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Mitteilungsblatt (53)

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Nutzungslizenz

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Deskriptive Daten

fullscreen: Mitteilungsblatt (53)

Zeitschrift

Titel:
Mitteilungsblatt
Urheber*innnen:
Zentralschweizerische Gesellschaft für Familienforschung
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
[Luzern]

Zeitschriftenband

Titel:
Mitteilungsblatt
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
2021
Datierung:
2021
Bandzählung:
53
Kanton:
Luzern
Permanente ID:
ark:/63274/zhb1z54dw
Lizenz:
In Copyright 1.0

Artikel

Titel:
Vom Urnerland ins Entlebuch
Untertitel:
Auf Spurensuche nach Dorothea Zemp-Burtschet (1688-1777)
Urheber*in:
Felber, Olivier
Sammlung:
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Zentralschweizer Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
Person:
Zemp-Burtschet, Dorothea
Geographikum:
Romoos

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Zentralschweizerische Gesellschaft für Familienforschung: Mitteilungsblatt
  • Mitteilungsblatt (53)
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vom Urnerland ins Entlebuch
  • Schärli vom Menzberg
  • Bruder Klaus, ein Sexmonster?
  • Wunderzeichenbuch Werthenstein

Volltext

  
8 
Vom Urnerland ins Entlebuch 
  
Auf Spurensuche nach Dorothea Zemp-Burtschet (1688–1777) 
 Von Olivier Felber 
 Wer Wurzeln in der Gemeinde Romoos im Entlebuch hat, kann seine Abstam- 
mung womöglich auf das Ehepaar Christian Zemp und Dorothea Burtschet zu- 
rückführen. Diese lebten in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Romoos. 
Während es sich bei Zemp um ein typisches Entlebucher Geschlecht handelt, 
ist der Familienname Burtschet augenfällig ortsfremd. Aus Interesse ging ich 
dieser Dorothea Burtschet nach. Mit Hilfe eines anderen Forschers und ein we- 
nig Glück konnte ich mehr über die Herkunft und Abstammung dieser Ahnin 
erfahren. Die wichtigsten Quellenfunde und Erkenntnisse werden in diesem 
Artikel präsentiert. 
 Die im Entlebuch hinterlassenen Spuren 
Zunächst soll das Leben von Dorothea Burtschet im Entlebuch nachgezeichnet 
werden. Weil das Ehebuch von Romoos erst 1733 einsetzt, ist ihre wohl um 1710 
geschlossene Ehe mit Christian Zemp nicht auffindbar. Sie und ihr Mann lies- 
sen drei Söhne und vier Töchter in Romoos taufen: Christoph Niklaus 
(~ 07.12.1713), Maria Elisabeth (~ 23.06.1715), Anna Maria Magdalena 
(~ 03.08.1722), Anna Maria Dorothea (~ 04.1725), Oswald (~ 05.08.1727), Anna 
Maria (~ 27.05.1729) und Josef Martin (~ 13.12.1730). Laut einem Kaufbrief von 
1742 hatte das Paar zudem noch eine Tochter namens Katharina und einen 
Sohn mit dem Namen Stefan.1   
Christian Zemp starb bald nach der Taufe des jüngsten Kindes. Am 18. Dezem- 
ber 1733 fand nämlich eine Einigung zwischen der Witwe Dorothea Burtschet 
und den acht Kindern des verstorbenen Christian Zemp statt.2 Ein paar Jahre 
später, am 7. Mai 1737, heiratete Dorothea Burtschet in Romoos Josef Anton 
Bieri. Danach lebte sie anscheinend in Entlebuch. Am 3. September 1777 starb 
sie ebenda. Der Pfarrer bezeichnete sie im Sterbebuch als über 90-jährige 
Witwe. 
Zu berücksichtigen ist dabei, dass der Familienname Burtschet sehr unter- 
schiedlich geschrieben wurde. Die ersten beiden Taufeinträge in Romoos nen- 
nen die Mutter „Butschert“ (1713/15). Später finden sich im Taufbuch die 
  
1 
Staatsarchiv Luzern, XB 2/1: [Unteres Amt: Landschreiberprotokolle] Schreiber Ul- 
rich Renggli: Bd. 1 (1739–1743). Nr. 301. 
2 
Staatsarchiv Luzern, XB 1/27: [Gesamtes Land Entlebuch: Landschreiberprotokolle] 
Schreiber Ulrich Renggli: Bd. 5 (1731–1734). Nr. 425.
	        

Institution

 
Zentral-und Hochschulbibliothek Luzern

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