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Nottwil, Kapelle St. Margrethen

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Deskriptive Daten

fullscreen: Nottwil, Kapelle St. Margrethen

Monografie

Titel:
Nottwil, Kapelle St. Margrethen
Untertitel:
Ergebnisse der Bauforschung
Urheber*in:
Manser, Jürg
Mitwirkender:
Carlen, Georg
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Reihe:
Archaeologische Schriften Luzern (Bd. 2)
Dokumenttyp:
Monografie
Erscheinungsdatum:
[1993]
Verlag:
Kantonsarchaeologie Luzern
Erscheinungsort:
Luzern
Kanton:
Luzern
Geographikum:
Kapelle Sankt Margrethen
Sankt Margrethen
Schlagwort:
Bauforschung
Kapelle
Permanente ID:
ark:/63274/zhb1k22nz
Anmerkung:
Open Access
In Copyright 1.0
Lizenz:
In Copyright 1.0
Umfang:
1 Online-Ressource (86 Seiten)

Volltext

Abb. 29 Anlage IV. Dachstuhl, Aufnahme von Osten. 
steine unterschiedlicher Grösse und kleinere Bollen­ 
steine, die in horizontalen Lagen verlegt wurden. Der 
sehr harte, hellgraue Mörtel besitzt einen hohen 
Kalkanteil mit Kalkeinschlüssen bis zu 5mm Durch­ 
messer und ist mit Sand unterschiedlicher Korngrösse 
(bis 3mm Durchmesser) versetzt. 
Eine schmale, im Lichten 0,90 m breite Türe (15) öff­ 
nete sich in der Nordwand des Schiffes unmittelbar 
westlich der Chorschranke (Abb. 28). Die ursprüngli­ 
che Höhe dieses Durchganges kann, ausgehend vom 
äusseren Fundamentvorsprung der Nordfassade auf 
rund 2 m rekonstruiert werden. Der Tonplattenboden 
im Schiff lag rund 0,45 m tiefer als der Vorsprung. 
Das Innenniveau befand sich somit weiter unten als 
das Aussengelände. Der Höhenunterschied musste 
durch Treppenstufen ausgeglichen werden, die ar- 
Abb. 30 Die Glocken der Kapelle St. Margrethen, datiert 
1408 (links) und 1486 (rechts). Die mittlere Glocke ist eine 
Stiftung des Präsidenten der Kapellenstiftung St. Margrethen, 
Dr. med. Guido A. Zäch, datiert 1992. 
38 
chäologisch indes nicht mehr nachweisbar waren. Die 
bescheidenen Abmessungen der Türe auf der Nord­ 
seite lassen vermuten, dass es sich lediglich um einen 
Nebeneingang gehandelt hat. Der Hauptzugang dürf­ 
te sich, wenn auch in anderer Form, bereits an der 
heutigen Stelle in der Westfassade befunden haben. 
Die ursprüngliche Befensterung der Anlage IV kann 
trotz der in jüngerer Zeit vorgenommenen Verände­ 
rungen rekonstruiert werden (Abb. 28). Auf der 
Nord- und auf der Südseite erhellten je ein Spitzbo­ 
genfenster im Langhaus und eines im Altarhaus den 
Innenraum (16). Im Chorhaupt befand sich ein weite­ 
res, heute vermauertes Fenster (16), das um 0,13 m 
aus der Kapellenachse nach Süden verschoben war 
und dessen Nische 2,05 m auf 1,06 m mass. Die Ab­ 
fasung der nördlichen Innenkante des Fenstergewän­ 
des gehört nicht zum ursprünglichen Bestand. Sie ist 
erst bei der Umgestaltung des Fensters in eine breite, 
flache Nische entstanden. 
Die Fenster in den Längsmauern, die durch jüngere 
Öffnungen stark gestört waren, wurden teilweise frei­ 
gelegt. Ihre Nische ist schräg ins Mauerwerk eingelas­ 
sen, so dass die Gewände mit der inneren Mauer­ 
flucht einen Winkel von etwa 110 Grad bilden. Die 
Breite der Nischen beträgt auf der Südseite 1,00 m, 
auf der Nordseite 0,90 m. An beiden Fenstern der 
Südseite ist der Bogenansatz erhalten geblieben. Er 
liegt etwa 1,15 m unterhalb der Mauerkrone (ent­ 
spricht ungefähr der Deckenhöhe), so dass die Schei­ 
telhöhe der Fenster ungefähr 0,60 m tiefer lag. Die 
Sohlbänke, deren Ecken durch den Verputz auffällig 
gerundet sind, liegen bei den Fenstern der Südseite 
auf gleicher Höhe, so dass sich eine Höhe der Ni­ 
schen von knapp 2,10 m rekonstruieren lässt. Die er­ 
mittelten Masse stimmen weitgehend mit dem erhal­ 
tenen Fenster in der östlichen Altarwand überein. Im 
Gegensatz zu den Öffnungen der Südseite waren die 
Fenster auf der Nordseite kleiner dimensioniert. Das 
nordwestliche mass knapp über 1,65 m, das nordöst­ 
liche 1,75 min der Höhe. Dieser Unterschied dürfte 
nur zum Teil darin begründet sein, dass die Nordfas­ 
sade als Wetterseite oft mit kleineren Öffnungen ver­ 
sehen wurde. Wahrscheinlicher ist, dass eine allzu tie­ 
fe Lage der Fenster vermieden werden sollte, da das 
Gelände auf der Nordseite deutlich höher liegt als auf 
der Südseite. In die nachträgliche Erhöhung des 
Altarblockes war das Fragment eines Masswerkfen­ 
sters vermauert, das die Rekonstruktion von einfa­ 
chen, genasten Spitzbogenfenstern erlaubt (Abb. 
33).38 
Die Kapelle ist mit einem stehenden Dachstuhl ge­ 
deckt, wie er nach Binding für spätmittelalterliche 
Kirchen charakteristisch ist (Abb. 29).39 Er setzt sich 
aus neun Gebinden aus Fichtenholz40 
zusammen, die 
von Osten nach Westen mit Abbundmarken durch­ 
nummeriert sind.41 Das tragende Rechteck der ver-
	        

Institution

 
Zentral-und Hochschulbibliothek Luzern

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