Objekt: Regal
Deskriptive Daten
Museales Objekt
- Titel:
- Regal
- Signatur:
- RWM 142
- Entstehungsjahr:
- 1644
- Erscheinungsort:
- Bremgarten AG (?), aus dem Zisterzienserinnenkloster Frauenthal bei Cham ZG (Fundortkatalog Schumacher)
- Beschreibung:
- Das Regal von Pfleger gehört zu den rund 40 erhaltenen Regalen weltweit und wurde mehrfach nachgebaut, so auch für die Klosterkirche Muri AG, wo Pfleger nachweislich 1638 auch ein Regal erbaute.
- Material:
- Gehäuse und Balgplatten Nussbaumholz, Untertasten Zwetschgen- oder Pflaumenholz, Obertasten (Moor-) Eiche oder schwarz eingefärbt. Pfeifenresonatoren mit fünf Löchern aus einer Zinn-Blei Legierung. Resonatoren-Kasten ist mit Rahmen und geschnitzter Füllung verschliessbar. Die bunt gefassten Schnitzereien in Blumenornamentik sind nochmals durch eine Füllung zu verschliessen, so dass die Klangstärke dreistufig reguliert werden konnte. Zwei Keilbälge mit je sechs Falten.
- Abmessungen:
- B. 695 mm, T. 380 mm
- Stimmung/Tonumfang:
- C/E – c3 (kurze Oktave), 45 Tasten
- Genre/Form:
- Musikinstrument
- Permanente ID:
- ark:/63274/hdi1574tq
- Dokumentierende Veröffentlichung:
- Steger, A. (2013). Instrumente von A bis Z - 26 Instrumente und ihre Geschichte(n). In: Innerschweizer Schatztruhe - Die Musikinstrumentensammlung Willisau. (Band 15, S. 37-89). Luzern: Dr. J. Schumacher. Edskes, B. (1980). Das Regal des Orgelmachers Chriustophorus Pfleger. In: Gutmann, V. (Hrsg.). Forum Musicologicum Winterthur: Amadeus.
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