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Nottwil, Kapelle St. Margrethen

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Deskriptive Daten

fullscreen: Nottwil, Kapelle St. Margrethen

Monografie

Titel:
Nottwil, Kapelle St. Margrethen
Untertitel:
Ergebnisse der Bauforschung
Urheber*in:
Manser, Jürg
Mitwirkender:
Carlen, Georg
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Reihe:
Archaeologische Schriften Luzern (Bd. 2)
Dokumenttyp:
Monografie
Erscheinungsdatum:
[1993]
Verlag:
Kantonsarchaeologie Luzern
Erscheinungsort:
Luzern
Kanton:
Luzern
Geographikum:
Kapelle Sankt Margrethen
Sankt Margrethen
Schlagwort:
Bauforschung
Kapelle
Permanente ID:
ark:/63274/zhb1k22nz
Anmerkung:
Open Access
In Copyright 1.0
Lizenz:
In Copyright 1.0
Umfang:
1 Online-Ressource (86 Seiten)

Volltext

stärkten Gespärre ist aus zwei Ständern gefügt, die 
auf Sehwellbalken über den Binderbalken stehen, und 
aus Kehlbalken, die über den Mittelpfetten verkämmt 
und mit den Rafen verbunden sind. Die Querverstei­ 
fung wird durch Sperrafen, die parallel zu den Rafen 
verlaufen, sowie durch gegen innen gerichtete Fuss­ 
streben bewirkt. Die Längsverstrebung wird durch 
die Fussschwelle der Ständer, die Mittelpfette, sowie 
durch Streben erreicht, die den Sehwellbalken, die 
Säule und die Mittelpfette miteinander verbinden. 
Das Dachdreieck selbst wird durch Rafen gebildet, 
d. h. die Rafen reichen über die Traufe hinaus und 
bilden ein kurzes Vordach. Sie sind allerdings nicht 
wie üblich über eine Firstpfette gehängt. 
Der Dachreiter für die beiden 1408 beziehungsweise 
1486 datierten Glocken (Abb. 30) ist eine aufwendig 
verstrebte Ständerkonstruktion, deren vier Haupt­ 
stützen in Eiche gearbeitet sind. Sie geht von zwei 
mächtigen Fussschwellen aus, die in der Kapellen­ 
achse über den ersten sieben, in der Querachse über 
dem vierten Binderbalken aufruhen. Die Abbundmar­ 
ken sind einheitlich und ordnen sich in das Gesamt­ 
system ein. 
Von der Innenausstattung der vierten Anlage konnten 
nebst den Wandmalereien -ihnen ist der Beitrag von 
Heinz Horat 
gewidmet42 
-auch 
der Altar (17), Chor­ 
schranke und Chorstufe (18), Lichtnische (19), Reste 
des Bodenbelages in Schiff und Chor (20) sowie eine 
Grube (21) nachgewiesen werden (Abb. 27, 31). 
Der Innenraum der Kapelle wurde durch die im Fun­ 
dament erhaltene Chorschranke (18) in Langhaus 
und Chor geschieden (Abb. 32). Von der Stufe im 
Abb. 31 Die Strukturen der verschiedenen Nutzungsphasen 
der Anlage IV. Im Altarraum und im Mittelgang des Schiffes 
ist bereits der Bodenbelag der Anlage III freigelegt. 
Durchgang, welche zwischen dem tieferen Boden im 
Schiff und dem höheren im Altarraum vermittelte, 
hat sich nur der Negativabdruck im Mörtelbett erhal­ 
ten. Der Durchgang war mit 2,60 m wesentlich brei­ 
ter als bei der Vorgängerkapelle, so dass die Chor­ 
schrankenflügel entsprechend kleiner waren und je 
2,20 m in den Raum vorsprangen. Die Mauerstärke 
von etwa 0,40 bis 0,50 m zeigt aber, dass es sich nur 
um eine Schranke und nicht um einen eingestellten 
Triumphbogen handelte. Der Mörtel und das Bauma­ 
terial besassen dieselbe Qualität wie bei den Aussen­ 
mauern. 
Vom Bodenbelag (20) haben sich nur geringfügige 
Reste im südöstlichen sowie im nördlichen Teil des 
Schiffes unmittelbar westlich der Chorschranke ( 18), 
aber auch im Altarhaus westlich des Altarblockes 
( 17) erhalten. Der Boden im Schiff war mit in Mörtel 
gebetteten, quadratischen Tonplatten mit einer Sei­ 
tenlänge von 0,25 m belegt, von denen sich indes kei­ 
ne in situ erhalten hat. Freigelegt wurden lediglich 
ihre sich im Mörtelbett abzeichnenden Negativab­ 
drücke. Fragmente der Tonplatten waren teilweise für 
jüngere Einbauten wie beispielsweise Bankfundamen­ 
te (22) wiederverwendet worden. Nicht geklärt wer- 
38 
Fundkatalog Nr. 4, S. 48. 
39 
Binding 1991, 134. 
40 
Picea Abies, Bestimmung Dendrolabor Heinz und Kristina Egger, 
Boll-Sinneringen, 
6.2.1991. 
41 
Die Zählung 
beginnt 
daher, ohne besonders erwähnt zu werden, 
auch im folgenden immer im Osten. 
42 
Siehe S. 57ff. 
Abb. 32 Anlage IV. Das Mörtelbett des Tonplattenbodens 
schliesst an das Fundament der südseitigen Chorschranke an. 
39
	        

Institution

 
Zentral-und Hochschulbibliothek Luzern

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