cattin 1992.
	        

Institution

 
Zentral-und Hochschulbibliothek Luzern

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