Objekt: Mirliton, Ansingflöte, Zwiebelflöte (im Bild oben 4. von links, unten 3. Links)
Deskriptive Daten
Museales Objekt
- Titel:
- Mirliton, Ansingflöte, Zwiebelflöte (im Bild oben 4. von links, unten 3. Links)
- Signatur:
- RWM 161
- Entstehungsjahr:
- 1800
- Beschreibung:
- Röhre und Knauf mit Wülsten, Kopf mit flachen Wülsten verziert. Vermutlich Nachbau aus dem 19. Jh. Heinrich Schumacher erwarb mindestes 12 Instrumente aus dem Kloster St. Anna in Luzern, so auch vier Mirlitone. Da sie bereits zu Schumachers Zeiten eine Seltenheit waren, liessen sich mehrere Museen sowie der Sammler selbst Kopien anfertigen.
- Material:
- Vermutlich Ahornholz gebeizt. Vierteilig, zylindrisches Rohr mit einem Mundloch (Ansingloch) in der Wandung. Perforierter kugelförmiger Kopf, zum Schutz der Membran aus Fisch- oder Zwiebelhaut am oberen Ende der Röhre. Konische, weit ausladende Stürze.
- Abmessungen:
- L. 613.5 mm (gesamt), klingende Länge 465 mm
- Stimmung/Tonumfang:
- Dem Stimmumfang der Spieler:in entsprechend.
- Genre/Form:
- Musikinstrument
- Permanente ID:
- ark:/63274/hdi1g360s
- Dokumentierende Veröffentlichung:
- Steger, A. (2013). Instrumente von A bis Z - 26 Instrumente und ihre Geschichte(n). In: Innerschweizer Schatztruhe - Die Musikinstrumentensammlung Willisau. (Band 15, S. 37-89). Luzern: Dr. J. Schumacher. Böhringer, E. (1995). Die Blasinstrumente im Richard-Wagner-Museum, Luzern-Tribschen. (Magisterarbeit aus der Musikwissenschaft). Universität Augsburg.
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