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Wauwil "Station25/Sandmatt"

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Deskriptive Daten

fullscreen: Wauwil "Station25/Sandmatt"

Monografie

Titel:
Wauwil "Station25/Sandmatt"
Untertitel:
eine spätpaläolithische Fundstelle im Wauwilermoos
Urheber*in:
Nielsen, Ebbe H.
Mitwirkender:
Affolter, Jehanne
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Reihe:
Archäologische Schriften Luzern (Bd. 8)
Dokumenttyp:
Monografie
Erscheinungsdatum:
1999
Verlag:
Kantonsarchäologie
Erscheinungsort:
Luzern
Kanton:
Luzern
Permanente ID:
ark:/63274/zhb1h10t9
Anmerkung:
Open Access
In Copyright 1.0
Lizenz:
In Copyright 1.0
Umfang:
1 Online-Ressource (83 Seiten)

Volltext

[vorwort 
Seit Jahrzehnten gilt das Wauwilermoos als 
archäologisches Eldorado. Zeitweilig wurde den 
jungsteinzeitlichen Fundstellen grosse Bedeutung 
zugemessen, aber auch den mittelsteinzeitlichen 
schenkte man immer wieder Beachtung. Richtige 
Ausgrabungen aufFundstellen dieser Perioden 
wurden im Moos jedoch nur selten veranlasst. 
Unser Wissen basiert hauptsächlich auf unzähligen 
Sammelgängen verschiedener Personen.Trotz des 
immensen Fundgutes sind wir bis heute nur spärlich 
mit Publikationen zum Wauwilermoos versorgt 
worden. Ebenso schlecht steht es mit der genauen 
Bestimmung der Fundmaterialien, die in 
verschiedene Sammlungen und Museen gelangten. 
Seit längerem forschen ehrenamtliche Mitarbeiter in 
der Wauwilerebene intensiv nach Spuren unserer 
Ahnen. Dabei wurden in den letzten 15 Jahren 
viele Fundplätze neu entdeckt, was zu verschiedenen 
FragenAnlass gab:Besteht ein Zusammenhang 
zwischen den Neuentdeckungen und dem Umstand, 
dass durch die landwirtschaftliche Nutzung beim 
Ackern bisher nicht gestörte Fundstellen in den 
Bereich des Pfluges kamen, oder wurden diese Stellen 
früher einfach übersehen?Wie kann man diese Fund­ 
stellen vor einer weiteren vollständigen Zerstörung 
schützen? Inwieweit sind sie eventuell schon so 
zerstört, dass der wissenschaftliche Wert fast nur noch 
aus typologisch einzuordnenden Funden besteht 
und dabei für die Kulturgeschichte der Menschen 
kaum noch grosse Erkenntnisse zu gewinnen sind? 
Als Ebbe H. Nielsen Interesse an einer Durchsicht 
der Wauwilermoos-Materialien zeigte und mit klaren 
Forschungsideen aufwartete, war ich deshalb vom 
Gedanken eines Forschungs-Neubeginns äusserst 
angetan. Unterdessen gelang es einerseits für die wissen­ 
schaftliche Aufarbeitung ein kleines Teilpensum bei 
der Kantonsarchäologie zu reservieren, und andererseits 
ein Nationalfondsprojekt in die Wege zu leiten, das auch 
die Fundstellen des Kantons Zug und Teile des Kantons 
Aargau mit einbezieht.Auch das Institut für Ur- 
und Frühgeschichte undArchäologie der Römischen 
Provinzen der Universität Bern unterstützt das 
Forschungsunternehmen tatkräftig. Die vorliegende 
Publikation des Materials der ehemals "Mesolithische 
Station 25" bezeichneten Fundstelle ist ein Resultat 
dieser inzwischen sehr gut gestarteten Zusammen­ 
arbeit. Sie zeigt eindrücklich, wie notwendig eine 
Bestandesaufuahme aller gesammelten Funde ist. 
Die Materialdurchsicht hat ergeben, dass wir hier nicht 
mehr von "mesolithisch" sprechen dürfen, sondern 
Gegenstände aus der Epoche des Spätpaläolithikums 
vor uns haben. Historisch ergeben sich daraus neue 
Erkenntnisse und Fakten zu einer wesentlich früher 
erfolgten Landnahme dieser Region durch unsere 
Vorfahren, als dies noch bis vor kurzem angenommen 
wurde. Diese Monographie ist der Beginn einer neuen 
Phase der Steinzeitforschung in der Zentralschweiz 
und insbesondere im Wauwilermoos. 
Jakob Bill, Kantonsarchäologe 
Die Arbeit wäre ohne die Zusammenführung und als 
Gesamtes erfolgte Untersuchung der verschiedenen 
Fundbestände nicht möglich gewesen. Es handelt 
sich um die Sammlung]. Bossart, in seinem Privat­ 
museum in Schötz, die Lesefunde von R. Michel, die 
in die kantonale Sammlung im Natur-Museum Luzern 
integriert sind, sowie die Funde, die im Schweizerischen 
Landesmuseum in Zürich deponiert wurden. 
Den Sammlern und Betreuern der Aufbewahrungs­ 
orte, die das Projekt grossmütig unterstützten, danke 
ich herzlich. Bestens zu danken ist auch A. Marschall, 
Bolligen, die die Fundzeichnungen ausführte, 
sowie G. Schmid-Huetiger, digisign, Luzern, für die 
Umsetzung des Manuskriptes ins Gestaltungskonzept. 
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Institution

 
Zentral-und Hochschulbibliothek Luzern

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