Objekt: Der fossile Ammonit von Reussbühl
Deskriptive Daten
Bildmaterial
- Titel:
- Der fossile Ammonit von Reussbühl
- Mitwirkender:
- Museum Luzern
- Dokumenttyp:
- Bildmaterial
- Erscheinungsdatum:
- 1968
- Datierung:
- 1968
- Kanton:
- Luzern
- Geographikum:
- Reusszopfinsel, Littau, 6020 Luzern, Schweiz
- Schlagwort:
- Gegenstände
- Provenienz:
- Museum Luzern (1968)
- Permanente ID:
- ark:/63274/mlu1q52h4
- Eintrag auf UnsereGeschichte:
- https://www.unseregeschichte.ch/documents/01kbm7p7540s74ry1j15rtvfvd
- Beschreibung:
-
Bei einem Spaziergang bei Reussbühl machte Josef Schnelli im September 1968 einen spektakulären Fund: Am Zusammenfluss von Kleiner Emme und Reuss entdeckte er im Geröll einen Ammoniten, der zwischen anderen Steinen gut verborgen am Ufer der Reuss lag. Dieser Ammonit blickt auf eine unglaubliche Geschichte zurück!
Der Urtintenfisch mit dem schneckenartigen Gehäuse lebte vor fast 200 Mio. Jahren, als Europa zu einem grossen Teil von einem flachen Meer (Tethys) bedeckt war. Nach dem Tod des Ammoniten sank seine Schale auf den Meeresgrund und wurde von feinem Kalkschlamm bedeckt, so dass der Schalenabdruck erhalten blieb. Anschliessend hat der auf diese Weise versteinerte Ammonit die Alpenfaltung überstanden und wurde aus dem mittlerweile verfestigten und zu Gebirge aufgetürmten Meeresgestein wieder herausgelöst. Von einem Fluss aus den Uralpen gespült, rundete sich das Gesteinsstück und wurde schliesslich zu einem Geröll eines neuen Gesteins, der Nagelfluh.
Aus der Nagelfluh wurde das Geröll mit dem versteinerten Ammoniten erneut herausgelöst und aus dem Napfgebiet von der Kleinen Emme flussabwärts getragen – bis er in Reussbühl von Josef Schnelli am Reusszopf gefunden wurde.
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