Objekt: Mirliton, Ansingflöte, Zwiebelflöte (im Bild oben 3. von links, unten 4. von links)
Deskriptive Daten
Museales Objekt
- Titel:
- Mirliton, Ansingflöte, Zwiebelflöte (im Bild oben 3. von links, unten 4. von links)
- Signatur:
- RWM 158
- Entstehungsjahr:
- 1500
- Beschreibung:
- Röhre und Knauf mit Wülsten, Kapsel mit flachen Wülsten verziert. Heinrich Schumacher erwarb mindestes 12 Instrumente aus dem Kloster St. Anna in Luzern, so auch vier Mirlitone. Da sie bereits zu Schumachers Zeiten eine Seltenheit waren, liessen sich mehrere Museen sowie der Sammler selbst Kopien anfertigen.
- Material:
- Vermutlich Buchsbaumholz. Vierteilig, zylindrisches Rohr mit einem Mundloch (Ansingloch) in der Wandung. Perforierter kugelförmiger Aufsatz, zum Schutz der Membran aus Fisch- oder Zwiebelhaut am oberen Ende der Röhre. Konische, weit ausladende Stürze.
- Abmessungen:
- L. 535.5 mm (gesamt), klingende Länge 421 mm
- Stimmung/Tonumfang:
- Dem Stimmumfang des Spielenden entsprechend.
- Genre/Form:
- Musikinstrument
- Permanente ID:
- ark:/63274/hdi1467r9
- Dokumentierende Veröffentlichung:
- Steger, A. (2013). Instrumente von A bis Z - 26 Instrumente und ihre Geschichte(n). In: Innerschweizer Schatztruhe - Die Musikinstrumentensammlung Willisau. (Band 15, S. 37-89). Luzern: Dr. J. Schumacher. Böhringer, E. (1995). Die Blasinstrumente im Richard-Wagner-Museum, Luzern-Tribschen. (Magisterarbeit aus der Musikwissenschaft). Universität Augsburg.
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