Objekt: Mirliton, Ansingflöte, Zwiebelflöte (im Bild oben und unten 2. von links)
Deskriptive Daten
Museales Objekt
- Titel:
- Mirliton, Ansingflöte, Zwiebelflöte (im Bild oben und unten 2. von links)
- Signatur:
- RWM 160
- Entstehungsjahr:
- 1600
- Beschreibung:
- Mit Querrillen, Wülsten und Kehlen verziert. Heinrich Schumacher erwarb mindestes 12 Instrumente aus dem Kloster St. Anna in Luzern, so auch vier Mirlitone. Da sie bereits zu Schumachers Zeiten eine Seltenheit waren, liessen sich mehrere Museen sowie der Sammler selbst Kopien anfertigen.
- Material:
- Messing, wahrscheinlich gegossen und nachträglich abgedreht. Mundloch (Ansingloch) in der Wandung. Perforierter kugelförmiger Kopf, zum Schutz der Membran aus Fisch- oder Zwiebelhaut am oberen Ende der Röhre. Oben am Knauf Zentrierungsloch.
- Abmessungen:
- L. 436 mm (gesamt), klingende Länge 388.5 mm
- Stimmung/Tonumfang:
- Dem Stimmumfang des Spielenden entsprechend.
- Genre/Form:
- Musikinstrument
- Permanente ID:
- ark:/63274/hdi1k3819
- Dokumentierende Veröffentlichung:
- Steger, A. (2013). Instrumente von A bis Z - 26 Instrumente und ihre Geschichte(n). In: Innerschweizer Schatztruhe - Die Musikinstrumentensammlung Willisau. (Band 15, S. 37-89). Luzern: Dr. J. Schumacher. Böhringer, E. (1995). Die Blasinstrumente im Richard-Wagner-Museum, Luzern-Tribschen. (Magisterarbeit aus der Musikwissenschaft). Universität Augsburg.
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