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Jahresbericht (2015)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Jahresbericht (2015)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Urheber*innnen:
Staatsarchiv des Kantons Luzern
Sammlung:
Staatsarchiv Luzern
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
[Luzern]
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Staatsarchiv Luzern
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
2015
Datierung:
2015
Bandzählung:
2015
Kanton:
Luzern
Permanente ID:
ark:/63274/zhb1k352h
Lizenz:
In Copyright 1.0

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Staatsarchiv des Kantons Luzern: Jahresbericht
  • Jahresbericht (2015)

Volltext

4 
Amt berufen. Er zeichnete sich durch 
Tatkraft und lebhaftes kulturelles Interesse 
aus und wurde 1964 zum Staatsschrei- 
ber gewählt. Dort war er eine treibende 
Kraft bei der grossen Departements- 
reform von 1970/71 und ging dann 
1973 in den vorzeitigen Ruhestand. Im 
ED gehörte die Reorganisation der Ak- 
tenführung zu seinen ersten Neuerungen 
– eine unspektakuläre, aber nachhaltige 
Massnahme, auf die wir weiter unten 
eingehen. 
Im Laufe der 55 Jahre, für die der von 
Krieger eingeführte Registraturplan 
Gültigkeit behielt, veränderte sich der 
Aufgabenbereich des ED im Vergleich 
zu anderen Departementen nicht sehr 
stark. Das ED war denn auch durch die 
Departementsreform von 1970/71 nicht 
betroffen. Neu hinzutretende Aufga- 
ben betrafen das Archivwesen, indem 
Regierungsrat Hans Rogger nach seinem 
Wechsel vom Justizdepartement ins ED 
das Staatsarchiv gleich «mitnahm», und 
vorübergehend (1957 bis 1974) auch 
das Jugendstrafrecht. Vom Militärdepar- 
tement kam 1972 der Bereich Jugend 
und Sport. 
Wesentlich stärker wirkten sich die 
Ausdehnung und Intensivierung des 
traditionellen Portfolios auf die Aufga- 
benfülle des ED aus. Zwar verursachte 
der Kultusbereich, mit Ausnahme von 
gelegentlich aufsehenerregenden Peaks 
bei Bischofswahlen, allmählich weniger 
Arbeit, dafür erlebte die Kulturförderung 
seit den 80er-Jahren eine steile Konjunk- 
tur, was sich im Oktober 1995 in der 
Umbenennung des ED in Erziehungs- 
und Kulturdepartement (EKD) manifes- 
tierte. Vor allem aber schlugen sich 
der Ausbau der Kantonsschulen in den 
60er-Jahren, die Planung einer Univer- 
sität (die dann in der Volksabstimmung 
von 1978 grandios scheiterte, aber seit 
Mitte der 80er-Jahre mit dem Ausbau 
der Theologischen Fakultät wieder 
Auftrieb erhielt), die Gründung höherer 
beruficher Fachschulen (1957 das Zen- 
tralschweizerische Technikum, 1971 die 
Höhere Wirtschafts- und Verwaltungs- 
schule) und weiterer Seminare in Luzern, 
die Förderung der Erwachsenenbildung 
und die Schaffung spezieller Beratungs- 
und Therapiemöglichkeiten für Jugend- 
liche in zahlreichen neuen Amtsstellen 
und Anstalten (unter diesem Begriff 
wurden verwaltungsexterne Institutionen 
wie Schulen, Museen und Bibliotheken 
verstanden) nieder. 1995 zählte das 
EKD nicht weniger als 10 Amtsstellen 
und 24 Anstalten. 
Da eine solche Anzahl von Organisati- 
onseinheiten kaum mehr zu führen war, 
entlastete sich die Departementsleitung 
1991, indem sie die einzelnen Dienst- 
stellen in fünf Gruppen zusammenfasste. 
Der Erziehungsdirektorin waren nun nur 
noch die Gruppenleiter, die z. T. auch 
einzelnen Dienststellen vorstanden, direkt 
unterstellt. Die Gruppen bezogen sich 
DepartementsvorsteherIn (ErziehungsdirektorIn) 1935–1999 
1935–1955 Gotthard Egli, KK (1884–1979) 
1955–1971 Hans Rogger, CSP (1913–1982) 
1971–1987 Walter Gut, CVP (1927–2012) 
1987–1999 Brigitte Mürner, CVP (geb. 1944) 
Departementssekretär 1939–1999 
1939–1964 Konrad Krieger (1910–2002) 
1964–1984 Moritz Arnet (geb. 1937) 
1985–1988 Viktor Baumeler (geb. 1948) 
1988–1999 Hans Ambühl (geb. 1954)
	        

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