ZentralGut Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Mitteilungsblatt (Nr. 20 Sept. 2004)

InC.Solo.dark

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

RightsStatements: Urheberrechtsschutz. You can find more information here.

Deskriptive Daten

fullscreen: Mitteilungsblatt (Nr. 20 Sept. 2004)

Zeitschrift

Titel:
Mitteilungsblatt
Urheber*innnen:
Zentralschweizerische Gesellschaft für Familienforschung
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
[Luzern]

Zeitschriftenband

Titel:
Mitteilungsblatt
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
2004
Datierung:
2004
Bandzählung:
Nr. 20 Sept. 2004
Kanton:
Luzern
Permanente ID:
ark:/63274/zhb1b185t
Lizenz:
In Copyright 1.0

Artikel

Titel:
Medizinisches und sonst wie Interessantes aus Luzerner Sterbebüchern (Fortsetzung von MB 19)
Urheber*in:
Schürmann-Roth, Josef
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
Geographikum:
Luzern Kanton

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Zentralschweizerische Gesellschaft für Familienforschung: Mitteilungsblatt
  • Mitteilungsblatt (Nr. 20 Sept. 2004)
  • Medizinisches und sonst wie Interessantes aus Luzerner Sterbebüchern (Fortsetzung von MB 19)

Volltext

  
14 
Kindbettfieber war so häufig, dass ein besonderes Wort darüber gar 
nicht ins Totenbuch gelangte. Hierher rechnen müssen wir die meisten 
Frauen, von denen es nur heisst, sie seien „als Kindbetterin“ gestorben. 
Aufgefallen sind besondere Zeichen aber doch zweimal: „Krankheit und 
Tod waren die Folge von verzögertem Ablauf der Geburt“ (Sempach 
1776) und erst recht: „an Fäulnis der Gebärmutter nach einer Ge- 
burt“ (Sempach 1780).   
Ab und zu wird dem Namen einer verstorbenen Frau noch beigefügt, 
sie habe schwerste Geburten mitgemacht, aber kein Kind habe den 
Vorgang überlebt. Sogar beim Namen eines verstorbenen Mannes 
kann sich ein solcher Hinweis finden: „Fünfmal hatte seine Frau so un- 
glückliche Geburten durchgemacht, dass keines der Kinder in die Kir- 
che zur Taufe gebracht werden konnte“ (Pfeffikon 1781). 
 Was mag die Ursache dafür gewesen sein, dass damals so viele Ge- 
burten unglücklich verliefen, sowohl für das Kind als wie für die Mutter? 
Es gab keine wissenschaftlich untermauerte Geburtshilfe, niemand 
kannte den später wohl umschriebenen Begriff „enges Becken“, zwei- 
fellos eine der wichtigsten Ursachen. „Enges Becken“ war die Folge 
davon, dass viele Frauen als Kleinkinder die sogenannte englische 
Krankheit, die Rachitis, durchgemacht hatten. In einem kritischen Sta- 
dium der Entwicklung hatten sie zuwenig ultraviolette Bestrahlung be- 
kommen, unter Mangel am antirachistischen Vitamin D gelitten. Heute 
ist die englische Krankheit durch vorbeugende Massnahmen so gut wie 
ausgerottet, und darum – aber auch noch aus ganz anderen Gründen, 
wie Beratung und Betreuung während der Schwangerschaft - verlaufen 
heute die Geburten für beide Beteiligten viel schonender. 
  
Kindersterblichkeit 
 Wie enorm sie war, geht sehr deutlich aus den sorgfältigen Aufzeich- 
nungen in den Sterbebüchern von Hochdorf für die Jahre 1777 – 1830 
hervor: Ein Viertel aller Todesfälle betrifft Kinder unter 5 Jahren; auch 
die unter der Geburt verstorbenen sind dabei mitgezählt. So auffällig 
auch damals Ernährungsstörungen gewiss schon waren, wir vermissen 
jeglichen Hinweis darauf. Wenn bei kleinen Kindern überhaupt noch  
	        

Institution

 
Zentral-und Hochschulbibliothek Luzern

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße)
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein Bild Master ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der erste Buchstabe des Wortes "Baum"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.