Objekt: Mirliton, Ansingflöte, Zwiebelflöte (im Bild 1. von links)
Deskriptive Daten
Museales Objekt
- Titel:
- Mirliton, Ansingflöte, Zwiebelflöte (im Bild 1. von links)
- Signatur:
- RWM 159
- Entstehungsjahr:
- 1500
- Beschreibung:
- Mit Querrillen und kleinen Wülsten verziert. Abgeflachter Knauf. Heinrich Schumacher erwarb mindestes 12 Instrumente aus dem Kloster St. Anna in Luzern, so auch vier Mirlitone. Da sie bereits zu Schumachers Zeiten eine Seltenheit waren, liessen sich mehrere Museen sowie der Sammler selbst Kopien anfertigen.
- Material:
- Zinnlegierung, gegossen und nachträglich abgedreht. Dreiteilig, innere Röhre ungleichmässig, nicht streng konisch. Mundloch (Ansingloch) in der Wandung. Perforierter kugelförmiger Kopf, zum Schutz der Membran aus Fisch- oder Zwiebelhaut am oberen Ende der Röhre.
- Abmessungen:
- L. 378.5 mm (gesamt), klingende Länge 324 mm
- Stimmung/Tonumfang:
- Dem Stimmumfang des Spielenden entsprechend.
- Genre/Form:
- Musikinstrument
- Permanente ID:
- ark:/63274/hdi1f47nf
- Dokumentierende Veröffentlichung:
- Steger, A. (2013). Instrumente von A bis Z - 26 Instrumente und ihre Geschichte(n). In: Innerschweizer Schatztruhe - Die Musikinstrumentensammlung Willisau. (Band 15, S. 37-89). Luzern: Dr. J. Schumacher. Böhringer, E. (1995). Die Blasinstrumente im Richard-Wagner-Museum, Luzern-Tribschen. (Magisterarbeit aus der Musikwissenschaft). Universität Augsburg.
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