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Euses Quartier (Frühling 2009)

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Deskriptive Daten

fullscreen: Euses Quartier (Frühling 2009)

Zeitschrift

Titel:
Euses Quartier
Untertitel:
Forum des Quartiervereins Wesemlin-Dreilinden
Sammlung:
Luzerner Stadt- und Quartierzeitungen
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
[Luzern]
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Signatur:
P.c 446
F1.pa 139

Zeitschriftenband

Titel:
Euses Quartier
Sammlung:
Luzerner Stadt- und Quartierzeitungen
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsdatum:
2009
Bandzählung:
Frühling 2009
Permanente ID:
ark:/63274/zhb1jt2h
Lizenz:
In Copyright 1.0

Kapitel

Sammlung:
Luzerner Stadt- und Quartierzeitungen
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Euses Quartier
  • Euses Quartier (Frühling 2009)
  • Kapitel

Volltext

| 11 Euses Quartier Nr. 1 | Frühling 2009 | Quartierverein Wesemlin | Dreilinden 
Klimatipp des Umweltschutzes 
der Stadt Luzern 
Abfall steckt voller Energie 
Der Abfallsack, den Sie vielleicht gerade heute 
Morgen auf die Str asse gestell t h aben, ist bis oben 
hin mit Energie gefü llt. Bei der Verbrenn un g 
des Abfalls wird diese Energie als Wärme frei- 
gesetzt. Das wisse n auch die Betreiber der 
Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) Luzern. Sie 
sam meln die bei der Verbrennung ent stehende 
Wärme und leiten sie zum Kantonsspital und dem 
Emmen-Center und weitere n Wärmebezügern. 
Dort wird diese Fernwärme zur Beheizung und 
Kühlung der Gebäu de benutzt. Durch die 
Fernwärm e der KVA Luzern ist es möglich, jährlic h 
4 Millionen Liter Hei zöl einzusparen. Zusätzlich 
wird in der KVA aus der gewonnenen Wärme Strom 
produziert. Mit diesem Strom können zusätzlich 
ungefähr 10‘000 Haushalte ve rsorgt werden. Der 
Abf allsack kehrt so in Form von Wärme und Strom 
wieder in die Haushalte zurüc k. 
Autofahren mit Kompost und Gülle 
Falsche Kompostierung kann unangenehm und 
stark riechen. Schuld daran sind Gase, die durch 
Gär ung im Kompost freigesetzt werden. Diese Gase 
riechen aber nicht nur stark, sondern enthalten auch 
sehr viel Energie. Deshalb hat Energie Wasser Luzern 
(ewl) kürzlich mit verschiedenen Partnern eine 
Biogasanlage in Inwil eröffnet, in der so lche Gase 
Umwelt 
Auch ohne Kalender sp üren die Menschen, dass der 
Früh ling kommt . Indika tore n sind kürzere Näc hte, 
die Intensität der Sonnenstrahlen, das frühm o rgend- 
liche Zwitsch ern der Amsel, Frühlingsmüdigkeit. 
Der Frü hling steht für einen Neubeginn in der 
Natur wie auch bei den Menschen. Für die Gärt ner 
und Gärt nerinnen steht das Erwachen des Bodens 
im Vordergru nd. Dabei erinnere ich mich an die 
Aussag e meines Bodenkunde-Lehrers: „Bo de, 
wenn wir unsere Abf älle rich tig trennen. Mehr zum 
Thema Abf all und Energie aus Abfall erfäh rt man 
an der LUGA vom 24. April bis zum 3. Mai 2009 
auf der Luzerner Allmend beim Stand des UWS, 
Umweltschutz der Stadt Luzern. 
Informationen zum Thema Energie 
aus Abfall: 
www.kva-luzern.ch: 
Websei te der Kehrichtver-brennungsanlage L uzern 
www.ewl-luzern.ch: 
Webseite von Energie Wasser Luzern 
www.luga.ch: 
Webseite der Zentralschweizer Erlebnismesse 
produziert werden. Durch Vergärung von Kompost 
und Gülle werden die Gase, und somit die darin 
enthaltene Energie, freigesetzt. Das Endprodukt ist 
Biogas. Aufbereitet in Erdgasqualität wird dieses 
dann als Treibstoff für Erd gasfahr z euge genutz t. 
Abfall ist wertvoll! 
Abfa ll ist nicht gleich Abf all. Es gibt den Abfall, 
den wir mit dem Kehricht entsorgen und es gibt 
Abfa ll wie P apier, Karton, Glas, Elektrogerät e , 
den wir recycliere n und so dazu beitragen, dass 
Energie für eine Neuproduktion eingespa rt werden 
kann. Die verschiedenen Abfallentsorgungs- und 
Recyclingprozesse funktionieren aber nur dann, 
was seisch du üs“? Es geht darum zu hören, was 
die Bo denlebewese n brau chen, damit sie ihre 
Aufgabe des Umbaus von abgestorbenem Material 
wie Blätter, Stängel, Wurze ln hin zu lebensnot- 
wendigen Nährstoffen für die neuen Pfl anzen be- 
werkstelligen können. An dem Umbau sind eine 
Vielzahl von Lebewesen beteiligt: unter anderem 
Bakterien, Pilz e, Algen, Weichtiere und Würmer. 
In einer Han dvoll Erde gibt es mehr Lebewese n als 
Menschen auf der Erde 
(2008: 6.7 Milliarden ) . 
So fi xie ren zum Beispiel 
die Knöllchenb akt e rien 
an den Wurzeln der 
Leguminosen wie 
Bohnen, Klee den 
Stickstoff (N) aus der 
Luft und stelle n diesen 
den Pfl anzen gra tis zur 
Verfügung. 
Die Bedeutu ng der 
Erhalt ung des B odens, 
der Bodenfruchtbarkeit 
stell t eine der grös- 
sten aktuellen Heraus- 
forderun gen dar. Denn 
Gartenareal Lan dschau -Terrasse 
Astrologischer Frühlingsanfang – 21. März 2009 
Der Mist des Bauern List! 
Der Kompost des Gärtners Stolz! 
der Boden ist die wicht igste Grun dlage für die 
Produktion von Nahrungsmitteln. Eine nach- 
haltige Nutzung des Bodens setzt eine enge 
Beziehung zum Boden vorau s. Auf die Gärtner und 
Gärtnerinnen des Land schau Areals kommt eine 
höchst interessante und an spruc hsvolle Aufgabe 
zu. Was den Schweize rb auer n der Miststock, 
sollte für die Gärtn er und die Gärtnerinnen 
der eigene Kompost sein. Die Produktion von 
Kompost ist mit Aufwand verbunden und steht 
in Konkurrenz zu einem rie sigen H andelsan gebot. 
Hier besteht kein Unterschied zum industriellen 
Landwirtschaftsbetrieb bei dem die Nährstoffzufuhr 
a ussch li esslich aus Han delsdün ger besteht. Wie 
würde wohl die Antwort des Bodens lauten: „Der 
Bedarf der Pfl anzen sollte sowe it als immer möglich 
aus selbstproduziertem Dün ger gedeckt werden!“ 
Die Zugabe von spez ifi schen, fehlenden Nä hrstof fen 
wie Bohr, Mangan ist nat ürlich sinnvoll. 
Leo Bieri
	        

Institution

 
Zentral-und Hochschulbibliothek Luzern

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